10 Jan

Querspezialisten holten die Titel

Das Scott-Swisspower Team ist an den Radquer-Schweizer Meisterschaften in Beromünster im Schlamm steckengeblieben und musste das Schlamm-Schlachtfeld mit gesenkten Häuptern verlassen. Im Eliterennen fehlte zwar Florian Vogel nicht viel zur Medaille. Doch sein 5. Rang und der 8. Rang von Marcel Wildhaber sind nicht das, was man von unseren Fahrern erhofft hat.

Dasselbe zeichnete sich bei den Junioren ab. Mit Silber und Bronze haben Andri und Dominic zwar eine Medaille geholt. Doch ihrer Favoritenrolle um den Titel wurden sie nicht gerecht.

Radquer findet im Schlamm statt! Diesem Vorurteil wurden die Schweizer Meisterschaften 2012 für einmal mehr als gerecht. Doch auch eingefleischte Radquer-Fans, welche seit Jahrzehnten im Winter am Streckenrand stehen, mussten eingestehen, dass solch extreme Verhältnisse noch selten geherrscht haben. Der Dauerregen sorgte für tiefen Schlamm, Kälte und Wind für garstige Verhältnisse. Die Betreuer, welche die Velos jede Runde waschen mussten, waren genau so gefordert wie die Fahrer selbst. Bedingungen, welche alles abverlangten. Bedingungen für richtige Cross-Fahrer. Die Mountainbiker unter den Cross-Fahrern, welche bei normalen Bedingungen durchaus mit den besten Querfahrern mitmischen können, waren in allen Kategorien die geschlagenen. Es war eben ein Quer wie in den 70er und 80er Jahren. Darum waren es auch die Querspezialisten, welche die Titel holten.

Die Chancen auf eine Medaille halbierten sich schon Anfangs zweiter Runde, als Florian Vogel stürzte und folglich den Anschluss an die achtköpfige Spitzengruppe verlor. Marcel Wildhaber konnte zwar bis Rennhälfte an der Spitze mithalten. Doch war zu erkennen, dass er dies nur mit viel Einsatz schaffte und mit den schweren Bedingungen nicht zurechtkam. Ab Rennhälfte lieferten sich an der Spitze Christian Heule, Simon Zahner und eher überraschend Julien Taramarcaz einen Kampf um die Medaillen. Doch plötzlich kam aus Scott-Swisspower Sicht nochmals Spannung auf.

Florian Vogel holte zusammen mit Lukas Flückiger mächtig auf, fuhr schneller als das Spitzentrio und kam bis zur letzten Runde nochmals auf 10 Sekunden an diese ran. Im Finale gelang es dem entfesselten Walliser Taramrcaz, die Routiniers Zahner und Heule abzuhängen. Den ehemalige U23-Meister hatten wenige Experten auf der Rechnung. Vogel musste sich schliesslich noch Flückiger beugen und wurde Fünfter, Marcel Wildhaber wurde Achter.

Wesentlich einfacher hatten es die Junioren. Da kamen von Anfang nur drei Favoriten (darunter Dominic Zuimstein und Andri Frischknecht) für die Medaillen in Frage. Die Hoffnungen waren gross, dass einer der beiden Scott-Piloten den Titel holen würde. Leider kam es anders. Dominic Grab, Sohn des Radquer-Nationaltrainers Harald Grab, zeigte sich sehr kämpferisch und blieb dem tempodiktirenden Andri Frischknecht bis zur letzten Runde am Hinterrad. Mehr noch. In der letzten Runde lancierte Grab eine Attacke, welcher Andri nichts mehr entgegenzuhalten hatte. Eine Lektion, welche beiden Scott-Junioren noch einige Zeit schmerzen wird.

Möglichkeit, diese Niederlage wettzumachen, haben sie am Weltcup-Finale in Hoogerheide, Holland (21. Januar 2012) sowie an der Weltmeisterschaft in Koksijde, Belgien (28. Januar 2012).

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