11 Okt

«Glücklicherweise habe ich einen ‹Kuhmagen› und vertrage äusserst viel!»

Er gehört zu den erfolgreichsten Langdistanz-Radfahrern der Zeit. Der Schweizer Reto Schoch hat im Jahr 2012 das Race Across America zum ersten Mal gefinisht und gleich gewonnen. Auch an der Tortour bewies er, dass er zu den Besten gehört. Was isst einer, der Tag und Nacht im Sattel sitzt? Wir haben den sympathischen Appenzeller zum Interview gebeten.

Reto, Du hast uns nach dem Gewinn von RAAM und Tortour (beide im Jahr 2012) geschrieben «Herzlichen Dank an Sponser Sport Food! Ich habe aus dem RAAM gelernt und konnte mich an der Tortour vorwiegend flüssig ernähren». Von einem Videobeitrag weiss man, dass Du – zumindest während des RAAM – schon auch «richtig» gegessen hast. Zum Beispiel Riz Casimir. In welchen Situationen wechselst Du von Flüssig- auf Festnahrung? Vertraust Du – im wahrsten Sinne des Wortes – auf Dein Bauchgefühl oder hältst Du Dich an einen zum Voraus definierten Ernährungsfahrplan?

Während dem RAAM bekam ich nach zwei, drei Tagen eine Geschmacksaversion auf Flüssignahrung und musste deshalb plötzlich auf Festnahrung umsteigen. Natürlich war dies nicht geplant, doch in dieser Phase hatte ich Lust auf Riz Casimir und Teigwaren, um meinen Kalorienbedarf trotzdem decken zu können. Ich habe mich auf mein Bauchgefühl verlassen, was sich als die richtige Lösung herausgestellt hat. Infolgedessen waren die Betreuer stark gefordert, um meine Mahlzeiten zuzubereiten. Und aufgrund des erhöhten Stuhlgangs durch die Festnahrung musste der Camper ständig in meiner Umgebung sein.

Verrätst Du uns in groben Zügen, welche Arten von Flüssignahrung Du zu Dir nimmst während Deiner Ultra-Rennen? Überwiegt der süsse Geschmack oder steigst Du zwischendurch auf salzige Flüssignahrung um?

An Ultracycling-Rennen nehme ich vorwiegend das süssliche «Long Energy Competition Ultra» in verschiedenen Geschmacksvariationen zu mir. Zwischendurch trinke ich ebenfalls «Isotonic», was jedoch auf die Dauer meine Zähne nicht optimal vertragen. Alle vier Stunden hilft mir «Ultra Pro» bei der Regeneration.

Isst Du, bevor Du jeweils Lust auf Riz Casimir bekommst, während Ultra-Rennen auch gängige Sportnahrung wie Riegel, Bananen, Appenzeller Biberli oder gibst Du Dich mit solchen Sachen gar nicht ab?

Zwischendurch esse ich äusserst gerne «Oatpacks», Appenzeller «Biberli», «Bireweggli» und Früchte. Das ist jeweils eine sehr willkommene Abwechslung, die ich als Dessert geniesse.

Verdauungsprobleme oder Magenprobleme, wie sie viele Ausdauersportler kennen, waren bei Dir nie ein Thema? Hast Du einen Magen, der alles relativ problemlos verträgt? Oder achtest Du einfach ganz genau darauf, was Du wann zu Dir nimmst im Wettkampf?

Glücklicherweise habe ich einen «Kuhmagen» und vertrage deshalb äussert viel. Doch als ich während dem RAAM unter Belastung eine konzentrierte Salzlösung zu mir nahm, drehte sich ebenfalls mein Magen um. Das salzige «Liquid Energy Long» habe ich nun an der Tortour getestet und festgestellt: Es eignet sich prima, um die Salzspeicher wieder aufzufüllen.

Hattest Du während des RAAM auch mal abartige Essensgelüste, die Du Dir aber verkniffen hast, um keine Magenprobleme zu riskieren? Oder hat Deine Crew auch mal ein Veto zu Deinen Essenswünschen aussprechen müssen?

Gegen Ende des RAAM hatte ich Lust auf Glacé und Brownies, welche mir die Betreuer zur Aufmunterung sehr gerne gaben. Am Rennen habe ich 6 kg verloren, und somit waren solche Desserts gut, um das Gewicht zu stabilisieren. Einmal hatte ich extrem Lust auf Tiramisù, welches in den USA nicht sehr verbreitet ist und die Betreuer deshalb leider nicht organisieren konnten. Die Crew musste nie ein Veto einlegen, sondern «servierten» mir im Gegenteil einige Nahrungsprodukte mit viel Enthusiasmus auf dem «goldenen» Tablett, um nicht auf meine Ablehnung zu stossen.

Sponser hat kurz vor dem RAAM ein neues Produkt für Ultra-Athleten auf den Markt gebracht, Sponser Ultra-Pro. Deine Meinung dazu? Verwendest Du es in Training und Wettkampf?

Der Regenerator «Ultra Pro» schmeckt ausgezeichnet und ich habe diesen alle vier Stunden während RAAM und Tortour zu mir genommen. Er hilft stark bei der Regeneration, weshalb ich diesen auch nach langen Trainings trinke. Ich plane, «Ultra Pro» nächstes Jahr wieder am RAAM einzusetzen.

Hast Du ein Lieblingsprodukt von Sponser?

Während dem Sport schmecken mir «Oatpacks» sehr, und zum Frühstück geniesse ich jeweils «Swiss Müesli».

Mal abgesehen vom Sport: Was isst bzw. trinkst Du für Dein Leben gerne? Mit welchem Festmahl hast Du Deine Siege gefeiert?

Meine Lieblingsmahlzeiten sind Riz Casimir und Spaghetti Bolognese! Somit wurde ich am RAAM sehr verwöhnt. .-) Zu meinem Sieg habe ich ein Glas Rotwein getrunken, doch während alltäglichen Mahlzeiten bevorzuge ich Shorley-Apfelschorle.

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