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Akribisch, professionell, erfolgreich: Der amtierende deutsche Vize-Meister im Kanuslalom Florian Breuer gewährt uns in seinen spannenden Schilderungen einen Einblick in die letzten Stunden vor dem Wettkampfstart. Lesen! »

Krämpfe ade!

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31 Aug

Frank F. Keller war dabei

Egal auf welchem sportlichen Niveau man die legendäre Nordschleife des Nürburgrings unter die Räder nimmt, der alte Eifelkurs fordert viel und gibt alles. Er ist das schönste Stück Asphalt zwischen Nord- und Südpol, er lockt mit landschaftlichen Reizen und fordert heraus mit 500 Höhenmetern und 72 Kurvenpassagen auf rund 25 Kilometer Länge. Wer 24 Stunden durch die «Grüne Hölle» geht, der kann am Rad am Ring was erleben!

Das sagte sich wohl auch Sponser-Sportler Frank F. Keller, der beim legendären Rad am Ring 2011 im Viererteam dabei war. «Ein hartes Stück Arbeit!», wie er selber findet. Seine reine Fahrzeit betrug 5h50, er brauchte also im Schnitt rund 50 Minuten pro Runde.

«Zu Beginn war geplant, nachts zwei Runden am Stück zu fahren, um dadurch eine längere Ruhephase zu bekommen. Es hat sich aber schnell gezeigt, dass der Zeiteinbruch durch eine zweite gefahrene Runde wesentlich größer ist, als die Zeit, die man durch eine längere Pause gut machen könnte. So blieb unser Team bei der Strategie: Jeder Fahrer eine Runde, dann folgt der Wechsel.

Die Rundenzeit und damit die Durchschnittsgeschwindigkeit hängt am Nürburgring stark vom Wind (Windrichtung) und davon, ob man eine gute Gruppe erwischt ab. Ich hatte nur zweimal das Glück, mit gleichstarken Fahrern eine Runde gemeinsam zu fahren. Das macht dann schnell 2 bis 3 Minuten aus. Ansonsten sind die Fahrer, denen man begegnet, zu langsam oder zu schnell. Die Durchschnittsgeschwindigkeit lag bei 33 km/h (schnellste, erste Runde)  und knapp 30 km/h  bei Nacht und morgens bei nasser Strecke.

Die Fuchsröhre, jene Stelle , an der man die höchste Geschwindigkeit erreicht (bis knapp 100 km/h), diese Stelle bei Nacht, das ist schon aufregend! Das härteste war die Runde, bei der ich um 3:30 Uhr auf die Strecke musste. Irgendwie ist man um diese Uhrzeit einfach nur müde. Dann hatte ich noch das Pech, eine Runde bei leichtem Regen und nasser Strecke fahren zu müssen. Es war dann sehr rutschig und es gab wieder viele Stürze.

Verpflegt habe ich mich während der 24 Stunden wie folgt: Vor der Runde: 5 BCAA Kapseln und eine Ampulle Amino12500. Getränk für die Runde: Long Energy Berry mit GlutaminPeptid, danach ein Tetrapack Competition Recovery Drink. Später dann ProRecovery. Ausserdem habe ich über die 24 Stunden verteilt drei Activators eingenommen. Zusammen mit Rührkuchen, Nutellabrot und Nudeln auch zwei Oatpacks.

Und ich muss sagen: meine Beine haben sich am Montag überhaupt nicht schwer angefühlt oder geschmerzt. Und das lag sicher nicht daran, dass ich nicht voll gefahren wäre! Die Sponser-Produkte wirken einfach super!»

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