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17 Mrz

Casein in der Sporternährung

Nach Fondue oder Raclette spürt man jeweils die Wirkung des Caseins am Besten: Aufgrund des hohen Casein- und Fettanteils können die Speisen noch stundenlang wie ein Klumpen im Magen liegen und einen nicht einschlafen lassen. Trotzdem ist Casein ein Protein, von dem auch Sportler profitieren.

Casein oder Kasein ist das sogenannte «Käseprotein». Bei der Herstellung von Käse gewinnt man das Casein aus der Milch und produziert daraus Käse. In der proteinarmen Nachtphase profitiert ein Sportler von der Casein-Zufuhr am Abend, weil es ein langsam verfügbares Eiweiss ist. Er kann dadurch der Katabolie, dem Muskelabbau während der nächtlichen Nüchternphase, erfolgreich entgegenwirken.

Ähnlich wie bei der Käseherstellung gerinnt das Casein im Magen zu einer gelartigen Substanz. Der Verdauungsprozess dauert somit länger im Vergleich zu einem leichtverdaulichen und wasserlöslichen Molkenprotein. Casein bewirkt dafür einen längeren Aminosäureneinstrom ins Blut.

Die Einnahme von Casein dient aber auch der Grundversorgung an Proteinen. So können beispielsweise Casein-haltige Supplemente auch Frühmorgens eingesetzt werden und so eine langanhaltende Eiweisszufuhr bis zur nächsten Proteinzufuhr überbrücken. Ein zeitlicher Trainings-Abstand von ca. 3-4 Stunden sollte aber normalerweise beachtet werden!

Probleme verursacht die Einnahme von Casein in der Regel nicht. Caseine können allerdings für sogenannte Milchprotein-Allergien verantwortlich sein. Diese Allergien sind nicht zu verwechseln mit der viel häufigeren Laktoseintoleranz, wobei letztere oft fehlinterpretiert wird anlässlich von simplen Verdauungsproblemen, Magenverstimmungen, etc.

Ein Kommentar zu “Casein”

  1. Astrid sagt

    18. März 2011, 08:44

    ist es ungünstig Fett und Casein zu kombinieren?

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