12 Mai

Unsere Hochs und Tiefs auf dem Weg zum Gigathlon 2011

Es sind nun noch 50 Tage bis zu unserem grossen Tag am Gigathlon und es hat sich in den letzten Wochen sehr viel geändert. Was bis jetzt geschah: Patricia, unsere Schwimmerin, hat mit Reto zusammen einen Schwimmkurs gebucht, um möglichst regelmässig und gut trainieren zu können. Nun hat sie jedoch erfahren, dass sie für 6 Monate nach Singapur arbeiten gehen kann. Sie wollte sich natürlich zum einen diese Chance nicht entgehen lassen und zum anderen auch den Gigathlon nicht einfach aufgeben.

Somit hat sie versucht, für das Juli-Wochenende Ferien zu bekommen und hat auch schon Schwimmmöglichkeiten in Singapur gesucht. Leider hat der Abteilungschef nicht mitgemacht und sie bekommt keine Ferien. Sie wird jedoch weiterhin trainieren und schauen, was für ein Wettkampf als nächstes anstehen wird.

Also haben wir nun eine neue Schwimmerin gesucht. Mevina, eine Arbeitskollegin von Marsha, fand die Idee des Gigathlon super und hat sich kurzerhand als Ersatz bereit erklärt, die Strecke zu absolvieren. Da sie in Chur arbeitet und wir uns als Team umorganisiert haben, möchten wir eine Trainingseinheit in Chur absolvieren und bei dieser Gelegenheit sie noch besser kennen lernen.

Diese Woche hat sie jedoch eine Diagnose erhalten, welche sie zum Ausstieg aus unserem Projekts Gigathlon 2011 zwingt. Wir bedauern dies sehr und wünschen ihr ganz gute Besserung und hoffen, dass alles gut geht.

Andreas hat Beziehungen zu einem Schwimmverein und wird mal schauen, was sich ergibt. Wir werden jedoch sicher als «faster than a bullet»- Team starten!

Da wir schon von Andreas sprechen, sein Training kommt gut voran. Er geht regelmässig aufs Bike und macht Spinning. Er hat jedoch grossen Respekt vor seiner Strecke und hofft, dass er nach den 34 km am ersten Tag ohne Beschwerden vom Bike steigen kann und für den Ggufehertä Sunntag fit ist.

Raoul hat sich nach einem neuen Rennrad umgeschaut und sich auch gleich ein neues bestellt. Leider ist es zu Lieferengpässen gekommen und er konnte sein neues Rad noch nicht in Empfang nehmen. Nichtsdestotrotz trainiert er fleissig mit dem alten Fahrrad und baut seine Kondition auf. Er hat vor dem dritten Teil Zermatt- Turtmann grossen Respekt, da er bis dahin doch schon 3000 Höhenmeter zurückgelegt hat.

Marsha hat einen Laktatstufentest gemacht, um zu schauen wie sie trainieren muss und wie fit sie überhaupt ist. Da sie noch nie wirklichen Ausdauersport gemacht hat, versucht sie sich strikt an den Trainingsplan zu halten. Das Training ist hart und braucht auch etwas Improvisation, da sie Schicht arbeitet. Anfangs Jahr war Konditionsaufbau der Schwerpunkt, weswegen sie  während des Winters einen Langlaufkurs besucht hat, um etwas Skating zu betreiben. Für den Inlinesport ist das Wetter jetzt optimal und somit auch Zeit, sich auf die Blades zu machen. Neue Inlineskates mit grösseren Rädern hat sie sich auch schon gekauft, welche nun noch öfters gefahren werden. Diese sind etwas schneller als solche mit kleinen Rädern. Auf der Bergstrecke steht Marsha wortwörtlich noch am Berg. Diese Strecke scheint im Moment unmöglich, da auch die Kilometerzahl, welche auf den Skates zurückgelegt werden, nicht ohne ist. Nichtsdestotrotz trainiert sie fleissig weiter.

Reto scheint total fit zu sein. Er geht weiterhin in den Schwimmkurs, welcher er mit Padi angefangen hat und ist fleissig an verschiedenen Laufevents dabei. Zur Arbeit geht es natürlich mit dem Fahrrad und da seine Frau Patricia nach Singapur geht, bleibt viel Zeit, um noch mehr Sport zu machen. Aber auch Reto ist sich bewusst, dass er zweimal 1600 Höhenmeter überwinden muss und er im Hochsommer vielleicht auch etwas Schnee antreffen wird. Er freut sich aber wie schon zu Beginn enorm auf die Herausforderung.

Unser Team hat nun schon sehr viel erlebt. Zum einen gehören zu den Hochs, dass Reto, Andreas und Raoul zusammen am Laufsporttag in Winterthur waren und einen super Tag erlebt haben. Auch einige lustige Anekdoten haben sich mittlerweile angesammelt, dazu gehört auch das Erlebnis als Reto und Andreas während einer Rennvelofahrt von Zürich nach Lausanne eine kleine Pause einlegten. Da Andreas sich dabei eine Stange bestellte, wurde er vom Gastwirt nach seinem Ausweis gefragt. Da dieser auf dem österreichischen Dokument das Geburtsdatum nicht finden konnte, entschied er sich  kurzfristig für eine beliebige Zahl am Ausweis und meinte, «Tut mir leid,  sie sind ja Jahrgang 54». Grosses Gelächter brach aus und Reto lästerte «Jetzt sieht man mal Andreas, wie fertig du nach den letzten 50 km aussiehst, du bist ja 32 Jahre gealtert!»

Auf der gleichen Strecke bot sich gleich nach Zürich eine kleine Abkürzung über den «Sänneberg» an. Laut Google-Maps eine mögliche Variante. Es kam wie es kommen musste: Der Weg wurde steiler und steiler und endete schliesslich in einem Schotterweg. Als MTB-Trainingsstrecke ein Klacks, aber mit dem Rennvelo hiess es, Zähne zusammenbeissen und durch. Als sie nach kräftezehrenden Höhenmetern oben ankamen, trafen sie den Bauern, der den Hof am Sänneberg bewirtschaftete, und Reto fragte ihn nach einer asphaltierten Abfahrt Richtung Lenzburg. Der Bauer zeigte in eine Richtung und sagte:  «Hier geht es für euch weiter, aber das nächste Mal, wenn ihr hier vorbeikommt, solltet ihr eine geeigneteren Weg finden. Das hier ist kein Streckenabschnitt der Tour-de-Suisse!» Die beiden zogen mit gesenktem Haupte weiter und kamen zum Entschluss,  diesen Streckenabschnitt als Variante für die Tour-de-Suisse einzureichen.

Es gehören natürlich auch Stress und Auseinandersetzungen dazu. Besonders jetzt, in der Phase, in welcher der grosse Tag näher kommt, werden die Ziele und Anforderungen an sich selbst und auch an den anderen höher. Wir versuchen aber doch, offen miteinander zu reden und haben und werden uns regelmässig treffen. Wir hoffen, noch eine Schwimmerin zu finden und sind zuversichtlich, dass wir alle am Abenteuer Gigathlon teilnehmen können. Ganz besonders freuen wir uns, wenn wir unsere Strecke hinter uns haben und auf das Geleistete, auch als Team, zurückblicken können. Wir werden uns nun in etwas kürzerem Abstand wieder melden und hoffen, das es vielleicht nicht mehr ganz so turbulent zu und her geht.

 

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