23 Apr

Ein Wochenende der Superlative!

Viel Zeit durch zum Durchschnaufen blieb dem Ghost Factory Racing Team seit den Weltcup- Rennen in Houffalize/BEL nicht, denn die drei Olympia-Aspirantinnen Lisi Osl, Katrin Leumann und Alex Engen besichtigten unmittelbar danach gemeinsam mit ihren jeweiligen Nationalmannschaften die Olympiastrecke von London. Lediglich Mona Eiberweiser konnte in der letzten Woche ihrer Semesterferien noch einmal kurz nach Hause fahren und im Schwarzwald trainieren.

Vergangenes Wochenende gingen Katrin, Alex und Mona beim Bundesliga-Auftakt im Sprint und Cross-Country in Münsingen an den Start, während Lisi in Haiming/Ötztal, nur eineinhalb Autostunden von ihrem Heimatort Kirchberg/Tirol, antrat.

Schon der Samstagnachmittag begann in Münsingen mit einem Paukenschlag für das Ghost Factory Racing Team, denn die Geschichte wiederholte sich, als Alexandra Engen zum vierten Mal in Folge den Sprint gewann. Riesig war auch noch die Freude über den dritten Platz von Katrin Leumann und den vierten Rang von U23-Fahrerin Mona Eiberweiser, die sich als Jüngste auf dem Podium behauptete. Ganz nebenbei sorgte sie für die Tagesbestzeit, die sie in der Qualifikation herausfuhr.

Am Sonntag ging es dann Schlag auf Schlag weiter. Zunächst startete Lisi Osl beim top-besetzten HC-Rennen im Österreichischen Haiming. Die Tirolerin hatte sich bei extremen nass-kalten Witterungsbedingungen gleich zu Beginn mit Teresa Hurikova vom Feld abgesetzt. Schön sehr früh war klar, dass der Rest des Feldes nichts mehr mit dem Ausgang des Rennens zu tun haben würde. Nach Ende der dritten Runde musste Lisi jedoch zurückstecken und den eisigen Temperaturen Tribut zollen: «Meine Finger waren klamm, ich hatte kein Gefühl mehr beim Schalten und Bremsen», sagte sie stotternd im Zielraum, wo sie von ihren Landsleuten als Zweitplatzierte dennoch wie eine Siegerin gefeiert wurde. «Ich bin froh, dass es vorbei ist und noch viel mehr, dass ich meine gute Form trotzdem unter Beweis stellen konnte.»

Etwas zeitversetzt eröffneten Mona Eiberweiser, Alexandra Engen und Katrin Leumann die Bundesligasaison in Münsingen. Wie schon in Haiming/Ötztal mussten die Damen auch hier mit Hagelschauern, heftigem Regen, extremer Kälte und schlammiger Strecke zurechtkommen. Und Münsingen machte einmal mehr seinem Namen als das «Paris-Roubaix der Mountainbiker» alle Ehre.

Hinter der uneinholbar an der Spitze fahrenden Gunn-Rita Dahle-Flesjaa entwickelte sich ein spannender Zweikampf, in dem sich Katrin Leumann mit Annika Langvat duellierte. Erst in der letzten von fünf Runden wurde die Baslerin für ihre nimmermüden Attacken mit dem zweiten Platz belohnt. Mit nur knappen 10 Sekunden Vorsprung rettet sie sich ins Ziel, das sie beinahe im Blindflug anvisierte, denn die Schweizerin musste ihre schlammverspritze Rennbrille mit den optischen Gläsern noch während der letzten Runde abnehmen. Alexandra Engen kam auf Platz sieben ein und war froh darüber, dass sie nach überstandener Bronchitis, die noch vom Weltcup in Houffalize herrührte, wieder vorne mitmischen konnte. Mona Eiberweiser erkämpfte sich den zweiten Platz in der U23-Wertung und wurde insgesamt Neunte der Elite-Damenwertung. Damit trug sie zur Rekordausbeute des Ghost Factory Racing Teams bei, das mit einem ersten, drei zweiten und einem dritten Platz auf sein erfolgreichstes Wochenende zurückblicken kann.

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