21 Jan

Interview mit Eishockey Nationalspieler Mathias Seger

Sponser arbeitet seit mehreren Jahren mit der Swiss Ice Hockey Federation zusammen. Diese Kooperation ermöglicht einen tiefen Einblick in die faszinierende Sportart Eishockey. Heute erfahren wir von Mathias Seger (34), Verteidiger und Captain der Schweizer Nationalmannschaft, was in den letzten Tagen, Stunden und Minuten vor einem wichtigen Match abgeht.

Angenommen, der Schweizer Eishockey Nationalmannschaft steht ein entscheidendes Spiel gegen die Nationalmannschaft von Kanada bevor. Wie sehen die zwei, drei Tage vor dem Match aus? Was passiert da in der Regel? Wir noch seriös trainiert auf dem Eis und im Kraftraum? Oder gibt es vor allem taktische Erläuterung, die der Trainer seinen Spielern auf Flip-Chart präsentiert?

Stehen entscheidende Spiele gegen Kanada an, dann ist eine Weltmeisterschaft schon weiter vorangeschritten. Die Mannschaft ist dann fokussiert. Es kommt der Tag, auf den man die ganze Saison hin gearbeitet hat. Die Einheiten auf dem Eis sind noch kurz, es geht eher um taktische Feinheiten. Kraftraining hat – wenn überhaupt – regenartiven Charakter. Der Fokus abseits des Eises wird intensiv auf das Spiel gelegt, jedoch in einer guten Konzentration. Einzelne Video-Analysen werden gemacht, allenfalls auch in den Special Teams wie das Spiel in Unter- oder Überzahl. Entscheidend ist jedoch sicher der Spieltag selber. Da kann die Spannung dann richtig spürbar werden.

Wann findet das letzte Training vor dem Match statt und wie sieht das konkret aus? Woran wird noch gearbeitet?

Das kommt drauf an, zu welcher Tageszeit das Spiel ist. Spielen wir am Abend, dann geht die Mannschaft am Vormittag noch einmal kurz aufs Eis. Bei Spielen am frühen Nachmittag oder am Mittag gibt es ein Auflockern abseits des Eises. Wenn zwischen dem Frühstück und dem Spiel mehrere Stunden sind, gehen wir eher aufs Eis. Einserseits bewegt man sich noch einmal und andererseits ist der Tag dann auch nicht zu lang und die Spannung kann hoch gehalten werden.

Spürt man als professioneller Nationalmannschaftsspieler noch Nervosität vor wichtigen Matches oder wird man mit der Zeit so abgebrüht, dass einem nichts mehr aus der Ruhe bringt? Wie sieht das bei Ihnen persönlich und bei den Mannschaftskollegen aus?

Nervosität ist vielleicht das falsche Wort. Ohne Spannung geht es jedoch nicht. Es ist wohl eher die Frage, wie man in der Lage ist, die Spannung zum richtigen Zeitpunkt auf den Höhepunkt zu bringen. Im Laufe der Zeit entwickelt man jedoch seine Strategien. Ich persönlich bin ziemlich lange eher locker. Die Spannung nimmt bei mir kurz vor dem Einlaufen dafür explosionsartig zu.

Stehen den Nationalmannschaftsspielern Mental-Coaches zur Verfügung, die einem im Falle von Nervosität vor dem Spiel betreuen?

In der Nationalmannschaft haben wir keinen Mentaltrainer. Es ist dem Spieler überlassen, ob er dies während der Saison im Club macht oder nicht und sich so die geeignete Handhabe im Falle von übermässiger Nervosität aneignet.

Können Sie uns grob schildern, wie die letzten drei Stunden vor dem Match ausschauen. Was passiert da genau? Warmup, Anziehen, Massagen, letzter Imbiss, Getränkeflaschen füllen, letzte Ansprache vom Trainer, Glückwunsch-SMS abrufen?!?

Ziemlich genau drei Stunden vor dem Spiel haben wir im Hotel noch ein kurzes Meeting, wo uns der Coach auf die Begegnung im Detail einstellt. Danach geht es geschlossen im Mannschaftsbus zur Halle, wo wir gut zwei Stunden vor dem Spiel eintreffen. Dann bereitet sich jeder Spieler individuell vor. Die einen haben noch Massage, die anderen setzen sich mit ihrem Material auseinander. Kaffee und gute Sportlernahrung stehen auch immer bereit. Wir müssen uns wirklich nur um uns kümmern. Alles, was wir zu diesem Moment brauchen, steht bereit. Genau 40 Minuten vor Spielbeginn geht es dann aufs Eis für das Warm-Up. Zurück vom Warm-Up stehen noch einmal 20 Minuten an, in denen wir letzte Vorbereitungen treffen. Da hält der Coach noch seine letzten Worte an die Mannschaft. Und bevor wir die Türe der Garderobe öffnen, haben wir noch unser eigenes Motivationsritual. Das bleibt aber in der Garderobe…

Was sind Ihre ganz persönlichen Rituale, bevor es in einem wichtigen Spiel aufs Eis geht?

Ich habe eigentlich keine Rituale – ausser, dass ich mir das Recht herausnehme, als letzter Spieler die Garderobe zu verlassen. Das hat sich so eingebürgert und wird auch so bleiben.

Wie halten Sie es mit der Ernährung kurz vor und während eines Matches? Achten Sie auf die Ernährung in den letzten Tagen/Stunden vor dem Spiel? Was wäre ein absolutes No-Go an Food vor einem Spiel?

Wir achten schon genau auf die Ernährung. Während dem Spiel nehmen wir viel Flüssigkeit auf. Auch mit Zusätzen von Sponser. Es gibt aber auch ganz probate Mittel, die gut funktionieren. Zum Beispiel eine Banane. Vor grossen Turnieren bauen wir den Lactat Buffer konsequent ins Programm ein. Vor und während dem Spiel ist es wichtig, dass der Laktatwert niedrig bleibt. So bleibt auch die Erholungszeit kürzer.

Welche Sponser-Produkte kommen in der Nationalmannschaft zum Einsatz? Und wie ist das Feedback der Spieler? Haben Sie selber ein Lieblingsprodukt von Sponser?

Immer dabei sind Riegel, Gel, Activator und natürlich die isotonischen Getränkezusätze von Sponser. Ich persönlich nehme schon ab und zu einen Energieriegel. Oder auch mal einen Activator.

Fotos: Swiss Ice Hockey (Bild Nr. 1); PHOTOPRESS/Patrick B. Kraemer (Bild Nr. 2); Fanny Schertzer/Wikimedia Commons (Bild Nr. 3).

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