18 Mai

Schöner Erfolg für den Fahrer vom Team Centurion Vaude

Mit dem Sieg bei der Deutschen MTB Marathon Meisterschaft 2012 wurde Markus Kaufmann zum neuen Aushängeschild für das Team Centurion Vaude, welches von Sponser Sport Food unterstützt wird. Der Meckenbeurer bleibt aber dennoch bescheiden und bodenständig und ist überglücklich, dass die Veränderungen der letzten zwei Jahre nun endlich Früchte getragen haben. Im Interview zeigt er, dass er ein würdiger Träger des Deutschen Meistertrikots ist.

Markus, gab es während des Rennens einen Zeitpunkt, an dem du gewusst hast „jetzt habe ich es geschafft“?

Ja, als ich die Attacke gefahren bin und dann eigentlich ziemlich schnell problemlos so ein großes Loch entstanden ist. Da habe ich gedacht, das wird jetzt was, jetzt musst du einfach durchziehen und es darf nichts mehr passieren. Ganz 100%ig sicher war ich mir dann aber erst auf dem letzten Kilometer.

Was war das für ein Gefühl als du über die Ziellinie gerollt bist?

Das war unbeschreiblich. Dann kamen auch gleich der Teamchef und mein Trainer auf mich zu, haben mich in den Arm genommen und das war dann schon etwas Besonderes. Dann waren auch meine Eltern gleich da und die haben sich riesig mit mir gefreut – vor allem meinem Vater habe ich das auch zu verdanken, denn er hat mich früher immer zu den Rennen gefahren. Das war natürlich ganz toll.

Wie fühlst du dich jetzt so ein paar Tage nach dem Rennen?

Die ersten Tage ist einem das noch gar nicht so bewusst. Wenn ich heim gekommen bin, habe ich immer zu meiner Freundin gesagt „Hey Schatz, ich bin Deutscher Meister“. Dann haben wir uns in den Arm genommen und uns voll gefreut, weil es einfach cool war.

Was wird ab jetzt anders sein?

Der Bekanntheitsgrad hat sich halt verändert. Diese Saison werde ich jetzt sicherlich auch lockerer auffahren können, das macht Spaß, weil einfach viel Druck abgefallen ist. Besonders schön ist es natürlich, die Marathons jetzt im Deutschen Meistertrikot bestreiten zu können.

Wie lange soll das Deutsche Meistertrikot jetzt in deinem Besitz bleiben?

Wenn man das Trikot erstmal hat, will man es natürlich auch nicht mehr hergeben. Aber das Gute ist ja, dass das Rennen so früh war und die DM nächstes Jahr wohl erst wieder im Herbst ist, das heißt, ich kann jetzt eigentlich eineinhalb Saisons mit dem Trikot fahren. Wenn ich nächstes Jahr dann nochmal so eine gute Form hinkriege, dann wäre es natürlich perfekt.

Du bist jetzt 30 Jahre alt. Warum hat es deiner Meinung nach nicht schön früher mit dem Deutschen Meistertitel geklappt? Gab es auch Unterschiede in der Gesamtvorbereitung?

Früher war ich eher so der Einzelkämpfer, habe für mich allein trainiert, hatte auch nicht so die Erfahrungswerte und im Nachhinein hat man damals auch viel falsch gemacht. Jetzt wohne ich seit drei Jahren in Meckenbeuren, bin damit viel näher am Team, habe viel mehr Trainingskameraden und habe den Roman Jördens jetzt seit zwei Jahren als neuen Trainer.  Da hat sich trainingstechnisch schon viel geändert – längere und intensivere Einheiten, viel Motortraining und das Team steht auch zu 100% hinter mir, die ermöglichen mir echt brutal viel. Ich bekomme jetzt auch einmal die Woche Massagen und meine Arbeitsstätte ist da auch sehr flexibel, sodass ich morgens Intervalle fahren kann – auf der Rolle zum Beispiel – und nachmittags dann nochmal draußen fahre. Das sind viele kleine Faktoren, die jetzt einfach ineinander greifen und funktionieren und ich kann mich jetzt 100%ig auf
den Sport konzentrieren. Die letzten zwei Jahre habe ich so nochmal einiges auf meine Leistung drauflegen können und das soll natürlich noch möglichst lange anhalten.

Was schätzt du besonders am Team Centurion Vaude?

Ich bin ja schon seit 2003 in dem Team und bis jetzt hat es sich jedes Jahr gesteigert, ist jedes Jahr noch professioneller geworden. Was ich besonders schätze ist, dass es sehr familiär ist und dass wir nicht diesen brutalen Leistungsdruck haben und das spielt sicher auch eine große Rolle, wenn es um den Erfolg geht.

Wie wichtig ist Erfolg für dich persönlich?

Für mich ist Erfolg natürlich sehr, sehr wichtig, denn dafür arbeite ich, dafür fahre ich meine Rennen, dafür trainiere ich. Die Sucht nach Erfolg ist einfach genial. Wenn du ein gutes Rennen gefahren bist, bist du einfach ein zufriedener Mensch. Das Gefühl wird mit dem Deutschen Meistertitel hoffentlich erstmal lange anhalten.

Die nächsten Rennen von Markus Kaufmann:

03.06.2012: Mountainbike Marathon Tegernseer Tal
06.-09.06.2012: Trans Germany
14.-21.07.2012: Transalp
15.-19.08.2012: Trans Schwarzwald

Quelle: X4BIKER.com – Vanessa Langner

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