15 Nov

«Zu wissen, keiner ist schneller, macht süchtig!»

Am 12. Juni 2011 siegte Marcel Fässler als erster Schweizer beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Benoît Tréluyer und André Lotterer fuhren er und sein Sportwagen Audi R18 aufs Podest. In diesem Zusammenhang interessiert natürlich: Benützen Automobilsportler auch Sportnahrung?

Greifst Du als Autorennfahrer in Trainings und Wettkämpfen auf spezifische Sportnahrung zurück? Braucht es sowas im Autorennsport?

Im Training benutze ich hauptsächlich Isontonic, Competition oder Long Energy. Bei langen Ausdauertrainings ist Long Energy, Power Gums und Liquid Energy plus immer dabei. Im Rennen benutze ich viel das Liquid Energy plus, da ich vor dem Start immer sehr nervös bin und meistens nichts essen kann. So kann ich doch genügend Kohlenhydrate zu mir nehmen ohne meinen Magen zu stark zu belasten. In den Nachteinsätzen greife ich vor meinem Einsatz zum Activator.

Als Laie stellt man sich vor, dass ein Autorennfahrer die Hände nie vom Steuer nehmen kann, um etwas zu trinken oder zu essen. Ist das so?

Im Auto haben wir nur die Möglichkeit via ein Trinksystem zu trinken. Essen kann man nur vor oder nachher.

Welche Art von Trainings macht ein Autorennfahrer? Drückt man da den ganzen Tag einfach aufs Gaspedal?

Viel Ausdauertraining, gezieltes Kraftausdauertraining für Rumpf und Nacken. Das Schöne an meinem Sport ist: Man kann sehr vielseitig trainieren. Langlauf, Skitouren, Klettern, Bike-Rennrad, Kanu. Mentaltraining mache ich erst seit fünf Jahren. Was aber auch ein wichtiges Training ist. Ausdauer ist aber der Schwerpunkt. Wir trainieren nur auf richtigen Rennstrecken. Es gibt keine Trainings auf öffentlichen Strassen. Wir distanzieren uns von denen, die dies tun und möchten auch nicht mit denen verglichen werden, da dies nur gefährlich ist und auch überhaupt keinen Trainingseffekt hat.

Worin besteht für Dich die Faszination des Automobilsports? Geht es da vor allem um den Geschwindigkeitsrausch?

Die Faszination, sich mit dem Auto am Limit zu bewegen, wenn man mit dem Auto eins wird. Dies ist ein sehr spezielles Gefühl. Wenn man das schafft, dann spürt man die Geschwindigkeit gar nicht, man fährt da wie in Trance. Auch der Schnellste zu sein ist eine Faszination. Und: Zu wissen, keiner ist schneller, macht süchtig.

Welche Seiten in Deinem Sport beurteilst Du als eher negativ?

Es gibt eigentlich nichts, was mich wirklich stört. Nur ungerechte Bestrafungen im Rennen von Stewards, treibt mich manchmal zu Weissglut.

Welche Sportnahrung müsste für Dich ganz persönlich noch erfunden werden?

Etwas, das nach Schnitzel und Pommes schmeckt! .-)

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