21 Aug

Body Building bedeutet Training bis zum Versagen sowie gute Erholung und richtige Nährstoffzufuhr

Der 28-jährige Phil von Känel ist einer der wenigen Schweizer Profi-Bodybuilder im Schwergewicht. Im Alter von gerade mal 20 Jahren gewann er bereits den Junioren-Weltmeistertitel. Im August und September 2011 nimmt er an mehreren Profi-Meisterschaften in den USA teil. In einer losen Artikel-Folge begleiten wir den ambitionierten Athleten, der u.a. auch auf die Sponser-Proteine baut, und stellen ihm Fragen über das Body-Building-Training, den Masseaufbau sowie die Vorbereitungsdiät in seinem Sport. Überdies erhalten Sponser-Konsumenten und Body-Building-Aficionados die Gelegenheit, dem ausgebildeten Personaltrainer eigene Fragen zu stellen, welche dieser im Blog von Sponser Sport Food beantworten wird.

Phil, Du bist bereits in sehr jungen Jahren zum Body Building gekommen. Nach dem Junioren-WM-Titel im Jahr 2003 hast Du 2007 bei der IFBB-WM im Superschwergewicht den WM-Titel geholt. Wie bist Du im Alter von 15 Jahren zu diesem Sport gekommen? Und worin bestand und besteht für Dich die Faszination im Body Building?

Im Alter von 15 habe ich bereits Judo betrieben. Eine Förderungsmassnahme im Judo bestand im Krafttraining mit dem Eigengewicht. Ich beobachtete, dass ich mehr Muskeln bekam als die anderen. Das hat mir gefallen. Mich fasziniert, wie umfassend der Bodybuildingsport ist. Es ist nicht nur Training bis zum Versagen, auch die Erholung und die Nährstoffzufuhr spielt eine enorme Rolle. Man muss auf allen Ebenen Leistung erbringen, um als Bodybuilder erfolgreich zu sein.

Auf Deiner attraktiv gestalteten Webseite erfährt man, dass Du von Berufes wegen Personaltrainer bist. Siehst Du Dich nicht eher als professionellen Body Building-Sportler, der nebenher als Personaltrainer arbeitet?

Doch, natürlich sehe ich mich so. Allerdings ist in der Schweiz nicht ganz einfach, seinen Lebensunterhalt allein mit Bodybuilding zu bestreiten. Deshalb setze ich mein jahrelang erlerntes Fachwissen dazu ein, meinen Kunden zu ihren Traumkörpern zu verhelfen und damit etwas Geld zu verdienen.

Wie viele Stunden pro Wochen trainierst Du und wie schaut ein klassisches Training überhaupt aus?

Normalerweise trainiere ich zwei Mal täglich. Morgens auf nüchternen Magen mache ich mein Cardiotraining. Das dauert meistens 30-45 Minuten. Später am Tag absolviere ich das Haupttraining. Ich trainiere jede Muskelgruppe ein Mal pro Woche. Der Körper wird auf fünf Trainingseinheiten aufgeteilt, um jede Muskelgruppe einzeln in die Mangel nehmen zu können. Ich achte darauf, dass das Krafttraining nicht länger als maximal 90 Minuten dauert.

Wie läuft ein Spitzen-Wettkampf im Body-Building ab? Und: Sind solche Wettkämpfe lukrativ?

Der Wettkampf ist in drei Runden gegliedert, in denen die Athleten verglichen werden. Die Kriterien sind Muskelmasse, Definition und Symmetrie. Jener Athlet, der das am besten ausgewogene Paket präsentieren kann, gewinnt. Es gibt durchaus zwei bis drei Wettkämpfe, die sich für die Finalisten lohnen. An solchen Wettkämpfen ist die Konkurrenz immer immens, da es sich um die grössten Titel in unserem Sport handelt. An kleineren Shows verdienen in der Regel nur die Top drei.

Wenn Du an Deine bisherige Karriere zurückdenkst: Welches war Dein absolutes Highlight?

Es gab zwei Highlights. Als ich als fast noch junger Bub Juniorenweltmeister wurde. Das zeigte mir, dass ich in dem Sport etwas erreichen kann. Der zweite bisherige Höhepunkt war der Gewinn meiner Profilizenz mit dem Top-5 Platz an der WM in Korea 2007.

Hattest Du auch schon Rückschläge und Krisen zu überwinden?

Natürlich, das hat jeder Athlet, der genügend lang dabei ist. Ich hatte schon mit einigen ernsteren und weniger ernsten Verletzungen zu kämpfen.

Welchen wichtigen Wettkampf möchtest Du in Deiner Karriere gerne noch gewinnen?

Alle, an denen ich Teilnehme! .-)

Body Building ist kein Sport, den man regelmässig im Fernsehen verfolgen kann. Hingegen sind auf You Tube viele Videos von Dir und Deinem Sport sichtbar. Ärgert Dich die geringe Aufmerksamkeit der Massenmedien? Oder hat sich die Body Building-Szene ganz gut damit arrangiert und pflegt ihre eigenen Plattformen?

Durch die geringe Aufmerksamkeit sind wir gezwungen, unsere eigenen Medien zu schaffen. Bodybuilding ist ganz klar eine Internetsportart. Heutzutage sehen Millionen von Zuschauer die Wettkämpfe online an, während wir früher zwei Monate auf die Fachmagazine warten mussten, um zu wissen, wer der neue Mr. Olympia war.

Fragen zum Thema Body Building, Trainingsaufbau, Krafttraining, Traumkörper? Phil von Känel beantwortet Leserfragen! Einen Kommentar auf diesen Blog schreiben oder ein Mail mit Betreff «Frage an Phil von Känel» schicken an: info@sponser.ch

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