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14 Jan

Pro und Contra von Coca-Cola im Wettkampf

Nicht wenige Ausdauersportler nehmen – interessanterweise praktisch ausschliesslich gegen Ende von mehrstündigen Wettkämpfen – Coca-Cola anstelle von Sportgetränken ein. Es scheint seltsam, doch sind die Erfahrungsberichte durchaus positiv. Was steckt dahinter und wie ist ein Cola-Getränk aus wissenschaftlicher Sicht zu bewerten?

Auf den ersten Blick scheinen Süssgetränke wie Coca-Cola mit ca. 11% Kohlehydraten als Sportgetränk ungeeignet, da sie einzig kurzkettige Saccharose enthalten. Dies verlangsamt die Magenentleerung deutlich gegenüber einem Sportgetränk mit hauptsächlich langkettigen Kohlehydraten. Ausserdem enthält Coca-Cola kein Natrium, welches für den Glucosetranport vom Darm ins Blut wichtig ist. Und durch die enthaltene Kohlesäure (CO2) besteht das Risko von Magenproblemen. Obwohl Coca-Cola unter Belastung im Allgemeinen mit «rausgschüttelter» Kohlesäure getrunken wird. Ausserdem enthält Coca-Cola auch die aggressive Phosphorsäure, welche nicht nur die Verträglichkeit heikel macht, sondern auch den Zahnschmelz angreift.

Auf der positiven Seite steht sicher das Koffein in Coca-Cola, auch wenn nur rund 50 mg/500 ml enthalten sind. Dafür spricht auch die Tatsache, dass Coca-Cola v.a. in der späteren Phase eines Wettkampfs beliebt ist. Ab rund 75 mg Koffein ist eine positive Wirkung auf Aufmerksamkeit und Ausdauer möglich. Wissenschaftlich nachgewiesen ist eine erhöhte Konzentration an freien Fettsäuren im Blut sowie ein stabilerer Blutzuckerspiegel, was insgesamt eine verbesserte Energieausnutzung für eine Ausdauerleistung bedeutet, ab 150 mg bzw. 3-4 mg Koffein pro kg Körpergewicht.

Die Kohlensäure in Coca-Cola ist in Sportarten wie z.B. Radfahren oder Inline-Skating, wo der Körper in der Bewegungsausübung relativ ruhig bleibt, nicht unbedingt ein absolutes No-Go. Doch ist es zumindest theoretisch nachteilig, hohe Mengen an Kohlensäure in den Körper zu bringen, da dies den Säure-Base-Status im Blut verschlechtern kann. Die Verbrennung von Nährstoffen, speziell von Fettsäuren, aber auch der Austausch mit Sauerstoff (O2) in der Muskulatur erfordert den Abtransport und die «Abatmung» von CO2 via Blut über die Lungen und belastet so die CO2-Transportkapazität, bzw. eben das Säure-Basen-Gleichgewicht des Blutes. Ob dies in der Praxis relevant ist, lässt sich zurzeit nicht sagen. Ausserdem fällt diser Punkt beim Rausschütteln der Kohlensäure vor dem Trinken weg.

Grundsätzlich kann man aber davon ausgehen, dass in den Endphasen von mehrstündigen Events die objektive Leistungsintensität eines jeden Sportlers sinkt, was die Verträglichkeit auch höher konzentrierter (>8%), kurzkettiger Kohlehydratlösungen zulässt. Somit können auch 11%ige, hypertonische Cola-Getränke vertragen werden und liefern schnelle Energie. Nichts anderes betreiben im Prinzip Ausdauersportler, welche ein üblicherweise tiefer konzentriertes (5-8%) Sportgetränk in Kombination mit Energie-Gels einnehmen.

Obwohl also grundsätzlich die Einnahme von solchen Süssgetränken wie Coca-Cola in der Endphase von mehrstündigen Anlässen durchaus möglich ist, so gibt es doch bessere Varianten. Sportgetränke können durch die Kombination verschiedener Kohlehydrate die gleiche Energiemenge sogar hypotonisch und damit bei besserer Flüssigkeitsaufnahme liefern. Daneben gibt es im Gegensatz zu Coca-Cola mit der aggressiven Phosphorsäure sogar komplett säurefreie Sportgetränke, was langfristig der Zahngesundheit dient und im Wettkampf die Verträglichkeit erhöht.

Nicht vergessen werden darf in der ganzen Diskussion aber letztlich, dass nur funktionieren kann, was auch tatsächlich eingenommen wird. Wer also ein Getränk nicht mag, der wird unter Umständen zu wenig Energie und Flüssigkeit einnehmen, um seine optimale Leistung erbringen zu können. Darum ist es wichtig, seine Vorlieben zu kennen und eine Wahl zu treffen, die einem auch geschmacklich wirklich behagt.

Sponser empfiehlt für Langzeitausdauer seine sehr mild aromatisierten, säurefreien Sportgetränke Competition oder Long Energy (zusätzlich mit etwas Eiweiss). Das Long Energy Cola enthält auch Koffein und schmeckt dazu angenehm nach dem beliebten Kult-Getränk aus Amerika. Für eine gezielte und dosierte Koffein-Einnahme bietet sich vor allem der Activator an.

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