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05 Sep

Johanna Techt holt Kohlen aus dem Feuer

Mit zum Teil viel Pech gelang es bei den Weltmeisterschaften im schweizerischen Champéry keiner der fünf Teamfahrerinnen vom Ghost Factory Racing Team ihr Leistungspotential abzurufen. Katrin Leumann, Lisi Osl und Anja Gradl mussten ihre Ambitionen im Eliterennen der Damen begraben und konnten nach einer starken kämpferischen Leistung froh sein, das Ziel auf Platz 18 (Osl) und 22 (Leumann) noch erreicht zu haben.

Wie schon im gesamten Saisonverlauf fuhr Johanna Techt (U19) mit dem fünften Platz wieder einmal das beste Ergebnis ein, während Mona Eiberweiser im U23-Rennen nicht über Platz 16 hinaus kam. Beim Blick auf die Ergebnisliste des Cross Country-Rennens der U19Juniorinnen dachte man an eine verkehrte Welt, wenn man den Vergleich mit dem bisherigen Saisonverlauf zieht. Weil die dominierende Fahrerin, Europameisterin Jolanda Neff diesmal nur vierte wurde, schien es, als es der Tag von Johanna Techt hätte werden können, ihre Dauerrivalin zum ersten Mal zu schlagen. Doch es kam auch für die EM-Dritte von Dohnany anders, denn sie wurde Fünfte, reihte sich wieder hinter Neff ein und musste, geplagt von Magenschmerzen, nach der ersten Runde einsehen, dass es nicht ihr Tag werden würde. Nachwuchs-Bundestrainer Peter Schaupp hatte jedoch tröstende Worte bereit: «Johanna konnte heute leider nicht das umsetzen, was sie eigentlich kann».

Topmotiviert, gut vorbereitet und wieder gesund stand die Junioreneuropameisterin von 2008 am Donnerstag am Start zum U23 Rennen, das dann aber absolut nicht nach Plan verlief. Auf der technisch sehr anspruchsvollen Strecke fühlte Mona sich die Tage zuvor beim Training mit Downhill-Champ Markus Klausmann super wohl, jedoch machte sie im Rennen zu viele Fehler und verlor letztendlich auch die Konzentration und den Fokus. «Ich habe es nicht mehr geschafft richtig ins Rennen zu finden», meinte sie selbstkritisch. Der Sieg ging an die Französin Julie Bresset, und Mona Eiberweiser, die einmal mehr mit Rückenproblemen zu kämpfen hatte, kam als zweitbeste deutsche Starterin mit Rundenrückstand als 16. ins Ziel.

So viel hatte sie sich vorgenommen, doch Katrin Leumann vermochte an der Heim WM als zweitbeste Schweizerin auf dem 22. Rang nicht zu überzeugen. In der gesamten Saison lief es bei ihr verletzungsbedingt nicht nach Wunsch, trotzdem hoffte die Europameisterin von 2010 auf eine Überraschung. Die schlechte Startrunde warf sie auf den 40. Rang zurück, jedoch kämpfte sie sich dank guter Rundenzeiten (15. und 12.) kontinuierlich nach vorne. Für mehr reichte der aktuelle Formstand jedoch nicht. Das gesundheitliche Problem scheint endlich unter Kontrolle zu sein. Die nun folgende Saisonpause soll die nötige Erholung bringen um das nächste Jahr beschwerdefrei bestreiten zu können.

Für Lisi Osl, im Endklassement nur 18., wurde es nichts mit der erhofften Top Ten-Platzierung in Champéry. Die Enttäuschung und Ratlosigkeit war ihr deutlich anzusehen: «Momentan weiß ich ehrlich nicht, was heute schief gelaufen ist. Ich habe mich gut gefühlt in den letzten Tagen und hätte deshalb mit einer wesentlich besseren Platzierung spekuliert.» Nach hervorragendem Start anfangs noch gut dabei, ließ der durch einen Sturz bedingte Bruch ihres Sattels in der zweiten Runde erstmals Hektik aufkommen. Sie hatte kurz überlegt, ihn auszutauschen, fuhr jedoch weiter und zog sich im Verlauf des Rennens am Oberschenkel Schnittwunden zu.

Für die 25jährige Österreichische Rekordmeisterin aber keine Ausrede: «Ich habe in den technischen Passagen Fehler gemacht und Zeit verloren, dadurch bin ich noch unruhiger geworden. Ich lasse auch keine Ausreden gelten, denn ich habe heute das Gefühl, es wäre nicht schneller gegangen. Das Ergebnis passt zur Saison.» Eine Saison, aus der Lisi Osl ihre Lehren zieht: «Ich werde mir viel Zeit für einen Neuaufbau nehmen. Es hat sich seit 2009, wo der ich so erfolgreich war (Weltcup-Gesamtsiegerin), so viel getan. Die Rennen sind kürzer und technisch anspruchsvoller geworden. Darauf werde ich gezielt hinarbeiten. Ich vertraue auf meinen Trainer und mein Team, die gute Ideen liefern und freue mich, einen Schlussstrich unter diese Saison ziehen zu können.»

Für Anja Gradl, vor drei Wochen noch EM-Achte und zweitbeste Deutsche Cross Country-Fahrerin des BDR, geht eine mit viel Pech und Stürzen behaftete Saison vorüber. Nachdem die frühere deutsche Vizemeistern bereits beim Training auf der WM- Strecke gestürzt und sich die Rippen erneut geprellt hatte, war sie – motiviert durch die Profi-Tipps des GHOST-Downhillers Markus Klausmann, eigentlich schon wieder zuversichtlich mit Blick auf das Damen Elite-Rennen am Samstag. Ihre Euphorie hielt jedoch nicht lange an, denn kurz nach dem Start hat wurde sie von einer Konkurrentin «abgeräumt», raste mit dem Kopf gegen die Absperrgitter und schlug sich beide Knie auf. Unterstützt durch den Fahrer des Schlussmotorrads wurde ihr Bike wieder flott gemacht, Sattel und Vorbau gerade gestellt, und Kette drauf. Was blieb war nur noch – mit großem Abstand – dem Feld hinterher zu fahren. «Ein WM-Rennen aufgeben hab ich auch nicht fertig gebracht. Mit den Verletzungen und dem Rückstand war leider nicht mehr viel rauszuholen», so Anja Gradl.

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