21 Jun

Das Gigathlon-Team «Faster Than a Bullet» auf Kurs

Nur noch knappe zwei Wochen trennen das Team «Faster Than a Bullet» vom Startschuss und die Spannung steigt und steigt. Leider wurde die letzte Zeit auch noch vom Ausstieg von Marsha und Raoul überschattet. Wir hatten schon vorhin, lange nicht gewusst, wie es weiter gehen soll und ob der Start am Gigathlon 2011 überhaupt möglich wäre. Aber jetzt ist unser Team komplett und wir blicken voller Vorfreude auf den Gigathlon 2011!

Durch den Ausstieg der Teammitglieder blieben nur noch Reto und Andreas vom ursprünglichen Team, wie es in der Bewerbung aufgestellt wurde, übrig. Raoul hatte einen Unfall mit seinem Rennvelo und musste seine Vorbereitung unterbrechen, was ihn zur Aufgabe zwang. Besonders hart traf es unsere Organisatorin Marsha, die aus technischen Gründen die zweite Inline Strecke nicht bewältigen kann.

In ihrer Vorbereitung konnte sie trotz Fortschritten in ihrer Technik solch anspruchsvolle Strecken mit der lang anhaltenden Steigungen nicht umsetzen – und deshalb wollte sie nicht das ganze Team mit dem Ziel zu Finishen bremsen. Den Ausstieg unserer Teamkameraden bedauern wir sehr und es folgte eine nun noch längere Suche nach Ersatz.

Innerhalb unseres Schützenkreises konnten wir Markus Gaugler für einen Start am Gigathlon überzeugen, und mittlerweile ist er voll dabei und hilft tatkräftig in der Organisation mit. Markus ist ein alter Bekannter und guter Freund, der immer wieder unsere Trainings begleitet hatte. Neben der allgemeinen Kondition, welche er für das Schiessen benötigt, konnte er nun auch seine Laufkondition auf Gigathlon-Niveau bringen. Die Suche nach zwei Frauen stellte alles in den Schatten, sie dauerte zwar lange, aber dafür haben wir nun zwei Topathletinnen gefunden, welche die Männer im Team allenfalls alt ausschauen werden lassen.

Unsere neue Mountainbikerin Céline Ernst bestreitet mehrere MTB-Rennen im Jahr und ist topfit, dies sowohl technisch als auch konditionell. Céline ist eine Arbeitskollegin von Reto und da ihr Trainingsplan eine Teilnahme nicht verhinderte, sprang sie auf den Zug auf. Wir können sie also ohne schlechtes gewissen an den Start schicken und wissen, sie hat Spaß daran.

Das Teammitglied, das unser Team wieder vervollständigte, ist Sabine Kempter, sie ist eine Polizistin aus Vorarlberg und seit 2007 faszinierte Triathletin. Die Liste ihrer Erfolge ist lang, alleine innerhalb der österr. Polizei ist sie nicht zu schlagen und mehrfache Bundespolizeimeisterin im USPE Dreikampf und Vizemeisterin im Triathlon. 2009 nahm sie am Ironman in Frankfurt teil und belegte den 7.Platz in ihrer Altersgruppe.

Das Team ist wieder komplett und wir können doch noch an den Start. Mal schauen, wie sich unser neues Team im Feld schlagen kann. Aufgrund des Wechsels haben wir die Disziplinen neu aufgeteilt. Reto und Markus teilen sich das Wochenende auf und bewältigen die Inline- und Laufstrecken. Reto wird mit dem Laufen beginnen und Markus fährt unseren ersten Streckenabschnitt. Andreas wechselt vom MTB auf das Rennrad und überlässt seinen ursprünglichen Platz des Bikers Céline. Die Wahl des Schwimmers war leicht, es ist Sabines Lieblingsdisziplin, sie springt für uns ins kühle Nass.

Die Chance ist da, sich doch im vorderen Mittelfeld einzufinden, dazu werden wir nun in den verbleibenden Wochen unser Bestes geben. Die letzten Wochen an Training vergehen schnell, und am Pfingstwochenende geht es ins Wallis zur Streckenbesichtigung. In der Zwischenzeit haben wir auch ein Mannschaftslogo entworfen.

Wir treten einheitlich in den Farben schwarz und weiß auf und unser Logo ist ein Symbol für unser österreichisch- schweizerisches Team, das den Gigathlon «On the Rocks» bezwingen wird.

Zur Vorbereitung besuchen Reto, Markus und Andreas den Ironman 70.3 in St. Pölten und waren aus unserer Sicht erfolgreich. Reto, der als Einzelstarter sein Ironmandebüt feierte, konnte sich mit einer Zeit von 5h18min in der vorderen Hälfte platzieren. Markus und Andreas waren mit einem Zürcher Kollegen mit einer Staffel am Start und ereichten Platz 30 von 90. Wir waren zufrieden und überlegen, nächstes Jahr dies zu wiederholen.

Reto trainiert mittlerweile nur auf seinen Skates und seine neu gekauften Rollen wollen ja gut eingefahren werden. So entschied sich Reto an einem schönen Samstag für eine Tour auf der ausgeschilderten Rollerbladestrecke von Baden über Brugg nach Aarau zu fahren. Nach den lustigen Erfahrungen, welche Lampi, ebenfalls im Aargau, im Kontakt mit der Bevölkerung hatte, hatte diesmal auch Reto ein lustiges Gespräch mit einem etwas älteren Herren auf einem «Kiesweg» bei Brugg. Als der ausgeschilderte Bladeweg plötzlich auf einen Kiesweg abbog, ärgerte sich Reto und lief, um die Rollen zu schonen, etwas verkrampft über die Kiespassage. Der Herr, welcher auf einer Parkbank sein Frühschoppenbier genoss, frage: «Warum fährst du nicht weiter?» Reto antwortete, dass dies auf diesem Untergrund leider nicht möglich sei. Er meinte daraufhin: «Das Fahren auf Kies mit Rollerbaldes sei kein Problem, letzthin habe er schliesslich eine Frau gesehen, welche das auch konnte». Seine Antwort verblüffte Reto etwas, heiterte aber seine Stimmung über den unpassenden Weg gleich wieder auf, doch war er anschliessend froh, als der Weg wieder kiesfrei war und er sein Training fortsetzen konnte.

Unsere neuen Teammitglieder haben sich ihre eigenen Gedanken zum Gigathlon gemacht und diese reichen von einer respektvollen Betrachtungen bis hin zum Vorbereitungswettkampf. Sabine, die sich gerade in der Vorbereitung zum Ironman 2011 in Kanada befindet, meint dazu: «Zu meinem Startplatz beim Gigathlon 2011 hat mir eigentlicher das Glück verholfen! Meine Mannschaft suchte noch nach einer weiblichen Schwimmerin für die 3 km Distanz an beiden Wettkampftagen. Da ich immer bereit bin für neue Abenteuer und das Schwimmen zudem meine Lieblingsdisziplin im Triathlon ist, habe ich mich auf die schriftliche Anfrage gemeldet. Die Distanz über 3 km passt auch sehr gut in meine derzeitige Wettkampfvorbereitung für den Ironman 2011 am 28. August in Kanada. Dort werde ich nach Frankfurt 2009 zum zweiten Mal über die Ironmandistanz bei einem Triathlon antreten.Trotz allem Ehrgeiz und Zielstrebigkeit, welche man für das Triathlontraining bzw. den Wettkampf braucht, sollen meine Gesundheit und die Freude an diesem Sport und am Training für mich immer im Vordergrund stehen. Die Teilnahme am Gigathlon sehe ich als eine sportlich neue Erfahrung für mich. Einmal in einer solchen Staffel zu starten, ist schon seit längerer Zeit ein Wunsch. Ich freue mich auf das erste Juliwochenende. Eine spezielle Vorbreitung werde ich für den Wettkampf nicht absolvieren, da ich derzeit sowieso voll im Training für Kanada stecke.»

Markus zeigt sich hier ganz von einer anderen Ansicht und macht sich folgende Gedanken: «Durch die Vorbereitung am Ironman 70.3 in St. Pölten beschäftigte ich mich bereits seit Monaten mit Lauf- und gelegentlichem Radtraining. Der Respekt vor den zwei Etappen mit vielen Höhenmetern war jedoch sehr gross und so machte ich mich auch gleich ans Training. Nach kleineren Flachlandetappen im Vorfeld von Laufwettkämpfen stand kurz nach der Öffnung der ersten Passstrassen die Überquerung des Gotthardmassives auf dem Programm. Bei strahlendem Sonnenschein begleitete mich Reto durch die Ebene des Urnerlandes, hinauf zu den letzten Schneeresten des Winters 2010/2011 und wieder hinunter in die Sonnenstube der Schweiz. Durch die Vorbereitung auf den Halbmarathon sollte für die Laufstrecke am Sonntag eine gewisses Fundament bereits gelegt sein, um in der verbleibenden Zeit den nötigen Schliff für den Aufstieg auf den höchsten je an einem Gigathlon angepeilten Punkt, dem Gornergrat, zu erlagen. Dank dem Inferno Halbmarathon auf das Schilthorn, an welchem ich vor ein paar Jahren teilgenommen habe, weiss ich aber, dass diese 15km kein Spaziergang werden. Inlineskaten gehörte bis anhin nicht zu meiner Paradesportart. Trotzdem freue ich mich auf die attraktive Strecke durch das Rhonetal und sehe dem Samedi Glacial positiv entgegen. Ich feile an der Technik und mit der Vorfreude auf ein unvergessliches Abenteuer im Wallis, kämpfe ich mich nun durch die letzten Wochen der Vorbereitung.»

Unsere Bikerin Céline ist guten Mutes und steht schon in den Startlöchern. Der Beitritt in unser Gigathlonteam war spontan, aber sie meint mit einem Lächeln dazu: «Ich bin das junge Kücken von unserem Team und werde die Bikestrecken in Angriff nehmen. Biken ist eine grosse Leidenschaft von mir, welche ich jetzt ungefähr zehn Jahre betätige. Ich habe schon viele Sachen erlebt mit meinen Drahtteil und war schon an vielen Orten in der Schweiz. Jedoch hatte ich noch nie die Chance, an einem Gigathlon teilzunehmen und freue mich riesig diesen mit meinem Team zu bestreiten. Nun bin ich natürlich fleissig am Trainieren, damit ich auch die längeren Distanzen auf meinem Bike über die Runden bringen kann. »

Wie man sieht, tat sich einiges in unserem Team. Wir blicken alle positiv und gespannt dem Gigathlon entgegen und freuen uns auf den Startschuss. Sabine feiert noch zusätzlich am Sonntag den 3. Juni ihren Geburtstag und es wird bestimmt nach der Zieleinfahrt eine Party steigen. Gigathlon, wir kommen!

Einen Kommentar schreiben

Krämpfe ade!

Muscle-Relax-Sponser Das innovative Produkt Muscle Relax von Sponser hemmt und reduziert unkontrollierte Muskelkontraktionen und kann akut oder präventiv eingenommen werden.

Gesunder Snack



Whey Protein Chips sind ideal für gesundheitsbewusste Chips-Liebhaber: 48% Protein, low carb und fettarm. Im Vergleich zu handelsüblichen Chips enthalten die Whey Protein Chips 8 x mehr Eiweiss, rund 35% weniger Fett und 65% weniger Kohlenhydrate.

Facebook

Power Gums Cola

Die beliebten Power Gums gibt es nicht nur im bekannten Fruchtmix-Geschmack, sondern neu auch in einer koffeinfreien Variante mit Cola.