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26 Dez

Ironman der Sorte «vom Winde verweht»

Marco Stengstock hat Mitte September am 1. Ironman Wales teilgenommen. Schon in der Vorbereitung war klar, dass es der Ironman Wales streckenmässig in sich haben würde. Widrige Wetterbedingungen haben am Ende dann das ihre dazu beigetragen, um aus den 3,8 km schwimmen, 180 km Rad fahren und 42 km laufen eine regelrechte Tortur zu machen.

Am 11. September 2011 fand in der kleinen Stadt Tenby unter widrigsten Wetterbedingungen zum ersten Mal der Ironman Wales statt. Die Anreise erfolgte mit Karsten und Dirk, zwei Freunden, die auch beim Ironman in Wales starten wollten.

Drei Tage vor Rennbeginn sind wir am frühen Nachmittag in Tenby angekommen. Schon auf der Fahrt dorthin wurden wird der zahlreichen Bergpassagen gewahr. Wir hofften natürlich, dass die Radstrecke nicht so anstrengend würde, obwohl die Strecke mit 650 Hm angekündigt war. Entgegen aller Vorinformationen erwies sich die Radstrecke als besondere Herausforderung. Schmale Straßen mit schlechtem Belag, brutale Anstiege bis zu 16% und gefährliche Abfahrten sind für Triathlonstrecken unüblich. Die Anstiege summierten sich auf 2400 Höhenmeter, die Marathonstrecke allein brachte es auf 550 Höhenmeter.

Doch das alles schockte uns nicht allzu sehr und wir wollten einfach einen schönen Wettkampf in Tenby machen. Starker Regen, orkanartige Winde und die 15 Grad kalte und raue See trübten die Vorfreude auf den Renntag. Nach ersten Bekanntschaften mit den Rennstrecken verstärkte sich das Unbehagen. Aufgrund einer Sturmwarnung wurde am Vortag der Start der Schwimmstrecke in eine etwas geschütztere Strandzone verlegt , mit der Folge, dass die Sportler nach dem Wasserausstieg eine 1,5 km lange Strecke bis zum Rad in der Wechselzone quer durch die Altstadt im Lauftempo überbrücken mussten.

Um sieben Uhr ging es dann endlich los, der Startschuss ertönte und 1490 Triathleten stürmten in das Wasser, um 2 Runden in der rauen See zu schwimmen. Nach 26:35 min hatte ich die erste Schwimmrunde hinter mich gebracht. Mit ordentlichem Schwung der Wellen spülte ich von der letzten Boje an Land. Die zweite Schwimmrunde war zwar langsamer, doch das ständige Salzwasser schlucken nervte und man konnte nicht so richtig locker schwimmen. Mit persönlicher Bestzeit über 3,8km Schwimmen kam ich dann nach 55:13 min aus dem Wasser. Und machte mich auf den langen Weg in die Wechselzone. Auf diesen langen Weg durfte ich mir ein paar Laufschuhe anziehen, die wir am Morgen beim Schwimmstart abgeben mussten.

In der Wechselzone habe ich mich komplett neu angezogen. Das Wasser hatte nur 16 Grad und deshalb wollte ich nicht mit nassen Sachen die 180 km auf dem Rad verbringen. Auf der Radstrecke kam eine Überraschung nach der anderen. Erst wurde man von der linken auf die rechte Straßenseite vom Wind gedrückt und dann kamen die kräfteraubenden Anstiege mit gefährlichen Abfahrten, auf denen man nicht wusste, in welche Richtung es danach weiter gehen würde. Auch die schlechten und nassen Straßen machten eine gute Zeit auf diesem Kurs nicht möglich.

Nach 7 Stunden, also schon eine Stunde später als erwartet, konnte ich erst auf die Laufstrecke. Und diese ging gleich nach 2 km so richtig bergauf. Mit kleinen Problemen in der zweiten von vier Laufrunden beendete ich den Ironman Wales in 10:36 h als 83. der Gesamtwertung. Der Ironman Wales war sicher das härteste, aber auch eines der spektakulärsten Rennen meiner Triathlonlaufbahn.

Habe zwar wieder keine Hawaii-Qualifikation in der Tasche, doch dafür werde ich jetzt noch härter an meine Schwächen arbeiten und das Projekt WM in Kona auf Hawaii nicht aus den Augen lassen. Auch wenn das vielleicht noch ein paar Monate oder Jahre dauern wird….

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