09 Aug

«Keine schlechte Leistung»

In einem hektischen Rennen, geprägt von typischem britischen Wetter mit Sonne und Monsunregen, landete ich bei der Olympia-Hauptprobe auf dem 33. Rang. London hat mir bisher nicht sonderlich viel Glück gebracht. Vor zwei Jahren wurde ich an der Spitze liegend von den Offiziellen auf eine zusätzliche Radrunde geschickt. Im letzten Jahr konnte ich aufgrund des Zahnunfalles gar nicht antreten.  Und auch in diesem Jahr geschah wieder unvorhergesehenes…

Auf dem einzigen Kilometer zwischen unserer Unterkunft und dem Wettkampfstart sollte doch tatsächlich mein Rad so stark beschädigt werden, dass ich ohne die Hilfe des Naticoaches und eines Mechanikers wohl gar nicht mehr hätte mit meinem eigenen Rad antreten können! Die Vorbereitung auf den Start wurde darum etwas hektisch und ungewohnt. Hetkisch ging es denn auch gleich weiter nach dem Schwimmstart. Einige Male musste ich Wasser schlucken aufgrund der vielen Prügeleien; dies nicht nur um die Bojen, sondern auch auf den geraden Strecken!

Ich kam nicht optimal aus dem Wasser und musste 10km lang Vollgas geben auf dem Rad, damit ich wieder in die grosse Gruppe reinfahren konnte. Inzwischen hatte sich eine kleine Spitzengruppe gebildet, welche sich nach dem einsetzenden Regen und den vielen Stürzen im Feld immer mehr absetzten konnte. Viele weitere Athleten suchten ihr Glück in einem Angriff. Zwar war ich jeweils präsent, aber leider konnten sich niemand mehr absetzten. Inzwischen war der Regen in einen Monsunregen übergegangen und die Strassen wurden richtiggehen geflutet.

Nicht gerade meine bevorzugten Bedingungen, denn wegen meiner schlechten Durchblutung der Extremitäten kriege ich dort schnell Probleme mit der Kälte und habe dann auch entsprechend Mühe, schnell in die Laufschuhe wechseln zu können. Gerade diese Sekunden sind jedoch sehr wichtig, um in einer vorderen Gruppe laufen zu können. Erst nach einigen Kilometern konnte ich mein gewünschtes Wettkampftempo anschlagen und mich stetig nach vorne arbeiten. In der Region um den 26. Platz setzte ich zum Finish an, wo ich leider nochmals einige Konkurrenten passieren lassen musste.

Die Endzeit von gut 31 Minuten über die exakt 10km war beileibe keine schlechte Leistung, aber an diesem Tag einfach zu wenig schnell. Ich hoffe, in 2 Wochen am nächsten WM Rennen beim Heimevent in Lausanne auf eine bessere Tagesform zählen zu können und dank dem Heimpublikum auch die letzten Leistungsreserven zu mobilisieren!

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