15 Apr

Weltcup-Weekend in Houffalize

Während Nino Schurter beim Weltcup-Klassiker in Houffalize einen tollen zweiten Platz belegt, meldet sich der grosse Champion Julien Absalon mit einem Sieg in Houffalize an der Spitze zurück. Ein grossartiges Rennen ist auch Florian Vogel gelungen. Vom 61. Startplatz kämpfte er sich bis auf Rang 6 vor und schafft somit als dritter Schweizer die Olympianorm.

Alle Fahrer hatten grossen Respekt vor der neuen Strecke in den Belgischen Ardennen. Extrem steile Aufstiege und knackige Abfahrten liesssen keinen Meter Erholung zu. Die Ausgangslage für die Scott-Swisspower Athleten hätte unterschiedlicher nicht können sein. Nino Schurter als Leader des Weltcups in Pole-Position. Florian Vogel nach seiner defektbedingten Aufgabe in Südafrika aus 61. Position startend. Noch weiter hinten Marcel Wildhaber, auch er noch ohne WC-Punkte mit Startnummer 129 (er belegte Rang 75).

Von Beginn weg war Schurter extrem präsent. Er konterte die Angriffe von Fumic wie auch von Weltmeister Kulhavy. Zusammen mit Olympiasieger Julien Absalon konnte er sich nach Renndrittel von der Spitze mit Fontana-Kulhavy-Fumic und Stander absetzten. Es machte den Anschein, ob Nino seinen Begleiter Absalon immer ein wenig in die Defensive zwängte, gerade bei den schwierigen Abfahrten. Doch in der letzten Runde, als die Kräfte des Leaders langsam zu schwinden begannen, kam die gnadenlose Attacke von Altmeister Absalon, welcher Schurter nichts entgegenzuhalten hatte.

«Während des grössten Teil des Rennens lief es mir rund. Darum bin ich auch von Beginn weg sehr offensiv gefahren. Ich wollte eine ähnliche Zensur wie in Südafrika erreichen, sodass ich mich nur noch auf einen Gegener konzentrieren musste. Dies ist mir ja auch gelungen. Nur hatte Julien wesentlich mehr Gegenwehr zu bieten als Stander in PMB. Er hatte mich wohl durchschaut. Just in dem Moment, als mir die sehr steilen Aufstiege langsam zu schaffen machten, kam sein Angriff. Gekonnt und vernichtend! Ich habe eigentlich nichts falsch gemacht, heute war halt einfach ein anderer Stärker. Und wenn das ein Julien Absalon ist, muss man desswegen noch lange nicht den Kopf in den Sand stecken.» Dies der Kommentar von Nino nach geschlagener Schlacht.

Grund, den Kopf in den Sand zu stecken, hätte Florian Vogel gehabt. Weit hinten musste er ins Rennen, tauchte aber schon nach einer Runde völlig überraschend in 11. Position auf. «Ich weiss auch nicht genau, wie ich das geschafft habe. Sicher ist, dass ich nebst sehr guten Beinen auch viel Glück hatte am Start, die richtige Lücke zu finden. Ab da lief es dann super und ich konnte mich kontinuierlich nach vorne arbeiten. Rangmässig wäre mit einem Start aus der ersten Reihe sicher noch viel mehr dringelegen. Ich bin jetzt aber erstmal froh darüber, eine Hürde Richtung Olympia genommen zu haben», meinte der überglückliche Schweizer Meister.

Wer nach London will, muss laut Swiss Olympic an einem der vier Weltcup-Rennen in die ersten 8 fahren. Da dies wohl mehrere Schweizer schaffen werden, kommt es schlussendlich noch auf die besten Resultate an. Nach Stand von heute wären Schurter, Vogel und Lukas Flückiger dabei.

Ein fast identisches Bild gab das Juniorenrennen ab. Andri Frischknecht erkämpfte sich hinter dem Franzosen Seigel den grossartigen zweiten Platz, nachdem auch er weite Strecken des Rennens angeführt hatte. Der aus Position 81 startende Dominic Zumstein holte noch ein Top 10 Resultat raus. Beide unserer Junioren (welche eine Berufslehre als Zimmermann absolvieren) mussten auf einen Start beim 1. WC-Rennen verzichten. Darum musste Andri als 31. ins Rennen. Wieso aber Schweizermeister Dominic Zumsten als allerletzter der Schweizer Nationalmannschaft starten musste, weiss nur ein unfähiger UCI-Komissär. Nachvollziehbar war das für niemanden! Umsomehr hat die Leistung von Dominic Respekt verdient. Er hat wie Florian gezeigt, dass man auch aus aussichtsloser Position das Beste rausholen kann.

Fazit des Scott-Swisspower Teams: Trotz zwei zweiten Plätzen hatten wir zwei Gewinner! Gratulation an Flo und Dominic!

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