30 Mrz

Führungsduo Lechner/Schneitter gewinnt 2. Etappe und wird am Ende bestraft

Unglaublich, aber wahr. Geschichten, die das Leben schreibt, schreibt auch der Mountainbikesport. So geschehen nach der 2. Etappe des Cape Epic 2011. Alles begann so hoffnungsvoll und erfreulich. Eva Lechner aus Eppan/Südtirol und ihre Schweizer Teamkollegin Nathalie Schneitter vom Team Colnago Cap Arreghini-Südtirol hatten den Prolog eindrucksvoll gewonnen. Auch die erste Etappe ging an die beiden Teamfahrerinnen, trotz eines Sturzes von Nathalie Schneitter und einer Schwächephase von Eva Lechner. Und es kam noch besser.

Auf der zweiten Etappe fanden Nathalie Schneitter und Eva Lechner wieder ihren gewohnten Rhythmus und konnten unter der Teamleitung von Edmund Telser einen unangefochtenen Sieg einfahren. Sie kontrollierten das Renngeschehn uneingeschränkt und kamen mit einem Vorsprung von über fünf Minuten ins Ziel. Zweite wurden das südafrikanische Duo Karien Van Jaarsveld und Sally Bigham, gefolgt von den Australierinnen Naomi Hansen und Jodie Willett.

Doch während sich die beiden Fahrerinnen noch über ihren Erfolg freuten, kam die Schock-Meldung. Der Internationale Radsportverband UCI war einer Fahrereingabe gefolgt, die eine vermutete Regelüberschreitung beanstandet hatte. Genaueres konnte von der Teamleitung noch nicht eruiert werden. «Das vermutete Fehlverhalten soll sich schon auf der ersten Etappe zugetragen haben», sagt Team-Manager Edmund Telser, den die UCI mit dem Verstoß konfrontierte. Er habe dem Vorwurf zufolge nach Beanstandung eines Fahrers bei der UCI außerhalb der offiziell erlaubten sogenannten «Technik-Zone», wo Verpflegung verabreicht werden kann, an Eva Lechner eine Trinkflasche übergeben.

Dies sei von den Regeln nicht zugelassen, obwohl es im Rennalltag des Öfteren vorkommen kann und dann auch geahndet wird. «Allerdings sind mir bisher derartig hohe Strafen wie in unserem Falle für ein solches Vergehen unbekannt», zeigt sich Edmund Telser enttäuscht. Die UCI hat dem führenden Duo Lechner/Schneitter nämlich eine 60 Minuten Zeitstrafe auferlegt. Deshalb hält Team-Manager Edmund Telser fest: «Eva Lechner hat auf der ersten Etappe Schwierigkeiten gehabt und wir haben dies auch während des Rennens kurz besprochen, wobei es aber in keinem Falle zu einem Regelverstoß kam. Wir sind sehr enttäuscht über eine derartige Behauptung und finden sie auch unsportlich. Leider haben wir keine Angaben erhalten, wer genau uns diese Vorwürfe macht. Jedenfalls ist der Vorwurf falsch und die Strafe absolut unangemessen.»

Eva Lechner und Nathalie Schneitter haben das Leadertrikot zwar bereits abgegeben, fahren das Rennen aber trotz Bestrafung und ganz im gewohnten Sportsgeist weiter.

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