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18 Aug

Nino Schurter im Weltcup auf Rang 2!

Gegen Jaroslav Kulhavy scheint im Moment kein Kraut gewachsen zu sein. Vor 30’000 fanatischen Fans gewinnt er seinen Heimweltcup in Nove Mesto überlegen. Nino Schurter konnte seine Konkurrenten um Platz zwei (Julien Absalon und Jose Antonio) mit einem grossartigen Rennen in Schach halten und wird Zweiter. Bestimmt ganz vorne wäre auch Florian Vogel gelandet. An zweiter Stelle liegend, beklagte er erst einen Platten und als er danach schon wieder auf Podiumskurs war, behinderte ihn zu allem Übel noch ein Schaltdefekt.

Nove Mesto in Tschechien fungierte zum ersten Mal im Weltcup-Kalender. Erfahren durch die Austragungen von Langlauf- und Biathlon-Weltcuprennen, setzte der Veranstalter einen neuen Standard. Die Liveübertragung im Fernsehen war eine der Besten, die wir bisher im Weltcup hatten. Eine Biathlon-Arena mit ihrer Infrastruktur eignet sich im Sommer optimal zur Austragung von Mountainbike-Rennen!

Die Ausgangslage für die Scott Swisspower Team-Piloten war unterschiedlich. Nach dem Gewinn der Bronzemedaille wusste Florian um seine Form. Nino kam relativ kurzfristig aus seinem dreiwöchigen Höhentrainingslager auf Mouttas Muragl angreist. Dieses verlief nicht ganz optimal. Zum einen zeigte sich das Wetter nicht von der besten Seite, zum anderen bedingte eine Entzündung der Bronchien einen kurzen Trainingsunterbruch. Eine leichte Verunsicherung war bei dem sonst so selbstsicheren Nino schon zu spüren. Doch wusste er, wie auch Florian, dass die Strecke mit ihren steilen Aufstiegen nicht unbedingt auf Kulhavy zugeschnitten war.

Auf Jaroslav Kulhavy lag ein riesiger Druck. Nach drei Siegen im Weltcup hatte er die Möglichkeit, mit einem weiteren Sieg den Gesamt-Weltcup frühzeitig zu gewinnen. Der Aufmarsch seiner Fans war riesig. Seine Nerven hielten Stand. Nach dem selben Muster wie bei den letzten Rennen zog er eine eindrückliche Soloshow durch. Schon nach gut einer Runde setzte er sich von Florian und Nino ab und fuhr ab da einen Vorsprung von Zwischenzeitlich 90 Sekunden heraus.

Florian war zu Beginn des Rennens derjenige, der mit Nino im Schlepptau versuchte, dran zu bleiben. Leider zwang ihn ein platter Hinterreifen zum Radwechsel was ihn auf den 10 Platz zurückwarf. Nino erkannte bald mal, dass er sich auf den zweiten Platz beschränken muss.

Zeitweise war Weltmeister Jose Antonio Hermida auf Kurs um Platz zwei, doch auch ihn stoppte ein Platten. Julien Absalon schloss zusammen mit Forian Vogel wieder zur Gruppe mit Nino, Fontana, Fumic  Marotte und Flückiger auf. Florians Bestimmtheit war zu erkennen. Er wollte wieder zurück auf Platz 2. Ein erneuter Defekt, diesmal an der Schaltung, machten seine Hoffnungen zunichte. Er beendete das Rennen im enttäuschenden 12. Rang.

Nachdem auch Hermida wieder «back in the game» war entstand ein packendes Rennen um den zweiten Platz. Schurter – Hermida – Absalon, die Stars der Szene schenkten sich nichts. Auch wenn es nicht um den Sieg ging war viel Prestige in diesem Fight. Die letzte Runde nahmen Absalon und Schurter gemeinsam in Angriff. Hermida 5 Sekunden dahinter. Mit einem super Finish konnte sich Nino den zweiten Platz sichern.

Die Erleichterung am Ziel war Nino Schurter ins Gesicht geschrieben. «Klar muss ich die momentane Dominanz von Kulhavy anerkennen. Gegen ihn hatte ich heute wiederum keine Chance. Doch hat mir das Rennen gezeigt, dass ich auf Kurs bin. Meine Investition ins Training wird sich erst noch ausbezahlen. Dass ich auch ohne absolute Topform ein so starkes Finale fahren kann, stimmt mich optimistisch für das Rennen, welches dieses Jahr wirklich zählt: Die WM!»

Die Junioren waren statt am Weltcup im Trainingslager in Champèry mit der Nationalmannschaft. Marcel Wildhaber an der Tortour in der Schweiz. Nun geht es Schlag auf Schlag. Nächstes Wochenende ist Weltcup-Finale in Val di Sole. Auch im Gesamt-Weltcup geht es nur noch um Platz 2. Jaroslav konnte seine Trophäe schon nach Hause nehmen.

 

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