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Akribisch, professionell, erfolgreich: Der amtierende deutsche Vize-Meister im Kanuslalom Florian Breuer gewährt uns in seinen spannenden Schilderungen einen Einblick in die letzten Stunden vor dem Wettkampfstart. Lesen! »

Krämpfe ade!

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23 Jul

«Mix aus herkömmlicher Ernährung, Sponser- Produkten und Flüssignahrung hat hervorragend funktioniert!»

Michael Brauns konnte sein Glück kaum fassen, als er das 24-h MTB-Rennen in Chemnitz mit dem 2. Gesamtrang abschloss. In seinem Bericht erzählt der Sponser-Sportler, welche Strapazen er durchlitten hat und wie er sich während der 24 Stunden auf dem Mountainbike ernährt hat.

Die knapp 9 km lange Runde des 24-h MTB-Rennen in Chemnitz bestand aus 130 Hm und enthielt ca. 3 km Singletrails mit einigen heftigeren Wurzelpassagen. Insgesamt nicht sehr schwer, aber für 24-h schon anspruchsvoll.

Nach dem Start dauerte es eine Weile, bis sich die Team- und Einzelfahrer auf der Strecke sortiert hatten. Aufgrund der hohen Temperaturen musste ich nach 2 Stunden das Tempo etwas drosseln, um nicht zu viel Flüssigkeit zu verlieren. Sonst verlief das Rennen bis zur Ausrüstung mit Licht und das Wechseln der Bekleidung am Abend ohne Probleme. Zu diesem Zeitpunkt lag ich bereits auf Platz 6, war guter Dinge und plante, die Nacht möglichst ruhig und konstant durchzufahren, um dabei Plätze zu gewinnen. Die Realität sah etwas anders aus!

Kurz nach Einbruch der Dunkelheit zog ein heftiges Gewitter auf, das die Strecke und auch uns Athleten sowie alle Betreuer mit reichlich Wasser versorgte. In kürzester Zeit war alles voller Matsch und Schlamm, die Strecke glich teilweise eher einem Bach als einem Weg. Trotz des Wetters entschieden sich die Veranstalter gegen den Abbruch des Rennens. Ich war eine ganze Weile fest davon ausgegangen, dass gerade die kontrollierte Unterbrechung vorbereitet wurde! Die Bedingungen waren absolut grenzwertig. Es gab etliche, wenn auch meist harmlose Stürze im Wald und einige, die genervt durch den Matsch wateten anstatt zu fahren. Die ersten vier Einzelfahrer kämpften also die ganze Nacht im Fernduell miteinander und gleichzeitig mit der extrem schwierigen Strecke. Ich überlegte lange, ob und wann ich mich umziehen sollte. Es war glücklicherweise nicht wirklich kalt und so beschloss ich, die Nacht mit dreckigen, teilweise nassen Klamotten auszuhalten.

Meine Betreuer waren ständig beschäftigt, mich mit Getränken und Nahrung zu versorgen und das Bike grob vom Dreck zu befreien. Mein Hunger in der Nacht und am Morgen war enorm und nur durch reges Essen in Kombination mit Flüssignahrung zu stillen.

Die Speisekarte (mit ungefähren Mengen) sah wie folgt aus:

Getränke und Flüssignahrung
Isotonic (Sponser Long Energy) 6 Liter
Palenum (Ersatznahrung, flüssig) 4 Liter
Brei (Milupa Gries mit Iso angemischt) 5 Liter
Cola (gemischt mit Wasser) 1 Liter

Speisen
Bananen 7 Stk.
Brötchen mit Hähnchenbrust, Schinken bzw. Käse 9 Stk.
Riegel (Sponser High Energy) 5 Stk.
Gel (Sponser Liquid Energy) 6 Stk.
Auf kalte Nudeln mit Matsch habe ich dann doch verzichtet… .-)

Mit dem Abrüsten der Beleuchtung säuberte ich mein Bike etwas gründlicher und legte mich nochmal trocken. Die Strecke war immer noch matschig, aber es war alles nicht mehr so nass. Erst zwei Stunden vor Ende des Rennens startete ich einen richtigen Angriff auf den Zweitplatzierten und konnte mich durchsetzen. Der Zielbogen war für alle Beteiligten eine echte Befreiung und löste bei mir und meinem Team «Cecil Cycle/Wiels Brillen» grosse Freude über den 2. Platz aus!

Ich war mental so gut drauf, dass ich das erste kleine Tief mittags und die erste Zeit nach dem Gewitter gut überstand und mich sonst einfach so ablenken und beschäftigen konnte, dass es keine grösseren Einbrüche gab. Es hat also wieder funktioniert ohne nennenswerte Pausen durchzufahren und war trotz der widrigen Umstände in der Nacht die richtige Entscheidung. Keinerlei technische Defekte oder Probleme, mal von den schlammbedingten Einbußen abgesehen, was auf dieser Distanz ja auch nicht selbstverständlich ist.

Neben der Ergebnisliste gibt es noch die Liste mit den einzelnen Rundenzeiten. Dort kann man wunderbar analysieren, dass ich vergleichsweise gleichmässig meine Runden abgespult habe. Meine echte Fahrzeit betrug 23 h 33 m, die Distanz ca. 525 km und ca. 7700 Hm. Dabei einen Durchschnitt von ca. 22,3 km/h. Ich bin sehr zufrieden!

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