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06 Mrz

Florian Vogel gewinnt auf 29-Zoll-Rädern

Die Saison hätte besser nicht starten können. Das Scott-Swisspower Team dominierte den SRAM XX Maremma Cup mit einem Doppelsieg durch Florian Vogel und Nino Schurter bei der Elite, Andri Frischknecht gewann das Juniorenrennen, Domic Zumstein wurde Dritter.

Endlich zeigte sich auch das Wetter wieder von der guten Seite. Bei Sonnenschein aber immer noch glitschigem Boden vom regen der vergangenen Tage waren beim grossen Saisonauftakt in der Toskana nicht weniger als 140 Fahrer aus über 15 Nationen am Start. Mit dabei die Top-Cracks von den Teams Merida (Hermida, Näf, Käss), Cannondale (Fontana, Fumic, Gujan), Trek (Mantecon), BMC (Milatz, Weber, Gallati) und Topeak (Kurschat, Lakata). Auch das Damenrennen war super besetzt. Dieses gewann Weltmeistermeisterin 2009 Irina Kalentjeva vor Cecile Ravanell und der aktuellen Weltmeisterin Maya Wloszczowska.

Gespannt waren unsere Youngsters auf ihr erstes Rennen in der Kategorie Junioren. Beide, Dominic und Andri haben vor Jahren tatkräftig beim Bau der Streck mitgeholfen. Nach X Runden durften sie nun endlich auch einmal ein Rennen auf «ihrer Strecke» bestreiten. Und dies taten sie im grossen Stil. Nach verhaltenem Start kämpften sich beide bis auf die Podestplätze vor, Andri gelang es sogar noch ganz nach vorne zum Sieg.

Beide nach ihrer Rennpause nach der Cross WM eigentlich noch nicht in top Form spielten ihre Klasse in den technisch schwierigen Passagen aus. Die grosse Motivation tat den Rest dazu, um gegen die meist älteren Fahrer zu reüssieren.

Noch dominanter waren die Scott-Swisspower Team-Fahrer im «hors category» Status ausgetragenen Elite Rennen. Allen voran Florian Vogel, der sein Scott 29er zu einem sauberen Start-Ziel Sieg pilotierte. Gutes Teamwork machte ihm die Sache relativ einfach. Zu den beiden Verfolgern gehörte nebst dem Italienischen Meister Marco Aurelio Fontana auch Nino Schurter, welcher natürlich keine Nachführarbeit verrichtete und gegen Ende des Rennens Fontana locker stehen liess. Der Deutsche Meister Moritz Milatz und Weltmeister Jose Antonio Hermida belegten die nächsten Plätze.

Video-Vergleich der 26er- versus 29er-Räder:

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