11 Jan

Im Fokus steht der pure Fun am Mountainbike- und Geländeradsport

Kürzlich waren im Facebook schwarze T-Shirts von den «Matschhühnern» zu bewundern – mit Sponser-Logo drauf! Wer verbirgt sich hinter dem Frauen-Mountainbike-Team namens «Matschhühner», deren Motto lautet: «Wir fahren nicht um die Matsch- und Schlaglöcher, sondern immer mitten durch!»? Wir haben bei Raphaela und Jennifer nachgefragt.

Erzählt uns doch mal: Wer sind die Matschhühner, woher kommt Ihr und was macht Ihr?

Raphaela: Also, wir beschreiben uns selbst auf unserem Blog so: «Die Matschhühner – eine Gruppe junger, dynamischer Mountainbikerinnen, die in vielen Sparten und Bereich des Geländeradsports, auf Races und Events unterwegs sind – und dabei ist nebensächlich, ob es Hobbybikerinnnen, ambitionierte Pedaloerinnen oder Lizenzpilotinnen sind. Immer getreu dem Motto «Nicht um die Schlammlöcher drumherum, sondern immer mitten durch» steht für uns in erster Linie vor allem der Spaß am Geländeradsport und an der Gemeinschaft im Vordergrund, den wir vielen vermitteln und mit vielen teilen möchten. Unser Ziel ist es, nicht nur den Spaß an dieser Sportart zu vermitteln und zu teilen, sondern diesen auch zu fördern. Wir möchten weiblichen Radsportlern ein Sprachrohr bieten. Unsere Plattform möchte dazu dienen, Inhalte zu teilen, kritisch zu reflektieren und zu diskutieren. Neben Tipps & Tricks wie Workshops zu Werkstatt, Technik und Ernährung/Verpflegung, gemeinsame Planung und Durchführung von Events & Races, sowie Reisen & Trainings sollen auch Tests & Equipmentchecks, aber natürlich auch vieles, vieles mehr Inhalte sein.
Schon sehr früh engagierte sich Jenni mit mir zusammen für diese Gruppe. Bis heute bilden wir das «Managment» – und mehr als oft bin ich ihr dankbar für ihren ebenso ehrenamtlichen wie unermüdlichen Einsatz und die kritischen bis hitzigen Diskussionen.
Inzwischen zählen noch ein paar Mädels mehr zum «Headquater» der Matschhühner – und wir haben auch den ein oder anderen männlichen Support; das möchten wir nicht unerwähnt lassen. In den letzten 2 Jahren ist es uns, Jenni, Anna und mir, gelungen, aus einem losen, heterogenen Verband von jungen, dynamischen, mountainbike- und geländeradsportaffinen Frauen eine stetig wachsende, aufstrebende Plattform zu schaffen – und wir freuen uns, mit ein bisschen Schöpferstolz, dass wir weiter wachsen. Wir freuen uns über jedes Matschhuhn, über jede Bikerin, die unsere Idee unterstützen möchte, aktiv mitmischt und zusammen mit uns die Trails unsicher macht. Doch auch viele «Matschhähne» sind bei uns angekommen, möchten uns unterstützen. Das finden wir natürlich toll. In erster Linie möchten wir aber vor allem die Sportlerinnen erreichen, und hoffen das auch zu schaffen.

Wie seid Ihr auf die kultige Idee des Teamnamens gekommen? Liefert Ihr Euch regelmässig Schlamm- und Matschschlachten im Training? Oder wie ist das zu verstehen?

Raphaela: «Schuld» für die Namensgebung in dem Sinne ist ein ehemaliger Teamkollege des Teams «FOCUS/2-Rad Meyer» [Plettenberg, Sauerland], bei denen ich meine ersten Geländeradsporterfahrungen gesammelt habe. Da ich bereits damals als einzige Bikerin [nicht nur meiner Altersklasse] wöchentlich mit den Jungs bis zu vier Mal die Woche mehrere Stunden durch’s Unterholz düste, mich aber nicht scheute, «durch die Matsche» zu fahren, wurde mir der Spitzname «Matschhuhn» geradezu ehrenvoll verliehen. Das war 2007. Und bis heute bin ich den Jungs verbunden und dankbar für die Starthilfen. Als ich 2008 dann von meinem Auslandsstudium zurück kam und dazu die Uni wechselte, war ich auf der Suche nach Anschluss in meiner neuen Heimat. Damals fast jede freie Minute mountainbikend verbracht, musste ich zunächst enttäuscht feststellen, keine Gruppe, die uns weibliche Bikerschaft im Fokus hatte, zu finden. Noch vor meinem erstaunlicher Weise recht erfolgreichen Marathondebüt 2008 entschloss ich mich kurzer Hand, das Ganze selbst in die Hand zu nehmen und mit jugendlichem Elan selbst eine solche Gruppe zu gründen. Das geschah damals noch über die Plattform «studiVZ/ meinVZ» – naheliegend als Studentin, oder? Auf der Suche nach einem treffenden Namen für mein «Projekt» konnte es meiner Ansicht nach keinen anderen Namen geben als «Die Matschhühner» Der Name greift so schön Klischee und Tatsache auf: Huhn als «Klischee» über uns Frauen – nur am Schnattern. Und Matsche, tja, ist eben unser Element?! Viele von uns haben ihre ersten Radsporterlebnisse Pedalrittern zu verdanken oder fahren überwiegend mit Männern, was sicherlich inspirativ und gut ist. Keine Frage. Aber gerade spezifische Thematiken gehen Frauen bekanntlich anders an als Männer. Viele trauen sich nicht oder haben Hemmschühchen an. Um so wichtiger ist es also eine Gruppe von Gleichgesinnten zu haben. Die Idee wart geboren: wir brauchen eine Kommunikationsplattform für den weiblichen Hobby- und Amatuer- Mountainbikesport, um andere zu motivieren, die Kraft auf den Trails und Spots zu zeigen, zu teilen und sich vom wunderbarsten Sport der Welt infizieren zu lassen. So, here we are!

Setzt sich Euer Team vorwiegend aus Amateursportlern zusammen oder habt Ihr auch Spitzensportler unter Euch? Was machen die Matschhühner beruflich?

Raphaela: Primär sind wir vorwiegend Amateursportlerinnen, das ist richtig. Wenn auch sicherlich die eine oder andere ambitionierte Pläne und den Wunsch nach Professionalität hegt. Und ist wichtig, den Hobby- und Amateurfahrerinnen die Möglichkeit zu geben und zu eröffnen, sich zu entwickeln, ohne Zwang, sondern mit Spaß, Dynamik, Gemeinschaft und Support. Im Rahmen unserer Möglichkeiten versteht sich. Natürlich haben wir im Allgemeinen das Bestreben auf professioneller Ebene uns weiterzuentwickeln und zu etablieren. Wie so oft suchen auch wir dafür materielle, vor allem aber auch finanzielle Gönner, Unterstützer und Supporter, die unsere Idee, das Projekt bzw. die Community fördern möchten. Sponser Sport Food unterstützte zunächst mich im Co-Sponsoringprogramm für junge Athleten und weitete jüngst ihr Engagement auf das Matschhuhn-Projekt, speziell den Bereich des Racing Teams, aus. Das ehrt uns sehr. Merci vielmal dafür! Auch konnten wir Lukas Kubis, Geschäftsführer der Marke «Best Bikes Parts» für uns gewinnen, der uns materiell unterstützen möchte und wird. Auch für sein Engagement sagen wir herzlichst Danke!
Neben Hobby-Bikerinnen und ambitionierten Amatuerinnen haben wir aber auch bereits Sportlerin aus dem Leistungs- und Spitzenbereich in unseren Reihen, die sich für unser Projekt engagieren. In vielen Sparten sind wir unterwegs – XC, Marathon oder Straße, Enduro, Dirt oder Downhill. Und das Schöne ist: wir haben auch echte Besonderheiten unter uns. Muni-cyclisten zum Beispiel, sowie Triathletinnen, erfolgreiche Crosserinnen, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Über Interviews und Beiträge auf unserem Blog und auf Facebook stellen wir immer mal wieder welche von ihnen vor.
Von mir selbst würde ich auch sagen, dass ich Mountainbiken mehr als ambitioniert betreibe und es professionell ausbauen möchte – trotz oder vielleicht auch gerade wegen meines schweren Unfalls.
Und anders als beispielsweise girlsridetoo.de oder bergziegen.de sind wir nicht von Hauptberuf her selbstständig mit unserem Projekt. Ganz im Gegenteil. Wir verwirklichen hier für viele andere auch unsere Passion. Wir verbinden die Passion des Geländeradsports mit der Notwendigkeit von Kommunikation – was überaus fruchtbringend ist. Uns ist wichtig, dass der Hauptberuf nicht ins Hintertreffen gerät, aber auch zugleich ambitionierte Pläne verfolgt und unterstützt werden können. Mein Hauptberuf beispielsweise ist Studentin bzw. Masteranwärtern. Und ich studiere nicht Sportwissenschaften oder Sportökonomie. Im kommenden Jahr steht mein Master-Examen an, danach hoffe ich ein Voluntariat anschliessen zu können. Neben diesen notwendigen Verpflichtungen genügend Zeit für Training- und Wettkampf-Vorbereitung, aber auch Studiumsvorbereitung zu finden, ist nicht immer einfach, gar ein herber bis harter Spagat. Dazu noch Familie, Partnerschaft, Freunde – das ist ziemlich minutiöse Planung. Und auch nicht jeder Dozent und/oder Arbeitgeber ist für solche «privaten Vergnügen» tolerant und fördernd. Auch andere «Matschhühner» sind ebenfalls Studentinnen, Auszubildende, Angestellte oder auch Selbstständige in vielen Branchen. Jenni, vielleicht kannst du da mehr zu sagen?

Jenni: Der Beruf spielt hier eine sehr wesentliche Rolle für unser Projekt. Nicht nur im Bezug auf Raphaelas Ausführungen. Unsere Mitorganisatorin Anna Szlagowski von B:4 Media und meine Wenigkeit, haben uns durch den Job kennen gelernt. Zusammen absolvierten wir eine Ausbildung zur Mediengestalterin. Anna im Printbereich, ich im Non-Printbereich. Zwei Kanäle, die sich im Zuge unseres «Matschhühner-Projektes» wunderbar ergänzen und vieles uns inzwischen ermöglicht hat. Als wir von Raphaelas Idee gelesen haben, waren wir sofort Feuer und Flamme und wollten sie dabei unterstützen. Biker – und im unseren Falle BikerInnen müssen ja zusammen halten! Durch Anna’s Feder entstand dann unser Logo, welches durch Trikotdesign und Webauftritt von mir ergänzt wurde. Unsere Arbeitgeber unterstützen uns zum Teil darin, die Projektarbeit zu entwickeln; auch Kolleginnen und Kollegen geben uns Tipps und Hilfen. Aber das ist natürlich nicht minder stressig und nicht minder schwierig zu planen. Lediglich unterm Strich, sprich beim Finanziellen sieht’s ein bisschen anders aus, denke ich…

Welches sind Eure grössten sportlichen Erfolge?

Raphaela: Mein persönlich größter Erfolg war es mich nach dem schweren Unfall im Frühjahr 2010 durchgebissen zu haben – und trotz allem im Sommer 2010 nach einem harten Wettkampf auf dem Podium zu stehen, beim 4. Marathon, den ich je gefahren bin. Das war ein enormes Feedback, ein unglaublich tolles Gefühl, nur wenige Monate nachdem mein Leben beinahe im Rollstuhl geendet wäre! Im Herbst 2010 wurde mir die Ehre zuteil, in das A-Team des MTBvD Racing e.V. (Mountainbike Verband Deutschlands Racing e. V.) berufen zu werden, für das ich in der vergangenen Saison 2011 als «Elite Weiblich» zahlreiche Rennen bestritt habe. Eine rasante Karriere, ganz ehrlich. Nach vier Marathons hiess es für mich also in diesem Jahr meine ersten MTB-Saison bestreiten und gleich «professionelle Luft zu schnuppern»- ab ins kalte Wasser! Nicht vergleichbar mit Teams wie NutriXXion, deren «team-spirit» ich wahrlich faszinierend find. Aber für alles, was ich erleben und entwickeln durfte in dieser Zeit herzlichen Dank, besonders an meine [ehml.] Teamkolleginnen und -kollegen vom Niederrhein ;P Insgesamt kamen bei allen Starts Top10 Platzierungen heraus, mehrfach dabei das «Brettchen» [Platz 4]. Dabei konnte ich – zumindest in den Rennen – sturzfrei blieben. Das Material war mir jedoch leider nicht immer hold. Erfolg und Niederlage liegen eben immer sehr nahe bei einander. Die Saison verlief anfänglich natürlich chaotisch, aber sie auf Gesamtwertungsplatz 5 abzuschließen, war und ist ein sehr großes Feedback. Doch bei allem steht für mich immer der Spaß am Mountainbiken, am Geländeradsport, an der Gemeinschaft im Vordergrund.

Jenni: Podiumsplätze blieben bei mir leider bisher aus. Dennoch blicke ich auf für mich vier erfolgreiche Mountainbike Jahre zurück. Erfolg sollte nicht immer mit Platzierungen gemessen sein. Spaß am Biken und dabei sein, ist oftmals mehr als sich einen Podiumsplatz zu erkämpfen. Für mich persönlich war das 12-Stunden-Rennen in Todtnauberg ein großer Erfolg. 12 Stunden die ich im zweier Team mit meinem Arbeitskollegen Marco von der metapeople GmbH bestritt. Das war wirklich ein sehr hartes Rennen, aber zugleich auch eines der schönsten. Landschaftlich super, tolle Stimmung an der Strecke und ein guter Massageservice. Wer weiß, vielleicht werden es ja mit Hilfe der Sponser-Produkte ein paar Highlights mehr in der nächsten Saison. .-)

Welches grosse sportliche Ziel möchtet Ihr als Team zusammen erreichen?

Raphaela: Och, wie jeder Sportler/ jede Sportlerin wollen wir hoch hinaus. Aber vor allem geht es um das «zusammen erreichen» – gemeinsam wachsen, sich entwickeln, Gemeinschaft formen und fördern. Wir bauen gerade ein Racing Team auf, mit dem wir gemeinsam Stunden- Rennen, aber auch Einzel- bis Mehrtages-Events bestreiten wollen. Die Jahresplanungen laufen gerade an; wir überarbeiten zur Zeit unseren Blog bzw. unsere Homepage, tragen Datensätze und Kalender zusammen. Wichtig ist uns aber bei alle den Planungen: jede legt ihre Wünsche fest, ihre Wunschteilnahmen und legt ihre eigenen Verpflichtungen dar – und je mehr sich begeistern lassen, auch zu starten, desto besser, logisch. Aber wir wollen nicht vorschreiben, wie viele Rennen gefahren werden sollen oder ähnliches. Im Racing Team sind wir derzeitig 9 Mädels aus ganz Deutschland, die Rennerfahrungen haben. Natürlich suchen wir noch weitere Teamriderinnen. Das Racing Team formt sich gerade aus. Wer noch teilnehmen möchte, die sei herzlich eingeladen, sich uns anzuschliessen!

Wenn draussen bald der Schnee die Singletrails bedeckt, kommt dann für Euch Matschhühner sowas wie die schönste Jahreszeit, weil die Trails Eurem Namen entsprechen? Oder kurvt Ihr auch lieber bei Sonnenschein und schönem Wetter auf Euren Bikes durch die Berge?

Raphaela: Wie heisst das Sprichwort noch «es gibt nur schlechte Kleidung, nicht schlechtes Wetter.»? Sicher, sofern die Zeit und das Wetter es zu lassen, wird draußen gefahren. Will heissen, sofern man nicht Gefahr läuft, seine Gesundheit auf’s Spiel zu setzen. Und natürlich bestreite ich auch nicht, lieber bei Sonnenschein zu fahren – schlichtweg wärmer. Aber jetzt findet sich eben genau das: herrlich viel Matsche! Wenn bloss der Bike-wash danach nicht wäre…
Ganz nebenbei aber sollte man nicht unterschätzen, dass man bei oder in Schnee und Matsch Fahrtechnik lernen und optimieren kann. Wer Zeit und Kleingeld für das Equipment hat, möge das ruhig wagen und ausprobieren! Es macht derbe viel Spaß! Aber ganz ehrlich: zur Zeit sitze ich viel am Schreibtisch, die Masterthesis vorbereiten. Da muss oftmals das «Hamsterrad» oder das «Rudelschwitzen» a la Indoorcycling aushelfen, leider. Eisenbiegen ist nicht immer das Liebste eines «Frischluftfanatikers»… Oder aber frau geht ihrer Sportart «fremd» . Schwimmen, Laufen, Hallenhockey… Förderung von Dynamik und zugleich Spaß haben sind ein guter Ausgleich in der Offseason. Wie lautete mal das Statement eines bekannten Radsportlers: «Der richtige Radsportler wird im Winter gemacht!»

Jenni: Viele meiner Bekannten belächeln mich ja dafür, aber seit dem Ende des 24-h-Rennens in Duisburg Anfang August bin ich ja bereits in der Winterpause. Das Duisburger 24-h-Rennen ist immer ein kleines Saisonhighlight. Für mich persönlich war es zugleich aber auch das Ende der Saison 2011. Doch langsam werden meine müden Beine wieder munter und ich werde auf jeden Fall auch im Winter draußen unterwegs sein. Durch Schnee zu fahren, so lange es nicht von oben regnet, ist einfach herrlich. Leider fehlen uns hier im Ruhrgebiet die Berge, welche den winterlichen Bike-Traum sicher noch schöner erscheinen ließen, aber auch hier gibt es sehr schöne Ecken, die auch im Winter ihren Reiz haben. Doch wie jeder andere auch komme ich in der kalten Jahreszeit auch auf andere Sportarten zurück. Joggen, schwimmen, squashen. etc.

Wie verpflegt Ihr Euch während der Wettkämpfe?

Jenni: Also ein «deftiges» Frühstück ist da schon mal Pflicht! Kurz vor einem Rennen bin ich dann aber meist so aufgeregt, dass ich nichts mehr runter bekomme. Zwischendrin helfen mir Energieriegel über den Tag und Drops steigern die Laune, wenn man den nächsten Berg bezwingen muss.

Raphaela: Also ein Wettkampf fängt ja schon ein, zwei Wochen vorher an. Letzte Reize setzen, Carboloading. Dazu eignet sich zum Beispiel der Carboloader von Sponser. Persönlich ziehe ich andere Methoden vor. Am Wettkampf-Tag selbst bevorzuge ich ein gutes Frühstück – Toastbrot mit leicht bekömmlichem Bestrich, Marmelade oder Nugatcreme. Im Wettkampf selbst kommt es auf die Art und die Länge an. Mit Energy-Gels komm ich recht gut weiter, ebenso auch mit Energy-Drinks.

Habt Ihr Lieblingsprodukte von Sponser?

Raphaela: Die Produkte von Sponser sind leicht verträglich, haben eine gute Konsistenz, sowie eine gute Mischung der wichtigen Komponenten. Auch im Geschmack punkten sie; sie sind nicht aufdringlich, hinterlassen keinen unangenehmen Beigeschmack. Und das ist bei jeder Witterung gut. Zudem sind sie im Training wie im Wettkampf (individuell) anwend- und dosierbar. Besonders gut finde ich die Fit& Well-Serie, dabei den Low-Carb-Burner oder die Mineral-Drinks. Aber auch die Recovery-Produkte habe ich bisher gut einsetzen können. Schön finde ich, dass die Produkte von Sponser allergiker- und vegetarier/verganerfreundlich sind (gluten- und lactosefrei!). Leider sind die Energy-Päckchen bisher nicht alle in der «Aufreiss»-Varianten verfügbar.

Wie schaut für Euch perfekte Erholung nach Training und Wettkampf aus?

Raphaela: Egal ob Training oder Wettkampf – danach hat vor allem aktive Regeneration oberste Priorität. Nach Training und Wettkampf gehört neben dem Ausfahren, Stretching und wohltuende Dusche vor allem ein guter Recom-Drink dazu. Empfehlenswert der Recovery-Drink von Sponser. Für ganz eilige Fälle auch als vorgemischte Päckchen erhältlich – sehr clever. Nach einem harten Wettkampf kommt natürlich noch Bike-wash und -check sowie Equipment-check dazu. Aber auch hier schliesst ein ruhiges Ausrollen zum Laktatabbau und eine wohltuende, entspannende Badewanne den Tag ab. Dazu einen Recom-Drink, oder auch leckere heisse, schweizer Caotina Noir – voila. Eine warme Tasse Kakao ist besser als jeder andere Drink – da schwör ich auf schweizer Schocki. Und vor allem: Wann, wenn nicht dann, kann man sich beruhigt diese «Sünde» gönnen, wenn nicht nach einem Rennen?!

Jenni: Man merkt – Raphaela ist hier eher die ambitioniertere Fahrerin. Für die perfekte Regenaration nach einem harten Wettkampf sehe ich da eher einen schönen Cheesburger mit Pommes vor mir und danach ein gemütliches Sofa. Darauf freue ich mich schon eine Woche vorher. Nach dem Training jedoch setze ich auch auf gute Recovery Getränke.

Tags

Einen Kommentar schreiben

Krämpfe ade!

Muscle-Relax-Sponser Das innovative Produkt Muscle Relax von Sponser hemmt und reduziert unkontrollierte Muskelkontraktionen und kann akut oder präventiv eingenommen werden.

Magnesium 375



Neue Formulierung! Magnesium 375 ist eine Trinkampulle mit hochdosierten 375 mg Magnesium sowie den Vitaminen C und B6. Erfrischend im Geschmack und ohne Kalorien.

Facebook

Power Gums Cola

Die beliebten Power Gums gibt es nicht nur im bekannten Fruchtmix-Geschmack, sondern neu auch in einer koffeinfreien Variante mit Cola.