PIC OF THE MONTH

Akribisch, professionell, erfolgreich: Der amtierende deutsche Vize-Meister im Kanuslalom Florian Breuer gewährt uns in seinen spannenden Schilderungen einen Einblick in die letzten Stunden vor dem Wettkampfstart. Lesen! »

Krämpfe ade!

Muscle-Relax-Sponser Das innovative Produkt Muscle Relax von Sponser hemmt und reduziert unkontrollierte Muskelkontraktionen und kann akut oder präventiv eingenommen werden.
17 Jan

Downhill hat meine Mutter mir verboten!

Alexandra Engen (24), die fünffache Schwedische Cross-Country Meisterin, ist im Ghost Factory Racing Team, das ab 2012 den Status des UCI-Elite-Teams erhält, der Neuzugang der Saison. Wir haben die sympathische Schwedin, die seit zwei Jahren in Freiburg im Breisgau wohnt, zum Interview gebeten.

Alexandra Engen, Du bist aufs Jahr 2012 neu ins Ghost Factory Racing Team gekommen. Was hat Dich bewogen, Dich diesem Team anzuschliessen?

Dieses erstes Jahr mit dem Ghost Factory Racing Team wird echt spannend und ich freue mich schon auf die kommende Saison. Ich bin zwei Jahre lang in einem anderen deutschen Team gefahren. Es war ein gutes, aber kleines Team. Für mich ist nun die Zeit gekommen, in ein größeres Team zu wechseln und neue Herausforderungen anzunehmen. Das Ghost Factory Racing Team ist sehr professionell aufgebaut, da habe ich alles, was dazugehört: Von perfekter Organisation bis Top-Material und super netten Leute, mit denen ich mich gut verstehe. Alle haben Spass zusammen und viel Freude bei der Arbeit. Ich denke daher, dass ich mich in diesem Team nicht nur als Bikerin, sondern auch als Mensch weiterentwickeln werde.

Wie bist Du überhaupt zum Mountainbike-Sport gekommen?

Als Kind hatte ich immer viel zu viel Energie und konnte nie still sitzen. Ich habe ein paar Jahre Skilanglauf betrieben und war in meiner Freizeit immer sehr aktiv, fuhr beispielsweise jeden Tag mit dem Rad zu Schule, was mir sehr gefallen hat. Im Alter von zwölf Jahren habe ich eine Downhill-Bikerin getroffen und durfte ihr Rad ausprobieren. Danach wollte ich natürlich sofort anfangen mit Downhill – leider hat meine Mutter aber sehr schnell nein gesagt, weil sie es zu gefährlich fand. Als Trost und Alternative hat sie mich beim lokalen Mountainbike-Verein angemeldet. Dort habe ich meine Liebe zu diesem Sport entdeckt. Jetzt bin ich schon längst über 18 Jahre alt und kann so oft Downhill fahren, wie ich will. Mit oder ohne Billigung meiner Mutter! .-)

Ist Mountainbike in Schweden so populär wie in Deutschland, Österreich und der Schweiz?

In Schweden ist Rad fahren relativ populär und es gibt viele Menschen, die hobbymäßig Rad fahren. Die Rennszene ist noch nicht so gross wie in Mittel- und Südeuropa, aber Biken als Sport kommt mehr und mehr auf. Seit drei Jahren führt der berühmte Vasaloppet (bekannt von Langlauf) auch ein Bike-Rennen auf seiner Strecke aus. Das Rennen hat innerhalb dreier Jahre von 2000 auf 9000 Teilnehmer zugelegt. Das zeigt: Schweden ist ein Land von Rad-Fans!

Stimmt das Gerücht, dass man sich als Biker in Schweden vor allem vor betrunkenen und unberechenbaren Elchkühen in Acht nehmen muss?!

Ja, jeden Tag! .-)) Hmm… oder vielleicht nicht ganz so oft. Aber ich sehe manchmal Elche im Training. Das ist faszinierend, aber man muss natürlich Abstand halten. Vor allem dann, wenn Elchkühe alte, vergorene Äpfel gegessen haben und darob betrunken worden sind. Es kam schon vor, dass derart besoffene Elche in einen Garten gerannt und mit dem Geweih im Baum stecken geblieben sind! Man muss im Umgang mit alten Äpfeln also grosse Vorsicht walten lassen. .-)

Bist Du Berufs- bzw. Spitzensportler? Oder was arbeitest / studierst Du neben dem Sport?

Zurzeit bin ich hauptberuflich Sportlerin, obwohl ich nebenher ein wenig studiere. In Zukunft will ich Lehrerin werden. Es tut mir gut, neben dem Sport noch etwas anderes zu haben, etwas für den Kopf.

Welches sind Deine grössten sportlichen Erfolge?

Weltmeistertitel in Mont-Sainte-Anne, Kanada, und Europameistertitel in Haifa, Israel, in der U23-Klasse 2010. Beide Siege sind für mich unvergesslich. Letztes Jahr wurde ich beim ersten WM-Rennen in der Eliteklasse in Champéry zwölfte. Damit war ich sehr zufrieden.

Welche wichtigen Wettkämpfe stehen bei Dir in den nächsten Monaten an?

Zurzeit bin ich im Wintertraining und gehe erst Mitte Februar nach Zypern für das erste Trainingslager mit dem neuen Team. Da steht dann gleich der Cyprus Sunshine Cup auf dem Programm. Danach fliege ich nach Südafrika und Pietemaritzburg für den ersten Weltcup. Bis Ende März fahre ich viele Wettkämpfe, um Punkte für die Olympia-Qualifikation zu sammeln.

Wie verpflegst Du Dich während der Wettkämpfe?

Normalerweise habe ich immer Sportgetränk und Energiegel im Rennen, um eine optimale Energiebalance zu behalten. Wieviel ich trinke, kommt drauf auf den Wetter an, aber normalerweise ungefähr 1,2 Liter pro Stunde.

Treibst Du noch anderen Sport ausser biken?

Als Training treibe ich viele verschiede Sportarten. Am liebsten Krafttraining, Langlauf oder Schwimmen. Ich probiere gern neue Sportarten aus, wenn ich die Möglichkeit dazu habe, es macht immer Spass.

Wie schaut für Dich die perfekte Erholung nach Training und Wettkampf aus?

Wenn ich daheim bin, esse ich zuerst etwas Kleines und gehe dann direkt unter die Dusche. Dann esse ich richtig, mache Stretching und ruhe mich aus. Besser kann es nicht sein!

Tags

Einen Kommentar schreiben

Geheimwaffe

Maximiere Deine Leistung! Der innovative NO-Booster für Blutfluss – Sauerstoff – Leistung. Nitroflow Performance² - die neue Geheimwaffe von Sponser.

Facebook

Smartshake



Der neue Smartshake™ mit Pulverreservoir eignet sich als treuer Begleiter für die Zubereitung von Eiweissshakes im Fitnesstudio oder zu Hause. Fassungsvermögen: 600 ml.