22 Aug

«Ein langer und unvergesslicher Tag!»

Sie hat gejubelt, als ob sie Gold gewonnen hätte! Und gestrahlt, als würde ihr die Queen ganz persönlich zum hervorragenden Rennen gratulieren: Mountainbikerin Esther Süss ist mit «ihrem» Olympia-Rennen und Platz 5 mehr als zufrieden. Im Rückblick erinnert sich die Schweizer Ausnahmesportlerin nochmals an ihren grossen Tag in London:

«Am Samstagmorgen schien wieder die Sonne und es sollte ein weiterer schöner und warmer fast heisser Tag werden. Das hatte ich mir gewünscht. War es also «mein Tag»?! Nach dem Frühstück dauerte es ewig, bis ich endlich nach vorne zu unserem ging, da der Start ja erst um 12.30 Uhr war, für uns eher spät. Aber irgendwann war es dann an der Zeit aufzubrechen.

Nach dem gewohnten Check-in war ich endlich drinnen und es konnte los gehen. Schon mehr als eine Stunde vor dem Rennen waren die ersten Fahrerinnen auf der Rolle am Aufwärmen. Ich zögerte es noch etwas heraus, doch schliesslich startete auch ich mit dem Aufwärmen. Bereits 30 Minuten vor dem Start mussten wir uns in die Rennaerea verschieben und dort 15 Minuten auf der Startrunde kreisen. Viele Zuschauer waren dort und jubelten uns zu, das war mega cool. Schliesslich mussten wir dann in die Box, von wo wir nach dem Aufrufen nochmals eine Startrunde fahren mussten und dann an der Startlinie auf den Startschuss warteten. Ich durfte in der ersten Startreihe stehen – ein gutes Gefühl!

Dann enflich fiel der Schuss! Ich kam wirklich gut weg und war in der ersten Kurve in den ersten zehn. Doch da ich ganz aussen startete, wurde mir die nächste leichte links Kurve zum Verhängnis, ich fuhr zu passiv und sofort fand ich mich zehn Positionen weiter hinten wieder. Dies hatte zur Folge, dass ich bereits bei den ersten Steinen anstehen musste und so den Anschluss an die Spitze verpasste! Als sich mir dann die Gelegenheit bot, setzte ich zur Aufholjagd an! Ich merke schnell, dass ich wirklich gute Beine hatte und kämpfte mich Rang um Rang nach vorne!

Die Zuschauer an der Stecke, schrien mich richtig die Anstiege hoch und es machte Spass, dieses Rennen hier zu fahren. Obwohl das Rennen wirklich hart war, und ich keine Zeit hatte, mich auch nur einen Augenblick zu erholen, denn durch die vielen Rhythmuswechsel, die Richtungswechsel wie auch die kurzen Abfahrten musste ich immer voll konzentriert und auf’s Rennen fokussiert bleiben. Doch all dies gelang mir super, und ich nutzte die Energie, die mir die Fans zuschrien! Schliesslich kam ich als 5. ins Ziel, ich war mega glücklich mit diesem Resultat, auf den 4. Rang verlor ich bloss 14 Sekunden, auf die Bronzemedaille 46 Sekunden.

Was mich zufrieden macht, war, dass ich am Tag X mein Potential abrufen konnte, ich bin mega stolz auf dieses olympische Diplom, das ich für die Schweiz an diesen olympischen Spielen holen durfte!

Nach der Zieleinfahrt ging es weiter zu den Interviews, da wurde man durchgeschleusst und musste oder besser gesagt durfte Red und Antwort stehen! Weiter ging es dann zum Fahrerlager, wo keine Zuschauer Zutritt hatten, doch auf dem Weg dorthin, wurde ich nochmals gefeiert, es wurde gratuliert, auch Ueli Maurer vefolgte das Rennen live und gratulierte mir zu meinem 5. Rang. Dann endlich sah ich meinen Freund Erich und konnte mich über die Banden hinweg umarmen lassen. Ich glaube, er platzte fast vor Stolz!

Wieder im Fahrerlager, konnte ich ausfahren, während der Chaperau mich nicht aus den Augen liess. Denn ich musste noch in die Dopingkontrolle. Als ich auch das hinter mir hatte, ging ich zurück zum Haus, da war packen angesagt, denn der Umzug ins Athletendorf stand an.

Dort deponierte ich mein Gepäck, und machte mich sogleich auf den Weg zum Schweizerhaus bei der London Bridge. Dort setzte ich mich zum ersten Mal seit dem Rennen und hörte meinen Magen knurren….. Wir verbrachten einen gemütlichen Abend bevor es dann wieder zurück ging, alle in ihre Unterkunft.

Dies war ein langer und unvergesslicher Tag!»

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