13 Jun

Lisi Osl mit Tagessieg, zweite Pläte für Katrin Leumann und Johanna Techt

Eigentlich soll Mountainbiken ja Freude machen, die Rennen des Racer Bikes Cup sind gerade für die Weltcup-gebeutelten Fahrerinnen des Ghost Factory Racing Teams große Höhepunkte. Der Pfingstausflug ins schweizerische Engelberg, an dessen Ende ein glanzvoller Sieg und zwei zweite Plätze für das Ghost Factory Racing Team standen, war für Lisi Osl, Katrin Leumann, Mona Eiberweiser und Johanna Techt vor allem eins: anstrengend.

«Ich war überrascht, dass ich so gut erholt war,» meinte Katrin Leumann, die eine Woche vorher die Alpentrophy mit vier Etappen in Schladming gewonnen hatte. Vielleicht wird dieses kräftezehrende Rennen einmal ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem EM- oder WM-Titel betrachtet werden. Denn die Fahrerinnen haben eine enorme Widerstandsfähigkeit entwickelt.

Einzig Mona Eiberweiser überfiel am Vorabend eine Grippe, die einen Start am Sonntag verhinderte. Im Eliterennen setzte sich bereits in der ersten von sechs Runden ein Führungstrio mit Lisi Osl, Katrin Leumann und Esther Süss deutlich vom Feld ab und kämpfte verbissen um den Tagessieg. Gleich zu Beginn stellte Lisi Osl einen fünfzig Meter Abstand zu Leumann und Süss her, und ihre Taktik, bereits in der ersten Runde zu attackieren schien aufzugehen: «Ich wollte mal schauen, was die Konkurrenz so macht,» sagte sie, die in jeder Runde als erste die Zeitmessung überquerte.

Hinter ihr kämpften in geringem Abstand Leumann und Süss und beobachteten sich auf Augenhöhe. Mit knappem Vorsprung von einer guten Sekunde überquerte Lisi Osl als Tagessiegerin in 1:21:05.4 Std. den Zielstrich. Zweite wurde nach furiosem Endspurt Ghost-Teamkameradin Katrin Leumann. «Es tut schon gut. Die letzten Ergebnisse im Weltcup waren vielleicht nicht enttäuschend, aber trotzdem nicht das, was ich mir vorgestellt habe. Warum, das weiß ich auch nicht», erklärte Osl.

Wenn es bei einem schnellen Mountainbikerennen so etwas wie Teamwork gibt, dann wurde es am Sonntagnachmittag am Fuße des Titlis von den Fahrerinnen des Ghost Factory Racing Teams lehrbuchartig vorgeführt. «Es hat schon in den Beinen gezuckt um zu Lisi aufzuschließen, aber der Verstand war stärker», sagte Katrin Leumann, die sich nicht an der Führungsarbeit beteiligte und dafür sorgte, dass Esther Süss das Loch nie schließen konnte. Katrin Leumann, die in der letzten von sechs Runden-Tagesbestzeit fuhr, dürfte wieder gerne nach Engelberg zurückkehren, denn sie besitzt mit den ersten (2009), zweiten (2011) und dritten (2010) Platz hier nun einen kompletten Medaillensatz.

Mit ihrem Sieg hat Lisi Osl (300 Punkte) die Gesamtführung des Racer Bikes Cups nach vier Rennen vor Katrin Leumann (274) und Sarah Koba übernommen. Bei den U19-Juniorinnen gewann die Schweizer Meisterin Jolanda Neff vor der Deutschen Vizemeisterin Johanna Techt und der Europameisterin Linda Indergand. Hier glich das Siegerpodest bis auf eine Ausnahme dem des Weltcups in Offenburg.

Nur Linda Indergand musste ihren 2. Platz diesmal an Johanna Techt abgeben. Seriensiegerin Jolanda Neff ließ erneut keine Zweifel aufkommen, dass sie in dieser Saison international die stärkste Fahrerin ist. Sie konnte sich mit einer beherzten Attacke in der ersten Runde bereits mit 40 Sekunden Vorsprung von einer Vierergruppe, der Johanna Techt angehörte, absetzen. Zu spät drehte die Lindauern auf, kämpfte sich aber mit Rundenbestzeit auf den zweiten Platz vor, den sie bis zum Schluss nicht mehr abgab. Aber Jolanda Neff war unerreichbar und mit 30 Sekunden Vorsprung an diesem Tag wieder nicht zu schlagen.

 

 

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