27 Mrz

4. Rang inmitten der Weltspitze

Schon beim ersten Blick auf die Startliste wurde mir klar, dass sich die fast vollständig versammelte Weltspitze ebenfalls den Weltcup in Mooloolaba für ihren Saisoneinstieg ausgesucht hat. In zwei Wochen nämlich steht in Sydney bereits das erste WM-Rennen an, zudem hat ein Grossteil der Athleten hier «überwintert». Ein solches Startfeld bietet dafür den Vorteil,  dass einem schonungslos vorhandene Schwächen aufgezeigt werden und man definitiv Klarheit bekommt über den eigenen Formstand.

Die grosse Unbekannte zum Saisonauftakt ist jeweils auch der Leistungsstand der Konkurrenz, die an den verschiedensten Orten der Welt ihre Zelte aufschlägt, um sich optimal auf die Saison vorbereiten zu können.

Beim Schwimmen im welligen Ozean konnte ich eine gute Leistung zeigen. So befand ich mich nach dem ersten Anstieg auf der Radstrecke bereits vorne in der Spitzengruppe, die sich über die Zeit auf gegen 50 Athleten ausdehnte. Immer wieder erfolgten Attacken, das Rennen war sehr nervös, und zwei kleineren Gruppen gelang die Flucht nach vorne. Um möglichen Stürzen auszuweichen, versuchte ich, mich vor allem in den technischen Passagen vorne zu positionieren und ansonsten möglichst kräftesparend über die Runden zu kommen, um dafür eine starke Laufleistung zeigen zu können.

Als ich mich nach einer Kurvenkombination fünf Kilometer vor Ende des Radfahrens plötzlich 50m vor dem Hauptfeld befand, wollte ich mich eigentlich wieder einholen lassen, um im starken Gegenwind nicht unnötig Kräfte liegen zu lassen. Aber als ich sah, wie langsam und taktisch das Feld plötzlich unterwegs war, beschloss ich durchzuziehen – bis zum Ende hatte ich so gut 40 Sekunden Vorsprung herausgefahren und machte mich auf die Verfolgung der 8 Spitzenleute. Schnell realisiert ich, dass es von Vorteil sein könnte, das Tempo zu Beginn nicht allzu fest zu forcieren und alleine gegen den starken Wind anzukämpfen, um dafür reagieren zu können, wenn der Schnellzug von hinten angebraust kommt.

Nach gut der Hälfte war es denn auch so weit – ich «krallte» mich an Weltmeister Javier Gomez  und der Gruppe mit den Weltbesten fest und versuchte so lange wie möglich dranzubleiben. Der Finish war unglaublich hat, ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so auf die Zähne beissen musste. Aber es hat sich gelohnt! Knapp 10 Sekunden fehlten auf den Gewinner, Brad Kahlefeldt aus Australien, 3. der letzten WM. Den Weltmeister, welchen ich am letzten Anstieg angriff,  konnte ich sogar noch hinter mir lassen! Auch mein Kollege und Australien-WG-Partner Sven Riederer feierte mit dem 7. Rang einen gelungenen Saisoneinstand, den wir mit einem guten Stück Fleisch und edlen australischen Weintropfen feierten.

Viele Grüsse aus Down Under, Ruedi Wild

2 Kommentare zu “Ruedi Wild mit erfolgreichem Saisonstart in Australien”

  1. Astrid sagt

    28. März 2011, 08:56

    Herzlichen Glückwunsch Ruedi :)

  2. Christian sagt

    28. März 2011, 23:42

    Hey Ruedi, herzliche Gratulation zum gelungenen Saisonstart.. Wünsche dir für den Weltcup Start in Down under viel Erfolg und das nötige Wettkampfglück.

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