13 Feb

Volle Kraft voraus Richtung Rio 2016!

Bikerin Katrin Leumann gab kürzlich bekannt, alles auf die Karte «Profisport» zu setzen. Fertig Kindergarten! Was dies für die Sportlerin des Ghost Factory Racing Teams bedeutet und welche Ziele sie sich auf dem Weg nach Rio 2016 setzt, erfährt man im ausladenden Interview mit der sympathischen Bikerin.

Katrin, Du hast kürzlich bekannt gegeben, dass Du Deinen Teilzeitjob als Kindergärtnerin an den Nagel hängst, um Dich voll und ganz auf den Sport konzentrieren zu können. Hättest Du das bei Deinen Erfolgen nicht schon viel früher tun müssen? Was gab letztendlich den Ausschlag, voll auf den Sport zu setzen?

Von den Erfolgen her, ja, da hätte ich wohl in jedem anderen Land wohnend bereits den Schritt zum Profisportler gewagt. Doch mir war die finanziell unsichere Lage zu ungeheuer und ich wollte ein sicheres Einkommen. Zudem fand ich den Ausgleich zwischen Arbeiten und Sport immer sehr wertvoll für die gute Balance. Es wurde nun jedoch immer schwieriger, alles unter einen Hut zu kriegen und die Konzentration fiel immer mehr auf den Sport. Ich konnte nicht mehr Beidem gerecht werden, so wie ich mir das vorstellte, also musste ich etwas ändern. Zudem kann ich nun dank meinem Team Ghost Factory Racing, dem Kanton Basel-Stadt und Swiss Olympic auch finanziell überleben nur mit meiner sportlichen Profession.

Du hast all Deinen Kindergarten-Kindern zum Abschluss einen Pokal aus Deiner Sammlung geschenkt. Kannst Du Dich so leicht von Deinen erfolgreichen Erinnerungsstücken trennen? Oder waren es Pokale von Rennen, die Dir im Nachhinein nicht mehr so viel bedeuten?

Es war ein spezieller Abend, an dem ich die Pokale bereit gemacht habe. Es hängen schon viele Erinnerungen an jedem gewonnen Pokal. Manche lagen schon über 10 Jahre zurück. Ich schwelgte den ganzen Abend in schönen, positiven, emotionalen Erinnerungen. Dennoch standen die Pokale schon lange nicht mehr schön aufgestellt herum, sondern lagen zusammengepfercht in einer Schachtel auf dem Estrich. Ich denke, mit diesem Abschiedsgeschenk konnte ich den Kindern eine grosse Freude machen, sie haben die Pokale, die ich mit dem Namen des Kindes beschriftet habe, mit grossem Stolz nach Hause getragen. Das hat es mir einfach gemacht, die Pokale herzugeben. Das Leuchten der Kinderaugen entschädigt für fast alles!

Man las, dass Dein grosses Ziel die Olympischen Spiele in Rio 2016 seien. Wie teilst Du Dir diese Zeit ein? Welches sind die wichtigsten Zwischenziele auf diesem Weg? Vier Jahre brauchen einen langen Atem, denke ich mir.

Als Sportler ist es sicher schwierig, so weit hinaus zu planen. Dies ist nun ein Wunschdenken, ein langfristiges Ziel. Es muss alles nach Plan laufen, das heisst: keine Verletzungen, kein Leistungseinbruch oder Motivationsverlust, damit dies erreicht werden kann. Ich nehme diesen Weg nun aber top motiviert in Angriff, aber vorerst wird eine Saison nach der anderen geplant! Wichtige Zwischenziele sportlich gesehen sind in diesem Jahr die Europameisterschaften in Bern vom 20.-23. Juni sowie die grossen Rennen wie Weltcups und WM.

Du hast Dich von Deinem Trainer Andi Seeli getrennt und wirst nun vom gleichen Trainer wie Nino Schurter betreut. Dem GHOST Factory Racing Team bleibst Du treu. Erzähl doch mal, wie das zusammengeht. Kommt es manchmal vor, dass sich Dein Team-Manager und der Trainer widersprechen? Wer hat das letzte Wort? Wie funktioniert das in der Praxis?

Anfangs Saison sitze ich mit dem Trainer zusammen und suche nach der idealen Saisonplanung. Welche Rennen sollen einen Höhepunkt bilden, welche Rennen nutzt man als Formaufbau, wo braucht es Wettkampfpausen für einen idealen Trainingsaufbau und wo braucht es Platz für Erholung? Solche Dinge eben. Genauso wie mit dem Trainer sitze ich mit dem Team Manager zusammen. Welche Rennen müssen gefahren werden, welche Anlässe sind wichtig, um Präsenz zu zeigen, was ist wichtig für die Sponsoren, was wird erwartet? Danach schustert man eine Planung zusammen. Meistens können die Wünsche der Athleten berücksichtigt werden, dennoch ist mir bewusst, von wo das Geld kommt und dass man den Sponsoren ihre Wünsche wenn immer möglich erfüllt. Dies ist meistens auch kein Problem und man kann es aneinander vorbei schaukeln.

Welche Highlights stehen für Dich und Dein Team im Jahr 2013 an? Worauf freust Du Dich am meisten? Und: Bleibt beim Team alles beim Alten?

Ich freue mich am Meisten auf die EM im eigenen Land! Beim Team bleibt alles beim Alten. Wir haben durch die zwei Jahre einen super Zusammenhalt aufgebaut!

Und noch zum Schluss: Man sah Dich schon oft an der Siegerehrung mit einem Regi-Shake von Sponser auf dem Podest stehen. Nimmst Du immer das gleiche Produkt / Aroma zu Dir? Welches?

Bei Sponser haben wir so eine grosse Auswahl an Produkten, da wäre es fast schade immer denselben Shake zu nehmen! Ich wechsle zwischen den Produkten und den Geschmacksrichtungen und bin immer wieder gespannt, was Ihr neues an Lager habt! Unglaublich…

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