31 Jul

Markus Schmelzeisen finisht Ironman EM in 9:47:35

Am 24. Juli 2011 fand die 10. Auflage des Frankfurter Ironman statt, der nun zum sechsten Mal als offizielle Ironman European Championship ausgetragen wurde. In diesem Jahr zog der Event ingesamt 2.750 Athleten aus 55 Nationen in die Mainmetropole. Markus Schmelzeisen vom Triathlon-Team Rhein-Nahe stellte sich 2011 nach 14 Jahren ebenfalls noch einmal der Herausforderung einer Langdistanz und absolvierte die 226 KM in 9:47:35 Stunden.

Bereits beim Startschuss am Langener Waldsee feuerten einige Tausend Zuschauer in den frühen Morgenstunden die Athleten an, die sich bei 21°C Wassertemperatur auf die 3,8 KM lange Schwimmstrecke mit Landgang begaben. «Der Massenstart mit über 2.000 Athleten ist für viele immer wieder eine ganz besondere Herausforderung, bei der mitunter auch Tritte und Schläge beim Start und dem Kampf um die Bojen eingesteckt werden müssen», erzählt Markus Schmelzeisen, der sich als versierter Schwimmer schnell vom Hauptfeld trennen konnte und so bereits nach 59:28 Minuten aus dem Wasser kam.

Die Athleten haben in Frankfurt einen steilen, kraftraubenden Anstieg durch tiefen Sand in die Wechselzone zu absolvieren, doch Markus Schmelzeisen wechselte zügig auf die 180 Kilometer lange Radstrecke, die über zwei anspruchsvolle, wellige Runden mit 1.000 Höhenmetern durch den Main-Kinzig- und Wetterau-Kreis führte. Hier verlangte stark böiger Wind und immer wieder einsetzender Regen den Athleten einiges an Biss und Durchhaltevermögen ab. Einer der Höhepunkte auf der Radstrecke ist neben dem Heartbreak-Hill in Bad Vilbel u.a. Maintal-Hochstadt mit seinem historischen Stadtkern. Die Triathleten hatten hier eine technisch anspruchsvolle Kopfsteinpflasterpassage und die 500 Meter lange Steigungsstrecke «The Hell» durch den alten Ortskern zu bewältigen. Markus Schmelzeisen trotzte den ungünstigen Wetterbedingungen so gut es ging und absolvierte die Radstrecke in 5:11:36 Stunden.

Auch auf der abschließenden 42,195 KM langen Marathonstrecke, die die Athleten über vier Runden an den Ufern des Mains entlangführte, wurden die Athleten nicht von den Wettereskapaden verschont. Das Thermometer erreichte kaum die 12°C-Marke, so dass einige Teilnehmer mit starken Unterkühlungen zu kämpfen hatten. So auch Markus Schmelzeisen, der den Marathon in 3:30:02 Stunden lief und somit nach 9:47:35 Stunden als 44. von 669 Teilnehmern seiner Alterklasse M40 den Zieleinlauf auf dem historischen Römerberg feierte.

Für Markus Schmelzeisen war dies ein besonderer Erfolg, waren doch die Trainingsvorbereitungen u.a. durch einen unverschuldeten Radunfall und die starke berufliche Einbindung bis einen Tag vor dem Wettkampf mitunter stark eingeschränkt. «Ich freue mich sehr, unter den teilweise sehr widrigen Bedingungen ein solches Ergebnis erreicht zu haben», so der Trainer des Triathlon-Team Rhein-Nahe, der auch Katharina Paulus zu Ihrem ersten erfolgreichen Ironman-Debüt vor drei Wochen in Klagenfurt führte. «Es war zudem einfach großartig, was das Team an Unterstützung und Antrieb auf der Strecke für mich geleistet hat», so der Athlet weiter, der sich immer wieder begeistert vom Teamgeist des Binger Vereins zeigt.

Markus Schmelzeisen erreichte in der Gesamtwertung der 2443 Herren Rang 204. Sieger und damit neuer Europameister bei den Profis wurde Faris Al Sultan in 8:13:50 Stunden, bei den Damen siegte die Schweizer Profi-Athletin Caroline Steffen in 9:12:13 Stunden, die ebenfalls stark mit den von Tri2b als «Monsterbedingungen» bezeichneten Wetter-verhältnissen zu kämpfen hatte. In der Tat fand der Ironman in Frankfurt jedoch das erste Mal in 10 Jahren bei schlechtem Wetter statt.

Ein Kommentar zu “2. Ironman-Erfolg für das Triathlon-Team Rhein-Nahe”

  1. Fabian sagt

    7. August 2011, 15:33

    Lehrreicher Post. Cool, wenn man sowas auch mal aus einer anderen Perspektive ansehen kann.

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