03 Nov

«Meine Trainingsumfänge: 200 km pro Woche und mehr»

In der Rubrik «Sponser-Sportler stellen sich vor» bitten wir erfolgreiche Sportler, die sich in Training und Wettkampf mit Sponser-Produkten verpflegen, zum Interview. Heute: Der sympathische Profisportler und Geher Carsten Schmidt (25) aus Berlin, der bereits zwei Mal Deutscher Meisters über 50 km Gehen wurde.

Du bist Geher und hast eben erst den Titel des Deutschen Meisters über 50 km verteidigt. Erzähl doch mal ein wenig aus Deinem Training für diese 50 km-Strecke. Absolvierst Du im Training ähnliche Umfänge wie ein Marathonläufer? Oder worin unterscheidet sich das Training eines Gehers von demjenigen eines Läufers?

Der größte Unterschied liegt natürlich in der Dauer des Trainings. Da wir einen anderen Bewegungsablauf haben, sind wir natürlich langsamer und brauchen demnach etwas länger. Das Training eines Gehers ist sehr umfangreich. Für die 50 km trainiert man Durchschnittlich 200 km und mehr pro Woche. Einheiten von bis zu 40-45 km am Vormittag sind normal. Am Nachmittag steht meistens eine Kompensationseinheit von 10-12 km lockerem Lauf an.

Wie bist Du überhaupt zum Gehen gekommen?

Ich habe mit sieben Jahren mit der allgemeinen Leichtathletik angefangen. Dort habe ich aber schon früh gemerkt, dass mir Ausdauerdisziplinen mehr liegen. Deshalb habe ich nebenbei auch noch Orientierungslauf gemacht. Mit neun Jahren wurde ich von meiner damaligen Trainerin Manja Berger für das Gehen gesichtet. Dabei wurden Technik und Ausdauer getestet. Ich muss dazu sagen, dass in Berlin schon immer ein Leistungszentrum für Geher war und daher man viele Geher beim Training sah. Auch wegen den «großen» Vorbildern wechselte ich zum Gehen. Im Jahr 2000 habe ich mich dann voll dem leistungsmäßigen Gehen verschrieben.

Bist Du Berufs- bzw. Spitzensportler? Oder was arbeitest / studierst Du neben dem Sport?

Ich bin bei der Bundespolizei im Leistungssportprojekt. Dort habe ich eine auf Sportler abgestimmte Ausbildung zum Polizeivollzugsbeamten gemacht. Seit dem Ende meiner Ausbildung steht mir alle Zeit zum Training zur Verfügung. Trotzdem haben wir auch eine Fort- und Weiterbildungspflicht, die wir mit einer jährlichen Hospitation an einer Bundespolizei Dienststelleerfüllen müssen. Zurzeit hospitiere ich bei auf dem Bundespolizeirevier in Ulm.

Welches sind Deine grössten sportlichen Erfolge?

Ich war im Jugendalter Fünfter der U18-WM, Vierter beim Weltcup, Europacup sowie bei der U20-EM. Leider hat es damals nicht für eine Medaille gereicht. Im Erwachsenenbereich hatte ich viel mit Verletzungen zu tun, deshalb sind die beiden Meistertitel über 50 km ein großer Ansporn für mehr.

Welches ist Dein grösstes sportliches Ziel, das Du je erreichen möchtest?

In erster Linie trainiere auch ich für Medaillen bei internationalen Meisterschaften. Doch die Teilnahme bei den Olympischen Spielen in London wäre zurzeit das Größte für mich und hoffentlich erst der Anfang.

Man stellt sich Gehen als äusserst gesunde, verletzungsarme Sportart vor. Ist das so? Oder kämpft Ihr genauso mit Ermüdungsbrüchen, Überbelastungen, Sehnen- oder Bänderprobleme wie Lauf- oder andere Ausdauersportler?

Leistungssport = Überlastung = Verletzung. So ist das auch im Gehen. Ich war in den letzten 4 Jahren sehr oft verletzt. Um belastungsverträglicher zu werden, mussten die Umfänge von Jahr zu Jahr gesteigert werden. Daran musste sich mein Körper erst gewöhnen. Probleme wie Sehnenentzündungen, Muskelfaserrisse, Leistenprobleme oder Überlastungen von Schienbein, Fuß und Knie waren die Folge. Seit letztem Jahr ist der Prozess abgeschlossen und mein Körper hat sich an die hohen Umfänge im Jahresverlauf gewöhnt.

Welchen Stellenwert spielt eine gezielte Sporternährung in Deinem Training? Auf was achtest Du?

Für mich spielt die Sporternährung eine große Rolle. Da ich unter Magenproblemen leide, vertrage ich nicht jedes Getränk. Mit Sponser habe ich jedoch den optimalen Weg gefunden, da die Sportgetränke säurefrei sind. Sponser hat genau die Produkte mit der richtigen Zusammensetzung für den jeweiligen Anlass. Egal ob lange, schnelle oder erholsame Einheiten. Es gibt die richtigen Produkte mit mehr Eiweiß oder Aminosäuren oder mehr Kohlenhydraten oder Koffein. Für davor, währendessen oder danach. Ein Glücksfall für mich.

Wie verpflegst Du Dich während der Wettkämpfe?

Ich trinke im Wettkampf meistens alle 4 km Long Energy Competiton (Citrus) oder bei kürzeren Wettkämpfen nur Competiton (Orange). Mit Liquid Energy Plus beginne ich meistens ab einer Stunde Belastung und nehme es dann alle 8-10 km. Im «Notfall»  kommt auch mal der Activator zum Einsatz.

Hast Du ein Lieblingsprodukt von Sponser?

Pro Recovery trinke ich gerne nach dem Training. Manchmal auch als Shake zum Kuchen.

Treibst Du noch anderen Sport?

Zurzeit fahre ich viel MTB, aber auch Rennrad steht im Sommer oben an. Ansonsten gehe ich sehr gern Laufen und Schwimmen. Fußball, Tennis oder Badminton spiele ich auch sehr gerne, aber leider viel zu selten und meistens nur nach der Saison.

Wie schaut für Dich die perfekte Erholung nach Training und Wettkampf aus?

Mittagsschlaf! Danach einen guten Espresso und ein Stück leckeren Kuchen.

Und: Kannst Du überhaupt noch «normal» zur Strassenbahn laufen – oder machst Du das dann auch im sportlichen Gehschritt? .-)

Wenn es wirklich schnell gehen soll, dann laufe bzw. sprinte ich natürlich auch. Aber manchmal ertappe ich mich doch dabei, wenn ich den etwas schnelleren Gehschritt auspacke. .-)

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