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Akribisch, professionell, erfolgreich: Der amtierende deutsche Vize-Meister im Kanuslalom Florian Breuer gewährt uns in seinen spannenden Schilderungen einen Einblick in die letzten Stunden vor dem Wettkampfstart. Lesen! »

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10 Aug

«Kona 2011 leider ohne mich!»

Nicht immer stehen Sponser-Sportler im Sonnenlicht und ganz oben auf dem Podest. Der deutsche Triathlet Christian Brader etwa muss dieses Jahr zum ersten Mal seit fünf Jahren auf einen Start in Hawaii verzichten. Eine sicherlich schmerzhafte Erfahrung. Trotzdem verlässt der Mut ihn nicht, wie seine offene Analyse vom Ironman Regensburg zeigt.

Nach einem etwas holprigen Saisonstart hätte die zweite Saisonhälfte wieder sehr gut werden können. Meine Formkurve stieg stetig an. In Regensburg wollte ich daher ganz vorne dabei sein. Nur haben mir in der Vorbereitung darauf immer wieder kleinere Verletzungen und auch eine Magenschleimhautentzündung vor drei Wochen einen Streich gespielt. Ich dachte, es sei alles ausgestanden, doch im Rennen wurde ich eines Besseren belehrt.

Bei Dauerregen erwischte ich zunächst einen für mich guten Start im Guggenberger See. Mit 53:48 kam ich als 19. aus dem Wasser und machte mich gleich auf die Verfolgung der Führenden. Auf der ersten Radrunde (90 km) machte ich schon 1 bis 2 Minuten auf die Spitze gut und holte dabei die erste Verfolgergruppe ein. Hier hatte ich allerdings schon Probleme, meine Nahrung bei mir zu behalten. Alles, was ich schluckte, kam nach einigen Minuten wieder hoch. Vermutlich lag das noch an der vor drei Wochen eingefangenen Magenschleimhautentzündung. Somit konnte ich keine Nährstoffe mehr aufnehmen und nach 100 km war der «Tank» einfach leer. Die Gruppe konnte ich dann nicht mehr halten, weshalb ich dann in der 2. Runde bei heftigem Regen und Wind ganz auf mich allein gestellt war. Allein auf der 2. Radrunde verlor noch 11 Minuten auf diese Gruppe, die ich zuvor eigentlich locker dominiert habe. Mit Ausnahme von Niels Goerke war keiner in der Lage, auch nur einen Meter voraus zu fahren.

Ziemlich ausgelaugt und demotiviert kam ich dann doch noch nach knapp unter 5 Stunden auf dem Rad in der zweiten Wechselzone an. Die Lust, noch los zu laufen, war gleich Null! Ich entschied mich für das andere und zog mir gemächlich die Socken über die abgefrorenen Beine, während mich der Moderator von Sport1 interviewte. Ich antwortete ihm, dass ich wohl nicht lange laufen werde, da mir im Barfußlauf durch die Wechselzone schon die Wade schmerzte und ich damit rechnete, dass sich mein Magenproblem verschlimmern könnte. Nach einem also für mich ungewöhnlich langen zweiten Wechsel machte ich mich doch noch auf den Weg, um zu sehen was passieren wird.

Ich entschied mich dazu, die erste von vier Laufrunden erstmal locker anzugehen, damit die Wade nicht überstrapaziert wird und sich mein Magen eventuell erholen konnte. Zu meinem Erstaunen war dem auch so. Das Tempo lag ca. bei einem Schnitt um die 4:10-4:15/km, was sich allerdings sehr locker anfühlte. Die Wade war gar nicht zu spüren und der Magen erholte sich auch. In der zweiten Runde riskierte ich mehr und erhöhte das Tempo. Ich lief nun fast jeden Kilometer deutlich unter 4 min. Es lief gut und machte sogar wieder Spaß. Meine Freundin, meine Familie und Freunde an der Strecke sowie das euphorische Regensburger Publikum motivierten mich auch sehr. Dann riskierte ich alles und rannte was die Beine hergaben. Kurz nach dem Halbmarathon war es dann allerdings vorbei, die Wadenverletzung war wieder zu spüren und schmerzte bei höherem Tempo. Ich musste sofort rausnehmen. In lockerem Tempo zwischen 4:30 und 5:00 pro km war der Schmerz erträglich. Ich wollte dann aber unbedingt finishen, und im Nachhinein bin ich auch sehr froh darüber. Aus einem beendeten, aber schlechten Rennen kann man trotzdem positive Schlüsse ziehen, aus einem Abgebrochenen hingegen niemals!

3:10 Stunden für den Marathon und eine Gesamtzeit von 9:06 Stunden brachten mich dann auf den 7. Rang bei den Profis. Dafür sammelte ich noch 520 Hawaiipunkte, welche mich auf den 68. Platz brachten. Die Top 50 kommen aber nur zum Ironman nach Hawaii. Somit findet dieses Rennen erstmals nach 5 Jahren ohne mich statt, was mir sehr weh tun wird. Aber ich bin sehr guter Dinge, dass es in der nächsten Saison wieder besser läuft. Meine Verletzung ist nichts langwieriges und müsste nach ein paar Wochen Laufpause und guter Regeneration ausgestanden sein. Ich werde mir in den nächsten Wochen dies Saison zusammen mit meinen Trainern gründlich analysieren und einen vernünftigen Wettkampfplan für die Saison 2012 aufstellen. Dabei werden sich wohl nicht mehr so viele 70.3 Ironman wie dieses Jahr befinden.

Ich danke allen, die mich diese Saison wieder so kräftig gefördert und unterstützt haben! Herzlichen Dank und ich freue mich jetzt schon auf eine erfolgreiche Saison 2012!

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