16 Dez

Steiniger Weg an den 100 km von Biel 2012

Lange war es still um ihn. Jetzt meldet sich «unser» 100-km-Blogger Andreas Ruefer zurück. Eine Verletzung hat ihm eine Teilnahme bei der letzten Austragung in Biel verunmöglicht. Trotz Thrombose und Lungenembolie ist er aber zuversichtlich, dass er im Jahr 2012 in Biel beim 100-km-Lauf am Start stehen wird.

Ich hatte in der Vergangenheit schon die dankbare Gelegenheit gehabt, über meinen Lieblingslauf – die 100 km von Biel – zu schreiben. Meine Ambitionen steigerten sich von Durchkommen beim ersten Mal zu 10.59 beim letzten Versuch. Leider konnte dieser Versuch aufgrund einer Meniskusverletzung im 2010 nicht realisiert werden. Kurz darauf entschlossen meine Frau und ich, auf eine Weltreise zu gehen und die Schönheiten dieser Welt zu erkunden.

Als Hintergedanken war jedoch auch immer präsent, dass ich mich optimal auf den 100er im 2012 vorbereiten kann und so die 10.59 «locker» zu schaffen sein sollten. Leider kommt es meistens anders als man denkt…

Nach gerade mal zwei Monaten Weltreise bekam ich in Bolivien eine Thrombose in meinem rechten Bein, welche von den (dis)qualifizierten Ärzten nicht als solche erkannt wurde, obwohl mein Bein fast drei Mal so gross wie das andere war. Sie diagnostizierten lieber eine Muskelentzündung aufgrund der erhöhten Wanderaktivitäten. Da diese Thrombose erst nach zwei Wochen erkannt wurde, kriegte ich noch gleich eine Lungenembolie dazu geschenkt.

Wie der findige Leser aber sicherlich gemerkt hat, konnte ich diesen Bericht noch schreiben und habe folglich überlebt. Trotzdem musste ich während fast sechs Monaten auf mein Training verzichten, was mich in der Planung seeeehr weit zurückgeworfen hat, zumal ich aufgrund meiner Meniskusverletzung auch im 2010 nicht wirklich trainieren konnte. Mein Leben hat sich auch ein bisschen verändert, da bei mir schon Folgeschäden eingetreten sind, welche ich nun mein Leben lang haben werde.

Wer jedoch schon mal einen 100er als Finisher beendet hat weiss, dass Aufgeben eigentlich keine Option ist und man auch jede noch so grosse Hürde überwinden kann, wenn man nur daran glaubt. Auf meiner Reise durfte ich ein paar Läufer kennenlernen, welche noch viel schwerere Schicksalsschläge als ich erlebt haben. Krebs, Beinamputation, Bypass oder andere Schicksale trafen mitten ins Leben, doch alle sind wieder aufgestanden und haben sich ins (Läufer)leben zurückgekämpft und rennen heute wieder.

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2 Kommentare zu “Aufgeben ist keine Option”

  1. Ralf sagt

    17. Dezember 2011, 22:34

    Sehr schön geschrieben Andreas. Ich wünsche Dir alles Gute bei deinem Training. Du bist eine grosse Motivation für mich!

  2. Andreas sagt

    11. Januar 2012, 10:58

    Danke Roni,

    Es ist nicht immer ganz leicht und manchmal zweifle ich auch an der ganzen Sache. Aber aufgeben ist keine Option:-)

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