02 Okt

Tränen in den Augen, Ziel verfehlt – aber unvergesslicher Lauf!

Bekanntlich stand am 25.09.2011 der Berlin Marathon auf dem Plan. Demnach reiste ich auch hochmotiviert an. Das Training hat gut gut funktioniert, also: was sollte schiefgehen? Am Vorabend habe ich schon alle meine Sachen zusammengemischt. Dank der Möglichkeit von Eigenverpflegung in Berlin wollte ich darauf nicht verzichten.

Angekommen am Reichstag war noch nich all zu viel los. Also ein lockeres Ründchen laufen. Ja, und dann ahnte ich schon schlimmes. Morgens um 08:30 Uhr war es schon verhältnismäßig warm. Das ist irgendwie nicht so meines. Und Punkt 09:00 Uhr ging es auf die 42,195 km durch Berlin. Als Ziel habe ich mir eine 3:15 h vorgenommen. Wäre damit auch persönliche Bestzeit. Wie immer ist es am Anfang ein ganz schönes Gedrängel. Aber was solls.

Am Ernst-Reuter Platz zieht sich das Feld dann schon auseinander. Es ist mir mal wieder aufgefallen, dass man von der Umgebung der Strecke nicht wirklich viel mitbekommt. Ab und an guckt man mal in die Zuschauer, aber sonst nur auf die Strecke.

Die erste Hälfte des Rennens verlief so, wie ich mir das vorgestellt habe. 1:36 h nach 21 km. Und es war noch ein relativ lockeres Laufen. Geplant hatte ich eigentlich, die zweite Hälfte zügiger zu laufen. Dieses Unternehmen habe ich aufgrund der Temperaturen nicht angegriffen. Habe es auf die letzten 10 km verschoben. Aber bis dahin sollte es nicht kommen. Nach 25 km merkte ich, wie ich immer langsamer wurde. Auch der Versuch, Geschwindigkeit aufzunehmen, ist gescheitert. Ganz im Gegenteil. Hinzu kamen leichte Gehpausen. War es das?

Nach 30 km hat es mich dann komplett umgehauen. Kreislaufprobleme und Übergeben. In Folge dessen kam dann auch noch ein Krampf hinzu. Hier habe ich über das Aufhören nachgedacht. Ein kurzes Gespräch mit einem Rennmediziner, der mir sagte: «Lauf von KM zu KM» zeigte mir: aufgegeben wird nicht.

Also weiter ging es. Es war aber nur noch ein Laufen, in einem Tempo von 5:30 min/km möglich. Was solls. Das Rennen war eh gelaufen. Ich hatte genug mit mir zu tun, aber ich habe auch endlich mal was von der Strecke mitbekommen. Ku´damm, Potsdamer Platz und Gendarmenmarkt waren die nächsten Ziele. Und dann kam das große Finale. Unter den Linden auf das Brandenburger Tor zu. Gänsehaut pur. Die tollen Zuschauer taten ihr übriges.

Was soll ich sagen. Man ist völlig im Eimer, aber eigentlich fliegt man. Unbeschreiblich dieses Gefühl. Und das macht Berlin aus. Vorbei am Adlon, nur noch wenige Meter. Jetzt geht es durch das Brandenburger Tor hindurch. Wahnsinn. Tränen in den Augen, vorbei an den Zuschauertribünen.

Das macht alles vergessen. Am Ende blieb die Uhr bei 3:44 h stehen. Wie schon gesagt, Ziel verfehlt. Aber es gibt noch viele Rennen.

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