24 Dez

Physiotherapie und Ausdauersport  in perfekter Kombination

Immer wieder fällt er durch spektakuläre Bilder auf, die er auf der Sponser-Facebook-Pinwand postet. Wer ist dieser Steffen Wittmann (25), der die Allgäuer Alpen so liebt und scheinbar pausenlos Sport treibt? Ein Interview mit dem engagierten, lebensfrohen und erfolgreichen Physiotherapeuten aus Bayern, der da wohnt, wo andere Urlaub machen.

Steffen, Du fällst im Facebook immer wieder mit aussergewöhnlichen Bildern und Statusmeldungen auf: Mal sieht man Dich morgens um halb sieben Uhr in Laufbekleidung, dann wieder schickst Du uns zauberhafte Fotos aus den Allgäuer Alpen. Man hat fast ein wenig den Eindruck, Dein ganzes Leben dreht sich um (Lauf)-Sport. Wieviele Stunden pro Woche bist Du sportlich aktiv?

Da habt Ihr nicht ganz unrecht – tatsächlich beginnt mein Tag meist früh morgens. Mein Wecker klingelt hin und wieder schon gegen vier Uhr. Entweder mich verschlägt es zu einem morgendlichen Berglauf, um vom Gipfel den Sonnenaufgang anzusehen, oder ich laufe bzw. fahre mit dem Rad zur Arbeit. Ganz nach meinem Motto: «The early bird catches the worm!» Von meinen Freunden höre ich da oft nur, dass ich total verrückt sei und der frühe Vogel kann mich mal! .-)
Mein Leben hat schon in frühen Kindertagen mit sportlicher Aktivität begonnen. Bereits 1992 bin ich mit meinem Bruder Robert das erste Mountainbikerennen gefahren – dieser ist übrigens auch der treuesten Sponser-Kunden und noch immer sehr erfolgreich auf dem Mountainbike unterwegs.
Meine Trainingsstunden pro Woche variieren je nachdem, ob ich in der direkten Marathonvorbereitung stecke (ca. 9 Laufstunden/Woche) oder eher regenerativ oder auf kürzere Distanzen trainiere (ca. 5-6 Laufstunden/Woche). Im Monat komme ich auf bis zu 30 Laufstunden. Seit Januar 2011 bin ich 3300 Kilometer gelaufen (247:33 Stunden). In einer Marathontrainingswoche laufe ich maximal 130 Kilometer, ansonsten variiert mein Umfang zwischen 80-90 Wochenkilometer. Alternativ bin ich ca. 1000 Kilometer im Jahr auf dem Bike unterwegs und im Winter fast ausschließlich auf den XC-Skiiern (Skating ca. 300 Kilometer). Besonders viel Zeit widme ich im Winter dem Stabilisations- und Koordinationstraining. Woher ich die ganze Zeit nehme? Ich bin Single und leider fehlt mir die passende Frau zu meinem sportlichen Leben…

Welches sind Deine grössten sportlichen Erfolge?

In 2011 habe ich meinen ersten Marathon in Bad Waldsee in 02:50:57 Std. finishen können (dort war ich zudem in 2009/2010/2011 Stadtmeister im Marathon) – mein 16. Gesamtrang in 2011 beim München Marathon in 02:42:30 Std. hat mich jedoch fast noch mehr vom Hocker gehaut! Auch mein Saisonabschluss beim Halbmarathon in Ebershausen bei Krumbach gelang mir mit 01:15:27 Stunden – damit landete ich auf einem dritten Platz der schwäbischen Halbmarathonmeisterschaft. Ein absolutes Highlight war jedoch auch der Lieblingswettkampf von meinem Bruder und mir – der Seelina-Team-Challenge in Moosbach, bei der wir dieses Jahr zum ersten Mal den Gesamtsieg holen konnten. Weitere Ergebnisse und Berichte könnt ihr meiner Website www.wittmann-steffen.de entnehmen.

Welches ist Dein grösstes sportliches Ziel, das Du je erreichen möchtest?

Hm. Das kann ich so genau gar nicht sagen, da ich mir nach erreichten Zielen immer wieder Neue stecke, um stets motiviert zu bleiben. Zudem kann man nur so über seine Grenzen hinauswachsen. Ich denke, wenn man sich mögliche Ziele setzt, kann man diese auch durchaus erreichen – solange es vernünftige Ziele sind. Ein Ziel für 2012 wird sicherlich sein, die 02:40 Stunden im Marathon zu knacken. Außerdem möchte ich die Salomon 4-Trails im Juli bestreiten und erfolgreich finishen. Leider fehlen mir hierfür noch ein paar Sponsoren.

Wenn Du nicht läufst, arbeitest Du als Physiotherapeut. Ist es für einen Physiotherapeuten von Vorteil, selber sportlich aktiv und vielfältig unterwegs zu sein?

Selbstverständlich – ich finde es ist sogar sehr wichtig, in diesem Beruf selbst sportlich tätig zu sein – ich wäre selbst wenig begeistert, wenn ich z. B. zu einem Personal-Trainer gehen würde, der 120 kg auf die Waage bringt und nur zwei Minuten auf dem Laufband durchhält.
Außerdem kommen neben älteren Patienten auch durchaus viele Sportler mit Überbelastungen und ähnlichen Problemen in die Praxis. Ich kann von mir selber sagen, dass gerade Sportler in Sachen Verletzungen sehr sensible Patienten sind – ich kann mich in sie so gut hineinversetzen, auch wenn ich mal dem ein oder anderen klar machen muss, dass es besser wäre, mal ein paar Tage keinen Sport zu treiben. Damit erntet man nicht nur immer die Lorbeeren…

Sind Deine Kunden alles ambitionierte Sportler so wie Du? Oder hast Du auch «normale» Patienten, die sich nichts aus Sport machen und die Du im Gegenteil zu körperlicher Aktivität zwingen musst?

Natürlich sind unsere Patienten nicht alle Sportler. Man kann schon sehr gut beobachten, dass ein Großteil der Patienten mit Rückenbeschwerden auch übergewichtig sind. Doch dabei muss man aber immer differenzieren zwischen Patienten, die keinen oder nur wenig Sport aufgrund einer Erkrankung treiben können oder ob sie einfach nur faul sind. Wir können keinen Patienten zu mehr Bewegung zwingen! Letztendlich muss jeder für sich selbst entscheiden, wie wichtig ihnen ihr eigener Körper ist. Ich vergleiche diese Problematik ganz gerne mit der Autoindustrie. Fast jeder Bundesbürger fährt ein mehr oder weniger teures Auto und tankt mindestens einmal pro Woche, kauft alle zwei Jahre neue Reifen, macht einen Kundendienst und TÜV! Doch keiner dieser Leute würde diese Summe an Geld je für sich, seinen Körper ausgeben und in diesen investieren. Da fragt man sich schon manchmal….!?!

Wie hältst Du es als Läufer mit Rumpfstabi, Gleichgewichtstraining und solchen Dingen? Absolvierst Du selber jeden Tag ein paar Serien auf dem Wackelbrett oder machst Lauf-ABC?

Rumpfstabilisations- als auch Koordinationstraining und Lauf-ABC gehören immer dazu. Ein Läufer läuft nur dann rund und koordiniert, wenn seine Core-Stabilität (Kernstabilität des Rumpfes) stark genug ist. Man vergleiche seine Muskeln mit einem großen Unternehmen: Wenn jeder Arbeitnehmer tut und macht, was er möchte, funktioniert das Ganze nicht – so verhalten sich auch die Muskeln! Einen Muskel selektiv (einzeln) anzusprechen und zu trainieren, bringt nichts, wenn die anderen ihn nicht unterstützen. Deshalb muss durch Lauf-ABC und gezieltes propriozeptives Training die Muskulatur aufeinander abgestimmt werden, um einen effizienten und ökonomischen Laufstil zu erhalten, d. h. maximale Leistung bei minimalem Kraftaufwand und minimaler Abnutzung. Ein Wackelbrett besitze ich nicht, es reicht wenn man sich ein Handtuch oder ähnliches zusammenrollt und darauf einbeinig steht! Es schadet auch nicht, hin und wieder ein paar Meter barfuß draußen in der Wiese oder über andere Untergründe zurückzulegen. In der Natur findet man genug Trainingsgeräte, um seinen Körper zu schulen! Jeden Tag ist dies nicht nötig, aber ich versuche es, zwei bis dreimal die Woche in mein Training zu integrieren.

Wie verpflegst Du Dich während der Wettkämpfe?

Na, das wüsstet ihr wohl gerne! .-) Aber ich kann euch versichern, dass ich ausschließlich die Produkte von Sponser Sport Food nutze. Da mich aber immer wieder Menschen fragen, was und wie viel ich im Marathon trinke, gehe ich gerne darauf kurz ein: Zehn Minuten vor dem Start trinke ich 800 ml Leitungswasser auf Ex – je nach Witterung wird dann im Wettkampf getrunken. Bei heißen Bedingungen nehme ich meinen ersten Wasserbecher bei Kilometer 15. Ab Kilometer 37 trinke ich auch mal ein elektrolytreiches Getränk. Bei kühler Witterung ist es durchaus möglich, ohne Getränk durchzulaufen – falls mich aber doch der Durst packt, gibt es frühestens ab Kilometer 20 einen Becher. Eine so geringe Flüssigkeitsaufnahme sollte jedoch vorher im Training geübt werden und ist Läufern, die einen Marathon über drei Stunden laufen, nicht zu empfehlen! Schnellere Läufer trinken meist nicht auf Grund des Durstes, sondern weil der Körper einfach eine Abkühlung benötigt!

Hast Du ein Lieblingsprodukt von Sponser?

Auf jeden Fall! Am liebsten mag ich den Regeneration Competition Drink. Es gibt nichts besseres nach einem Marathon! Aber auch die Red Power Gums sind für unterwegs in den Bergen ein absolutes Muss.

Wie schaut für Dich die perfekte Erholung nach Training und Wettkampf aus?

Wenn ich die Möglichkeit habe, gehe ich direkt nach dem Training gerne für 15 Minuten in ein Kneipp-Becken – falls nicht, geht’s zu Hause sofort unter die Dusche – abschließend mit einem kalten Guss, eventuell auch Wechselgüsse. Nach langen Läufen ziehe ich auch gerne Kompressionsstrümpfe an, um die Regeneration zu beschleunigen und um den Bayliss-Effekt auszunutzen. Außerdem nach dem Wettkampf natürlich ein kleiner lockerer Lauf zum locker werden, verbunden mit dem Regeneration Competition Drink. Und bei der Siegerehrung verfalle ich immer dem Kuchenbuffet – da komm ich nicht dran vorbei. Ein gemütliches Beisammensein mit Freunden lässt den Abend immer schön ausklingen.

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