16 Nov

Gibt es Ansätze einer Magnesium-Kur bei Krämpfen?

Viele Sportler haben schon Erfahrung damit gemacht: Mitten in der Nacht wecken einen unangenehme Muskelkrämpfe aus dem Tiefschlaf. Woher kommen sie? Und was kann man dagegen tun? Sporternährungs-Experte Remo Jutzlerer gibt Auskunft.

Krämpfe während der Nacht – ist da wirklich Magnesium-Mangel schuld?

Der exakte Mechanismus und daher die Ursache für Krämpfe ist nicht bekannt. Ein Krampf sieht an sich nach einer abnormen Muskelstimulation aus und entsteht bevorzugt in einer ermüdeten Muskulatur. Man geht daher davon aus, dass ein schlechter Fitnesszustand, eine hohe Trainingsintensität oder auch ungenügendes Stretching die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass ein Krampf auftritt. Auch Flüssigkeitsdefizite können zu Krämpfen führen, insbesondere in Verbindung mit hohem Salzverlust (v.a. Natrium). Natrium ist in die Nervensignale involviert, ein Defizit kann so zu «Fehlkontraktionen» führen.
Bezüglich weiterer Mineralstoffe steht ein Missverhältnis – nicht primär eine Unterversorgung – von Magnesium zu anderen Electrolyten im Fokus. Ein solches könnte auch durch Umverteilung von Magnesium im Körper während körperlicher Belastung entstehen, ohne dass absolut gesehen also ein Mangel bestünde. Dies ist aber bisher nur eine wissenschaftliche Theorie ohne handfeste Belege. Dennoch sprechen die Rückmeldungen und Erfahrungen von vielen Sportlern in Bezug auf verringertes Auftreten von Krämpfen für eine Magnesium-Supplementierung.

Woher kommen Krämpfe in Wettkämpfen und Trainings?

Krämpfe während der Leistung können grösstenteils auf folgende Faktoren zurückgeführt werden: hohe (Über)belastungsfähigkeit eines Sportlers, meist in Kombination mit Begleitumständen wie Kälte/Nässe, ungewohnte Bewegungsmuster/Aktivitäten, Geschwindigkeits-/Intensitätsänderungen (z. B. Gegensteigung nach langer Abfahrt mit versteifter Muskulatur) und natürlich auch ein Flüssigkeits-Natrium-Defizit. Letzteres dürfte aber erst nach drei Stunden Aktivität zum Thema werden.
Chronisch könnte sicherlich ein generelles Missverhältnis im Mineralstoffhaushalt ein Thema sein. Doch dies behebt man nur mit längerer Supplementierung über mehrere Wochen bis Monate. Auch eine Kreatingabe kann die Krampfanfälligkeit je nach individuellen Voraussetzungen erhöhen, da es den Muskeltonus und auch die Muskelkraft erhöht. Der Muskel kann also mehr leisten, wird stärker ausgelastet und entsprechend auch stärker ermüdet. Weiter scheint Kreatin auch die Magnesiumspiegel zu beeinflussen, so dass zumindest bei krampfanfälligen Personen in diesem Fall eine zusätzliche Magnesiumgabe Sinn macht.

Gibt es Ansätze einer Magnesium-Kur, welche nächtliche Krämpfe ein für allemal bekämpfen?

Eine «Heilung» von Ruhekrämpfen (oder von was auch immer für Konditionen) durch ernährungstechnische Massnahmen scheint per se unmöglich, da man letztlich «ist was man isst». Die Erneuerung unserer Körperzellen reicht von Stunden bis Jahre, doch spätestens nach 7 Jahren hat sich jede einzelne Zelle unseres Körpers komplett erneuert. Anders ausgedrückt: Jedes einzelne Molekül und Element in unserem Körper wurde aus unserer aufgenommen Nahrung ersetzt. In der Konsequenz muss der Körper in der Erneuerung seiner Zellen mit dem Material arbeiten, das er geliefert bekommt oder eben nicht.

Welche Produkte von Sponser helfen bei Krämpfen? Gibt es sinnvolle Kombi-Präparate von Sponser?

Als Magnesium-Präparate führen wir MagnesiumPlus mit einer Tagesdosis (375 mg) in 2 Portionensachets sowie die Ready-to-drink Ampulle Magnesium 250 mit 250 mg/Ampulle. Wer eher das Mineralstoff- bzw. Electrolytgleichgewicht ausgleichen möchte, der sollte das Basic Minerals Getränkepulver versuchen. Dieses liefert u.a. 260 mg Magnesium pro Tagesportion.
Vorboten von Flüssigkeits-Salz-Defizit bedingten Krämpfen sind unter der Haut sichtbare Muskelzuckungen. Das Auftreten solcher Krämpfe kann mit frühzeitiger Aufnahme von stark salzhaltigen Flüssigkeiten (zusätzlich gesalzene Sportgetränke, Bouillon) vermieden werden.

Und wenn es dann doch zum Krampf kommt?

Stretching prophylaktisch und bei Auftreten, Massage, bei schweren Krämpfen auch Eis auflegen.

Foto: Eva-Maria Roßmann (Bild Nr. 1) www.pixelio.de

2 Kommentare zu “Sportnahrung und Muskelkrämpfe”

  1. fit-im-alltag.net sagt

    16. November 2012, 11:09

    Also ich habe gemerkt das wenn ich öfter mal krämpfe muskelzuckungen etc. habe, das Magnesium sehr geholfen hat, auch wenn das vielleicht nicht immer die Ursache ist…

  2. Sponser Experten-Team sagt

    16. November 2012, 12:03

    Ja, das passt zu den vielen positiven Erfahrungen, wie oben angesprochen. Danke für den Beitrag.

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