17 Mai

Doppelschlag des Ghost Factory Racing Teams beim MTB-Bundesligarennen in Saalhausen

Am Sonntag regnete es in Strömen, doch im Ghost Factory Racing Team herrschte eitel Sonnenschein, denn zwei Fahrerinnen strahlten als beste Deutsche an diesem Nachmittag – wenn auch völlig verdreckt – nach ihren Siegen um die Wette. Mona Eiberweiser meldete sich nach wochenlangem Laborieren an ihren Rückenproblemen mit einer furiosen Leistung im Rennzirkus zurück, und Johanna Techt bestätigte einmal mehr ihre bisherige Topform.

Am Sonntag startete zunächst Mona Eiberweiser im Eliterennen der Frauen, ehe wenige Minuten später Johanna Techt im U19 Feld an den Start ging. Die hervorragend präparierte Strecke mit seinen technisch anspruchsvollen Downhills war so recht nach dem Geschmack von Mona Eiberweiser. «Es waren extreme Bedingungen. Es war saukalt und die Abfahrten, quasi wie ein Blindflug mit all den Schlammspritzern auf meiner Brille, total riskant», so Eiberweiser, die mit ihrem dritten Platz gleichzeitig auch beste deutsche Fahrerin im hochkarätigen Eliterennen war. Lediglich Annika Langvad und Weltmeisterin Wloszczowska lagen im Gesamtklassement vor ihr.

Neben Monas erstem Podiumsplatz sprang gleichzeitig auch der Sieg im U23 Rennen heraus, und das sogar vor der Siegerin des ersten Weltcuprennens in Pietermaritzburg. «Ich merkte schon nach der ersten Runde, dass es heute gut läuft und ich ganz vorne dabei sein kann. Das hat mich natürlich angetrieben», so Eiberweiser, die nach ihrer langen Zwangspause im Ziel so überwältigt war und im Knien ihr Ghost-Bike küsste. Von Runde zu Runde lief es auf der 5 km langen Strecke immer besser für die Deggendorferin, die mit den knackigen Anstiegen und bis zu 180 Höhenmetern pro Runde zwar gut zurecht kam, doch auch selbstkritisch bemerkte: «Ich fahre noch etwas verhalten. Es fehlt einfach noch die nötige Spritzigkeit, um voll über die Kuppen zu ziehen.»

Johanna Techt fuhr, wie bereits bei ihrem Sieg in Münsingen, einen klaren Start-Ziel-Sieg heraus. Die 19jährige Allgäuerin, die zuvor noch unter Husten- und Halsschmerzen gelitten hatte, begann furios und beendete das Rennen wieder im Alleingang mit komfortablem Vorsprung von über eineinhalb Minuten. Mit den schmierigen Bodenbedingungen hatte sie keine Probleme: «Bei Schlammschlachten macht sich einfach auch mein hartes Konditions- und Krafttraining positiv bemerkbar und ich kann das voll ausspielen.» Immer für ein Späßchen aufgelegt, übernahm sie selbst nach dem Zieleinlauf den Job von Teammechaniker Münster, und gönnte ihrem Ghost-Bike zwar keine Champagner-Sieger-Dusche, aber eine mit dem Wasserschlauch.

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