06 Jun

Etappensieg und Platz 2 in der Sprintwertung

In der Sponser Hall of Fame melden sich erfolgreiche Sponser-Sportler gleich selber zu Wort. Heute: Radrennfahrer Ralf Arnold, der an der Tour of Belgium für Tandems mit sehbehinderten und blinden Sportlern einen Etappensieg und einen 2. Rang in der Sprintwertung feiern durfte.

Der sehbehinderte Tandem-Radsportler Ralf Arnold vom RRC-Endspurt Mannheim und sein Pilot Alexander Obert vom RV Kirrlach starteten als einzige deutsche Teilnehmer bei der viertägigen internationalen Rundfahrt mit 6 Rennen an verschiedenen Rennorten in Belgien. Das Feld stellte sich aus international erfahrenen und sehr erfolgreichen Tandems aus Australien, Polen, Irland, Frankreich, den Niederlanden, Belgien und Deutschland zusammen. Die derzeit in der Weltrangliste führenden Franzosen, die Straßenweltmeister 2009 aus Polen sowie der amtierende Weltmeister und Weltrekordhalter im 4000m Zeitfahren auf der Bahn aus Australien galten dabei als Favoriten.

Das Rennprogramm startete an Christi Himmelfahrt zur Mittagszeit mit dem Prolog (5 km Einzelzeitfahren) auf einer bergigen Motorradrennstrecke in dem Ardennenort Gedinne. Nachmittags folgte auf dem gleichen Rundkurs ein 75 km langes Straßenrennen mit zwei Sprintwertungen. Während der Prolog von Frankreich, Australien und Polen dominiert wurde und Arnold/Obert Platz 7 einnahmen, konnten sich die beiden Mannheimer im Straßenrennen in beiden Sprintwertungen mit Platz 2 und einem 4. Platz im Endspurt eine gute Ausgangsposition hinter Frankreich, Australien und Polen verschaffen.

Im tags darauf stattfindenden 86 km langen Straßenrennen in Overpelt reichte es für die beiden Mannheimer nach einem Platten im Vorderrad im Zielsprint nicht mehr ganz aufs Podest. Platz 4 in der Etappe und erneut zwei 2. Plätze in der Sprintwertung waren die Ausbeute. Das gelbe Trikot der gesamt Führenden blieb weiter bei den Franzosen, da diese sich im Prolog ein ausreichendes Zeitpolster geschaffen hatten.

Der Samstag startete schon um 10 Uhr in Hulshout mit einem 2,3 km Einzelzeitfahren auf der Radrennbahn. Hier konnten die beiden australischen Tandems vor Polen und Frankreich wertvolle Sekunden für die Gesamtwertung gut machen. Mit nur ca. 8 Sekunden Rückstand auf die Sieger dieses Rennens belegten Arnold/Obert Platz 5.

Der bislang größte Erfolg für ein deutsches Männertandem bei internationalen Rennen seit mind. 5 Jahren gelang den beiden am Nachmittag im 82 km Straßenrennen am gleichen Rennort. Die teils engen Kurven auf relativ schmaler Straße war ganz nach dem Geschmack von Pilot Alexander Obert, der hier seine ganze Erfahrung als Kriteriumsfahrer ins Rennen einbringen konnte. Die relativ kurze Zielgerade nach einer steilen Linkskurve verhalf auch bei der Sprintwertung zu einem Sieg in den zwei Sprintrunden. Im Endspurt konnten die Mannheimer durch gute Renntaktik vor Polen und Australien über die Ziellinie spurten und so den Etappensieg klar für sich entscheiden. Durch diesen Erfolg rückten sie in der Gesamtwertung einen Platz nach vorn auf Rang 4. Gleiches gilt für die Punktewertung des grünen Trikots.

Der letzte Renntag in Essen an der niederländischen Grenze hatte im gegensatz zu den voran gegangenen Renntagen Regen und Temperaturen unter 20°C im Gepäck. Bis zum Rennstart um 12 Uhr hatte sich der Regen jedoch verzogen und die Straße konnte im Rennverlauf völlig abtrocknen. Der Rundkurs mit ca. 3 km Länge hatte 9 Kurven und einige Verkehrsberuhiger zu bieten. In diesem Rennen konnte sich erstmals eine Dreiergruppe mit Polen, Frankreich und Belgien auf den letzten Runden absetzten. Den Endspurt der Verfolger sicherten sich Arnold/Obert und mit diesem vierten Platz auch den undankbaren 4. Platz in Gesamtwertung und Punktewertung. In der Sprintwertung blieb es bei Platz zwei, obwohl Arnold /Obert in diesem letzten Rennen hier nicht punkten konnten.

Der Gesamtsieg ging wie erwartet an das französische Top-Team, gefolgt vom Australischen und Polnischen Top-Tandem. Die Polen sicherten sich im Gegenzug das grüne Trikot der Punktewertung und den Sieg in der Sprintwertung.

Sportliche Grüße, Ralf Arnold

 

 

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