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Akribisch, professionell, erfolgreich: Der amtierende deutsche Vize-Meister im Kanuslalom Florian Breuer gewährt uns in seinen spannenden Schilderungen einen Einblick in die letzten Stunden vor dem Wettkampfstart. Lesen! »

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09 Aug

Beim Ironman Klagenfurt hats geklappt!

In der Sponser-Hall of Fame melden sich erfolgreiche Sponser-Sportler gleich selber zu Wort. Heute: Ironman-Athlet Frederik Martin, der am Ironman Klagenfurt eine persönliche Bestzeit aufgestellt und auch die Qualifikation für die Ironman-WM auf Hawaii geschafft hat.

«Wie bereits zuvor berichtet, bin ich pünktlich zu meinem ersten Saisonhöhepunkt fit geworden und hatte auch richtig Lust auf das Rennen. Nach einer so langen Vorbereitung wurde es aber auch endlich Zeit. Am Mittwoch machte ich mich auf an den wunderschönen Wörthersee inmitten einer beeindruckenden Bergkulisse. War es auf der einen Seite einfach ein wunderschönes Fleckchen Erde, stellte sich mir auf der anderen Seite natürlich die Frage, wo hier eine der schnellsten Ironmanstrecken der Welt versteckt sein soll.

Nachdem ich mich etwas eingelebt hatte und nur noch leicht trainiert habe, bin ich am Freitag doch noch die Strecke mit dem Auto abgefahren. Und eins war dann klar, das «Dingen» ist schnell. Kurze steile Anstiege von maximal 2 km, aber lange einfache Bergabpassagen. Ideal zum Drücken. Die letzten Tage und Stunden vor dem Rennen habe ich dann in aller Ruhe mit meiner Familie und Freunden aus Köln verbracht. Es ist immer wieder faszinierend, wie intensiv die Gefühlschwankungen vor so einem Rennen sind, obwohl ich mittlerweile doch genügend Langdistanzrennen in den Beinen habe. Von «das schaffe ich nicht» bis «da werde ich einen raushauen». Aber das gehört einfach dazu.

Um 4.30 Uhr klingelte dann am Sonntag der Wecker. Auch wenn ich nur 4,5 Std. geschlafen hatte, war ich doch fit und fühlte mich gut. Um 5.15 Uhr ging es dann zur Wechselzone, wo mein Rad bereits auf mich wartete und die letzten Vorbereitungen abgeschlossen wurden. Die Wettervorhersagen waren vielversprechend. 26-28°C, leicht bewölkt und kaum Wind. Die perfekten Bedingungen für ein gutes Rennen. Nachdem ich dann im Startbereich in meinen Neo gesprungen bin, fiel kurze Zeit später um 7 Uhr der Startschuss. 2.400 Athleten prügelten Richtung erste Boje.

Und ich fühlte mich gar nicht gut. «Das darf doch nicht wahr sein. Warum???» Ich hatte absolut kein Wassergefühl und bin kaum vorwärts gekommen. Zusätzlich war ich noch in unzählige kleinere Prügeleien verwickelt, so dass ich schon nach gut 800m ans Aufhören dachte. Hätte ich natürlich nie gemacht. Aber ich hatte mich beim Ausstieg schon auf das Schlimmste eingestellt. Nach 55 Minuten war die Quälerei endlich vorbei. 3 Minuten hinter meiner angestrebten Zeit. Aber egal. Abhaken und weiter ging es aufs Rad.

Nachdem ich mir traditionell die ersten 5km viel Zeit gegeben habe, um in meinen Rhythmus zu gelangen, lief es dann wirklich gut. Ich war mit 6 anderen Athleten unterwegs, wo ordentlich Druck gemacht wurde. Die ersten 90 km bin ich dann mit einem 38,5 km/h Schnitt gefahren, was sich noch sehr gut anfühlte. Leider klappte kurze Zeit später der Verpflegungsnachschub nicht, so dass ich für fast 1,5 h auf dem Trockenen saß. Die Carbodrinks an den Verpflegungsstellen waren leider nur Wasser mit etwas Geschmack, so dass mich das auch nicht gerettet hat. 40 km vor dem Wechsel ging ich dann leider ganz schön hoch. Mir gingen die Gänge aus und ich bin kaum noch die Berge hochgekommen. Natürlich bin ich auch sofort aus der Gruppe geflogen und habe auf den letzten 40 km mehr als 8 Minuten auf die Athleten verloren. Mir ging es wirklich nicht gut und mit so einem Energieloch und Hungerast den Marathon vor der Nase zu haben, ist nicht wirklich beruhigend. Zusätzlich bin ich durch diesen Einbruch auf den 25. Platz in meiner Altersklasse zurückgefallen. Meine persönlichen Ziele von einer neuen Bestzeit und der Hawaii-Quali hatte ich im Stillen schon fast aufgegeben, obwohl ich um meine gute Laufform wusste. Aber so angeschossen?

Nach dem Wechsel in die Laufschuhe habe ich mir dann erstmal unüblicherweise eineinhalb Bananen, ein Gel und Cola reingehauen, um wieder so einigermaßen klarzukommen. Dass ich dann den Marathon ruhig angegangen bin, kann man nicht wirklich behaupten. Etwas gefrustet bin ich direkt mit einem 4:10er Schnitt angelaufen. Was hatte ich noch zu verlieren? Nicht mehr viel. Eigentlich habe ich die ganze Zeit auf den finalen «Arschtritt» gewartet, so dass das Rennen endlich vorbei wäre. Aber nix war. Ich fühlte mich auf einmal wieder richtig gut. Klar hat man nach 7 oder 8 Stunden Dauerbelastung mal immer wieder ein kleines Tief zu überwinden, aber das Tempo stimmte. Als ich dann unterrichtet wurde, dass ich mich in meiner AK immer mehr und mehr nach vorne arbeitete, habe ich hinten raus noch einmal alles rausgeholt. Die letzten 5,2km bin ich in 20:10 Minuten gelaufen und konnte somit den Marathon mit 2:58h erstmals in unter 3h finishen. Zusätzlich habe ich meine Bestzeit um 8 Minuten auf 8:49 h verbessert und konnte die Hawaii-Quali endlich erreichen.

Auch wenn ich beim Schwimmen und auf dem Rad nicht einen meiner besten Tage hatte, so bin ich doch zufrieden mit dem Rennen. Ich weiß, dass da noch Luft nach oben ist, aber das nächste kommt bestimmt!»

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