07 Jun

«Tolle vier Tage mit guten Freunden!»

In der Sponser Hall of Fame melden sich erfolgreiche Sponser-Sportler gleich selber zu Wort. Heute: Mountainbiker Marco Baumann auf seiner Trans Germany 2011.

1.  Etappe

Am Vortag der ersten Etappe ging es für mich auf zum Startort des diesjährigen Rennens nach Sonthofen. Viele bekannte Gesichter und am Abend kamen auch noch zwei Teamkollegen dazu (Thomas Hebestreit ebenfalls als Fahrer und Alexander Gebert als Betreuer).

Mittwochmorgen ging es dann endlich los. Leider spielte das Wetter nicht so richtig mit. Es hatte die ganze Nacht geregnet und für den Tag war die Prognose nicht wirklich toll. Aber egal, die Motivation war trotzdem da und ich durfte zum Glück aus Block A starten (was bei 1200 Teilnehmern echt wichtig war). Die Devise am ersten Tag etwas Körner zu sparen wurde schon nach wenigen Metern aufgegeben und gegen die Devise „Vollgas bis zum Umfallen“ getauscht! Die Etappe hatte es allerdings mit 69 km und 2600 hm ordentlich in sich. Ich fühlte mich während des Rennens eigentlich ziemlich gut und konnte bergauf ein gutes Tempo fahren. Trotz der kalten Temperaturen und des einsetzenden Regens machte es heute richtig Spaß auf der Strecke. Nicht zuletzt weil ich bergab mit den Geax AKA Reifen immer wieder viele Leute überholen konnte und mich auch im nassen Gelände immer sicher fühlte!

Im Ziel wurde mir dann klar dass bei der Trans Germany wirklich ein unglaublich starkes Feld angetreten war. Nach der ersten Etappe stand eine Platzierung in den Top 130 zu Buche.  Vom ersten Tag an funktionierte die Zusammenarbeit mit unserem Betreuer wunderbar: Sponser Pro Recovery Drink, Skins Kompressionsstrümpfe und ab ins Hotel zur Dusche.

2. Etappe

Die zweite Etappe ist immer spannend, da man eigentlich nie so recht weiß wie man die Strapazen vom ersten Tag so überstanden hat. Nebenbei war diese Etappe nochmals ein richtiger Hammer: 80 km und 2300 hm galt es heute schnellstmöglich zu meistern!

Aufgrund meiner gestrigen Platzierung musste ich aus Block B starten (Block A waren die Top 50). Vom Start in Pfronten ging’s direkt in den recht engen Anstieg nach Himmelreich. Aufgrund der vielen langsameren Fahrer vor mir, konnte ich hier leider nicht so schnell fahren wie ich das eigentlich wollte. Auch bergab war es auf dem nassen und ruppigen Karrenweg nicht gerade ungefährlich zu überholen. Danach hatte sich das Feld allerdings ziemlich auseinander gefahren und es bildeten sich die täglichen Grüppchen. Am zweiten und dritten Anstieg des Tages hatte ich richtig starke Beine und konnte einige Gegner überholen. Den letzten Anstieg galt es dann irgendwie zu „überleben“ ;-)

Alles in allem hatte heute alles gut funktioniert und so konnte ich mich heute im Ziel über eine Top 100 Platzierung (98. Platz) freuen!

3. Etappe

Heute ging es für das Fahrerfeld von Lermoos nach Garmisch. Nachdem die letzten Wolkenfetzen verschwunden waren kam heute sogar die Sonne zum Vorschein. Sorgen bereitete mir lediglich das lange Flachstück nach den beiden ersten Anstiegen bis zum Schlussanstieg zur Partnachalm. Berghoch konnte ich heute wieder ein gutes Tempo fahren, bergab hatte ich auch keine Probleme. In den langen Flachstücken musste ich allerdings heute richtig leiden! Dazu kamen viele kurze Rampen die in unserer Gruppe immer mit der großen Scheibe durchgedrückt wurden. Das alles wäre wohl leichter gewesen, wenn ich die Strecke nicht gekannt hätte. So aber wusste ich dass der Schlussanstieg zur Bergankunft an der Partnachalm mächtig hart werden würde. Vor allem war ich den kompletten Tag über schon im roten Bereich unterwegs. Also rechtzeitig nochmals ein Energy Plus Gel von Sponser und dann hieß es alles geben auf den letzten gut 300 hm. Das Gel half und ich konnte die komplette Gruppe bergauf distanzieren und so kam ich als 99. oben an. Wieder ein Platz in den Top 100! Von der Partnachalm ging es dann neutralisiert die letzten ca. 8 km ins Ziel nach Garmisch. Auch einmal eine schöne Erfahrung mit einer Startnummer am Lenker ganz gemütlich Richtung Ziel zu kurbeln.

4. Etappe

Am letzten Tag war die Taktik schnell klar: alles was noch in den Beinen ist! Die Etappe heute war etwas kurios. Es ging vom Start in Garmisch etwa 30 Kilometer bis zur Zwischenzeitnahme in Wallgau. Ab Eschenlohe stetig in Stufen bergauf führend durch das Eschenlainetal. Ab Wallgau war das Rennen dann aufgrund fehlender Genehmigungen für ca. 35km neutralisiert ehe es an der österreichischen Grenze an der Kaiserwacht wieder neu gestartet werden sollte. Hier wartete dann auch gleich ein 700 hm langer Anstieg auf uns.

Der Start von Garmisch in Richtung Eschenlohe war absolut der Horror! Hinter dem Führungsfahrzeug kämpften 1200 Teilnehmer um eine gute Ausgangsposition ehe der Weg enger wurde. Schlussfolgerung waren etliche Stürze. Nach 10 Minuten musste dann das gesamte Fahrerfeld an einem geschlossenen Bahnübergang stehen bleiben!  Danach zog das Tempo im Feld dann endlich an und es galt auf einem schmalen Schotterweg unzählige Leute zu überholen. Plötzlich standen wir vor einem geschlossenen Gatter und wieder waren alle Teilnehmer gezwungen abzusteigen. So etwas darf in meinen Augen einfach nicht passieren! Es war wirklich unglaublich gefährlich heute und ich war heilfroh als es endlich berghoch ging und sich das Feld sortierte.

An der Zwischenzeitnahme in Wallgau war ich dann das erste Mal für den heutigen Renntag absolut K.O. Die neutralisierten Kilometer legten wir in einem mindestens 50 Mann umfassenden Pulk mit sehr gemütlichem Tempo zurück. Auch wenn ich diese Neutralisierung für absolut unpassend halte, muss ich zugeben dass es ziemlichen Spaß gemacht hat.

Bei km 65 wurden die Messer dann nochmals gewetzt und es ging nach dem die Zeitmessung wieder aktiviert wurde ziemlich direkt in den langen Anstieg hinein. Ich hatte mir vorgenommen nochmals alles aus meinem Körper herauszuholen. Das gelang mir auch ziemlich gut. Ich überquerte den Gipfel in einer größeren Gruppe mit namhaften Fahrern aus Teams wie Zwillingscraft Stevens, Soq Speedzone und Craft Rocky Mountain! Die Abfahrt war wieder super schnell und in der Ebene musste ich nochmals richtig kämpfen um an der Gruppe dranbleiben zu können.

Im Ziel stand dann in der Tageswertung Platz 70 zu Buche! Und das mit nur 8 Minuten Rückstand auf den heutigen Tagessieger! Auf manch anderen Profi hatte ich lediglich 1 Minute Rückstand.  Dieser Ritt verhalf mir auch in der Gesamtwertung nochmals zu einem ordentlichen Sprung nach vorne. Nach 4 Tagen, 325 Kilometern und 8500 Höhenmetern beendete ich die Trans Germany auf dem 93. Platz. Damit bin ich in Anbetracht des Weltklasse Fahrerfeldes hier absolut zufrieden! Es waren aber vor allem einfach tolle 4 Tage mit guten Freunden und Bekannten bei der Trans Germany.

Jetzt braucht mein Körper aber dringend eine Pause zur Erholung. Als nächstes Rennen ist erst wieder der Kitzalpbike Anfang Juli geplant. Mal sehen, ob ich es solange ohne Rennen aushalte…

Tags

Einen Kommentar schreiben

Krämpfe ade!

Muscle-Relax-Sponser Das innovative Produkt Muscle Relax von Sponser hemmt und reduziert unkontrollierte Muskelkontraktionen und kann akut oder präventiv eingenommen werden.

Gesunder Snack



Whey Protein Chips sind ideal für gesundheitsbewusste Chips-Liebhaber: 48% Protein, low carb und fettarm. Im Vergleich zu handelsüblichen Chips enthalten die Whey Protein Chips 8 x mehr Eiweiss, rund 35% weniger Fett und 65% weniger Kohlenhydrate.

Facebook

Power Gums Cola

Die beliebten Power Gums gibt es nicht nur im bekannten Fruchtmix-Geschmack, sondern neu auch in einer koffeinfreien Variante mit Cola.