21 Feb

«Meine bevorzugten Distanzen sind 15 bis 50 km Skating!»

Gestern begannen im Val di Fiemme die Weltmeisterschaften der Nordischen. Am Start wird auch der Schweizer Langlauf-Profi Remo Fischer sein. Im Interview verrät der Sponser-Sportler, wie er die Tage zwischen Schweizer Meisterschaften (wo er hinter Dario Cologna 2. wurde), dem Weltcup-Rennen in Davos und dem Start der WM gestaltet.

Remo, Du hast soeben den Vize-Schweizermeistertitel über 15 km Skating geholt. Herzliche Gratulation zu diesem Erfolg! Lief alles nach Wunsch, obwohl Du direkt aus dem Höhentrainingslager angereist bist?

Ja, es lief alles bestens. Für mich war es natürlich sehr gut, dass die Schweizermeisterschaft ganz in der Nähe von Davos (Lenzerheide) durchgeführt wurde. Ich konnte ohne grossen Reisestress am Morgen mit der Bahn vom Jakobshorn runter und direkt an den Wettkampf.

Ist es für Dich eine Genugtuung, hinter Dario Cologna Silber zu gewinnen? Oder hat es Dich geärgert, dass Du Gold um 38 Sekunden verpasst hast? Man würde ja denken: 38 Sekunden auf 15 km – das ist gar nicht viel!

Mit der Silbermedaille bin ich sehr zufrieden. Vor dem Wettkampf war ich etwas verunsichert über meinen Formstand, da ich aufgrund meines momentanen Höhenaufenthaltes nicht so recht wusste, inwiefern ich meine Leistung abrufen kann. Die 38 Sekunden Rückstand auf Dario gehen in Ordnung, da auch er auf die Weltmeisterschaft hin langsam in Bestform aufläuft.

Wie geht es bei Dir jetzt weiter im Hinblick auf die WM? Was hast Du Dir da vorgenommen und wie gestaltest Du Dein Training bis zur WM? Geht’s zurück ins Höhentraining?

Ich habe bis zum Heimweltcup in der Höhe auf dem Jakobshorn übernachtet. Danach war ich eine Woche zu Hause in Magglingen, bevor es anschliessend am Sonntag, 24. Februar ins Val di Fiemme an die WM geht.

Liegen Dir kurze Distanzen oder Klassik-Strecken weniger?

Meine bevorzugten Distanzen sind von 15 bis 50 km im Skating-Stil. Nur leider gibt es sehr wenige Weltcup-Wettkämpfe pro Saison über die Distanzen 30 bis 50 km. Mein bisher bestes Einzelweltcupresultat, ein dritter Rang, habe ich über die 50 km am Holmenkollen in Oslo erreicht. Die Rennen in der klassischen Technik laufe ich zum Teil auch, aber leider weniger erfolgreich. Mir kommt von meinem Körperbau her die Skating-Technik mehr entgegen als die Klassische.

Verrätst Du uns, was Du vor wichtigen Rennen zu Dir nimmst und wie Du Dich während der Wettkämpfe verpflegst?

In meinem Trinkgurt habe ich das Competition-Getränk. Daneben nehme ich vor dem Start einen Activator zu mir. Bei Wettkämpfen über 15 km verpflege ich mich unterwegs ebenfalls mit dem Competition-Getränk und nehme circa alle 18 km ein Liquid Energy Plus. Nach dem Wettkampf ist für mich ein 44/44 Pro Recovery Shake für die schnelle Erholung sehr wichtig.

Hast Du ein Lieblingsprodukt von Sponser?

Ein einzelnes Produkt hervorzuheben, wäre falsch. Ich schätze viel mehr die Breite des Angebots von Sponser. Abhängig vom Einnahmezeitpunkt setze ich auf unterschiedliche Sponser-Produkte.  Vor allem bin ich von der Topqualität der Produkte und der hilfsbereiten Art der Mitarbeiter überzeugt!

Du hast eine schön gestaltete Webseite (www.remofischer.ch) mit aktuellen News. Betreust Du diese Seite selber oder hast Du dafür gar keine Zeit?

Ich schreibe meine Berichte auf der Homepage immer selber, was zeitlich natürlich nicht immer einfach ist. Aber für alle Interessierten, die meine Homepage aufsuchen, finde ich es viel persönlicher, wenn sie die News von mir erhalten. Für das Layout beanspruche ich professionelle Hilfe der Deimos AG.

Wir wünschen Dir für die bevorstehenden Rennen alles Gute und viel Erfolg!

Alle Fotos: Nordicfocus

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