08 Aug

Johanna Techt mit U19-Bronze

Das EM-Wochenende im slowakischen Dohnany begann gleich mit einem Superergebnis. Denn bereits am Freitagnachmittag gelang Johann Techt vom Ghost Factory Racing Team das Kunststück, die zweite Bronzemedaille bei einer U19-Europameisterschaft in Folge zu gewinnen.

Lange Zeit befand sie sich im ein-minütigem Abstand zur späteren Siegering Jolanda Neff auf Silberkurs. Doch als es in die letzte von vier Runden ging, musste sie der extremen Hitze Tribut zollen und mit Linda Indergand die zweite Schweizerin vorbeiziehen lassen. «Es war ein sehr anstrengendes Rennen. Mir machte die Hitze äußerst zu schaffen, so dass mein Vorsprung auf Linda leider nicht mehr genügte. Die Hitze schlug mir ziemlich auf den Kopf. Ich freute mich nach etwas mehr als einer Stunde Rennen aufs Ziel um meine wohlverdienten 2 Liter nachtrinken zu können.»

Am zweiten Tag lief für die mit viel Euphorie und guter Vorbereitung angetretenen Mona Eiberweiser mit Platz 14 im U23-Rennen überhaupt nichts zusammen: «Ich will nicht nach Entschuldigungen suchen. Von meiner Leistung bin ich sehr enttäuscht. Ich hatte eine optimale Vorbereitung und fühlte mich die Tage davor sehr gut! Einige körperliche Probleme im Rennen machten mir das Rennen aber dann sehr schwer und ich konnte nicht die erhoffte Leistung abrufen. Auf dem Weg zur WM werde ich die zwei Weltcups zur Vorbereitung nutzen und auf dem Weg dorthin versuchen, meine Schwächen zu minimieren. Ich muss einfach weiter arbeiten».

Wesentlich besser lief es im Eliterennen der Frauen am Sonntag für Lisi Osl (7.Platz) und Anja Gradl (9. Platz). Lisi Osl hatte fast mehr mit der Hitze als mit den Gegnern gekämpft: «Mein Gefühl war nicht 100- prozentig, aber auch nicht wirklich schlecht.» Als Ziel hatte sie eine Top Ten Platzierung gesetzt, so dass der Rückstand auf die Medaillenränge in Ordnung war. Dennoch stellte sich die absolute Zufriedenheit nicht ein: «Heute war einfach nicht mehr drin, ich habe bei der brutalen Hitze alles gegeben.» Im Hinblick auf die WM wird für Lisi die Trainingswoche nun noch einmal intensiver und die Weltcups als Vorbereitung integriert. «Ich freue mich jetzt, nach den getrennten Wegen und Nationalmannschaftseinsätzen, wieder mit dem Ghost Factory Racing Team unterwegs zu sein! Am Material lag es nicht, es war wieder einmal TOP!

Grandios ist das Ergebnis für Anja Gradl einzustufen, bedeutet es doch die «halbe» Olympiaqualifikation und die Bestätigung, dass nach einer mit Verletzungen und Stürzen gespickten Saison doch was geht: «Endlich wieder ein Rennen, in dem es gelaufen ist. Die die Hitze war brutal, aber die Beine waren gut und ich konnte mein Tempo bis zum Schluss durchziehen. Platz neun bei einer EM ist schon nicht schlecht, aber Platz acht wäre das i-Tüpfelchen und die ganze Olympianorm gewesen».

Als große Enttäuschung bezeichnete Titelverteidigerin Katrin Leumann (Platz 30) die EM: «Ich konnte zu keinem Zeitpunkt vorne mithalten und tat mich sehr schwer, die Rennsituation zu akzeptieren. Ich wollte schon aufgeben, schaffte es aber nicht, eine EM einfach so nicht zu beenden. Mit Tränen in den Augen fuhr sie das Rennen zu Ende und war ratlos, wie es mit ihren Rückenbeschwerden weitergehen soll.

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