19 Mrz

Der Erlebnisbericht von Wolfgang Strobel

Eigentlich wollte ich den Engadin Skimarathon nie laufen, weil so viele Leute daran teilnehmen. Ich würde als Erstteilnehmer bei den Volksläufern starten müssen. All das hatte ich im Kopf. Trotzdem lies ich mich überreden mitzumachen. Da ich einige gute Ergebnisse vorweisen konnte, wurde ich in Elite C eingruppiert. So stand dem Vorhaben Engadin Skimarathon 2011 nichts im Weg.

Doch eine Erkältung 2 Wochen vor dem Wettkampf lies mich etwas zweifeln ob es das Richtige wäre in 1800m Höhe 42 km um die Wette zu skaten. Nun, Unterkunft war gebucht und so reiste ich mit Freunden am Mittwoch vor dem Wettkampf an.

Traumwetter im Engadin. Leider lies der Wetterbericht für Sonntag nichts Gutes hoffen. Am Freitag traf ich mich noch mit Regina Senften von Sponser Sport Food auf ein kurzes Bier. Danke noch mal dafür Regina. Samsta: Ski präparieren, Sponser Carbo Loader trinken. Ski testen. Abendessen. Dann ins Bett. Die Nacht ist kurz. Start für mich ist um 8.45 Uhr und ich muss noch mit dem Bus zum Start nach Maloja fahren. Halb 6 klingelt der Wecker. Ich verspüre das erste Mal wieder bei einem Wettkampf leichte Nervosität. Sponser Competition für die Trinkflasche mixen. Trinkgürtel einpacken. Activator für den Startkick mitnehmen. 2 BCAA Gel’s ins kleine Tascherl. Trockene Sachen in den Effekten-Sack packen und ab zum Bus. Das Wetter hatte sich zugezogen und in Maloja schneite es. Der Wind war stark. Gut, er kam wenigsten von hinten. Temperatur um die –5°.

Im Schneetreiben begab ich mich Richtung Startblock, um meinen Startplatz zu besetzten. Reihe 4 nicht ganz optimal, aber schon okay. Wieder den Weg zurück zu den LKW’s Effektensack abgeben. Activator rein. Ab in den Startblock. Ich sah mich um, so sieht also ein Startblock mit über 1000 Leuten aus. 5,4,3,2,1, Start. Los gings. Ich versuchte allen Rangeleien aus dem Weg zu gehen. Gar nicht so einfach bei den vielen Leuten. Es ging recht gut los. Ich fand meinen Rhythmus. Vom Gefühl wäre es schneller gegangen, nur bei der Masse der Leute ging es einfach nicht. Mein Ski war schnell. Lief sehr gut. Langsam war genug Platz zum Überholen und ich forcierte etwas.

Was toll war, dass trotz dem schlechten Wetter sehr viele Zuschauer an der Strecke standen. Dann die erste Schlüsselstelle der Schanzenaufstieg vor St. Moritz. Ich kannte die Bilder vom Stau. Glücklicherweise gab es keinen. Hinlaufen, einreihen und hochstapfen. Weiter ging es Richtung Lej de Staz. Wenn jemand meint, Langlaufen wäre eine einsame Angelegenheit. Hier beim Engadiner nicht. Mann muss höllisch aufpassen, dass einem nicht irgend einer auf den Stock tritt. Weiter ging es zur Abfahrt Stazer Wald. Die Abfahrt mit den vielen Leuten, hoffentlich geht es gut. Es ging recht gut. Das GPS zeigte später bei der Auswertung einen Maximalwert von 52 km/h. Dann Pontresina, die Häfte war geschafft. Ein BCAA Gel. Leider verstand ich den Streckenposten an der Verpflegung falsch und ich spülte erst mal mit Bouillon, bevor ich einen Becher Wasser hatte.

Das Wetter hatte sich auch etwas gebessert, die Sonne schaute des Öfteren mal durch die Wolken. Sameden Flugplatz war erreicht und ich fühlte mich gut. Mit der Höhe kam ich gut klar. Also auf geht’s, Attacke. Der Angriff musste warten, weil es nur eine schnelle Spur gab rechts und links davon war es durch den feuchten Neuschnee stumpf. Dann reihe ich mich halt ein und laufe erst mal mit. Trotz meines guten Skis hätte das Überholen zuviel Kraft gekostet. VorLa Punt Chamuses wurde es besser und ich ging aufs Ganze. Fühlte mich gut. Und überholte Platz um Platz. Es kamen noch die sogenannten «Golan Höhen» vor dem Ziel. Bergauf kein Problem, der Ski ging ab wie die Katze vom Schmidt. Nur noch ein Kilometer. Tolles Gefühl ins Ziel einzulaufen. Mit 2:22,31Std. Platz 1329 von knapp 12000 war ich voll zufrieden. Auf den lezten 10km hatte ich sogar die 815. beste Zeit. Nach dem Umziehen und einen Sponser Recovery Skake später war die Welt wieder in Ordnung.

Ein toller Lauf war vorbei. Wetter zeigte sich auch von der besseren Seite. Vielen Dank an die vielen freiwilligen Helfer, die Zuschauer an der Strecke. Jetzt ist die Langlaufsaison beendet. Nun wird wieder aufs Velo gestiegen und die Laufschuhe geschnürt.

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