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28 Dez

Jeffrey Norris und Hubert Schwarz erhalten den Ehrenpreis beim «Desert Dash» in Namibia

Für beide war es ein großes Wagnis, aber dennoch haben der blinde Mountainbiker Jeffrey Norris und sein Begleiter Hubert Schwarz die Herausforderung mit Bravour bestanden: Beim «Desert Dash» in Namibia, einem der härtesten Mountainbike-Marathons weltweit, gewannen die beiden am 19. Dezember 2010 nicht nur die Tandem-Kategorie, sondern wurden auch mit dem Ehrenpreis des Veranstalters belohnt – für eine besonders mutige Leistung. Der Bericht von Jeffrey Norris.

Ich war der erste Athlet, der sich mit einem solchen Handicap an die 340 km lange Strecke zwischen Windhoek im Landesinneren und Swakopmund an der Atlantikküste heranwagte. Mit Hubert Schwarz hatte ich den idealen Tandem-Partner für dieses 24-Stunden-Rennen gefunden: Durch all seine Erfahrung, die der Radmarathon-Pionier auf seinen Extremtouren rund um den Globus gesammelt hat, lenkte Hubert Schwarz unser Gespann sicher über die staubigen und steinigen Pisten des Khomas-Hochlands und der Namib-Wüste.

Am 18. Dezember um 15 Uhr Ortszeit wurden wir mit den insgesamt 342 Teilnehmer bei der sechsten Auflage dieses Rennens in Windhoek auf die abenteuerliche Reise geschickt. Die ersten rund 40 Kilometer unter der gleißenden Sonne Namibias hinauf zum Kupferberg-Pass waren begleitet von heftigen, böigen Winden – eine erste Nagelprobe für uns als Team-Equipe-Schwarz. «Zu zweit im Sattel die richtige Balance zu finden, ist auf dem rutschigen Untergrund erst einmal das Wichtigste», weiß Hubert Schwarz. Ein Sturz oder ein Materialdefekt können bei diesem Marathon das sofortige Aus bedeuten, denn die Support-Crews dürfen sich nur an den wenigen ausgewiesenen Checkpoints um ihre Fahrer kümmern, Verpflegung bereitstellen und müde Beine massieren.

«Wir waren die meiste Zeit auf uns allein gestellt, mussten perfekt harmonieren und gemeinsam um jeden Kilometer Wegstrecke kämpfen», erinnert sich Hubert Schwarz. Als auf dem bis zu 2000 Meter hohen Khomas-Plateau die Nacht hereinbrach, hatte zwar der stürmische Wind nachgelassen, aber nun galt es, im häufigen Wechsel riskante Abfahrten und steile Anstiege zu meistern. Eingehüllt in die Staubwolken der Begleitfahrzeuge, die zum nächsten Checkpoint preschten, mussten Hubert Schwarz und ich konzentriert bleiben und zunehmend gegen Müdigkeit und Erschöpfung kämpfen.

Nach und nach zog sich das Feld auseinander, über uns breitete sich ein klarer Sternenhimmel aus, wie man ihn nur in südlichen Breiten erlebt. Hubert hat mir trotz der Anstrengung immer seine Eindrücke geschildert, sodass ich das Landschaftserlebnis gut nachvollziehen konnte.

Im Morgengrauen erreichten wir die Ausläufer der Namib-Wüste. In der Nacht war es empfindlich kalt gewesen, mit der aufgehenden Sonne kletterten die Temperaturen aber schnell wieder auf rund 30 Grad – im nicht vorhandenen Schatten. Auf den letzten 50 Kilometern war schon die kühle Atlantikluft zu spüren, die den Ritt durch die von fernen Bergketten gesäumte Einöde erträglicher machte. Nach 20 Stunden und 30 Minuten im Sattel überquerten Hubert Schwarz und ich schließlich die Ziellinie in Swakopmund und fielen unserer Crew in die Arme.

«Die erzielte Zeit war gar nicht so wichtig», sagt Hubert Schwarz. «Wir haben gezeigt, dass ein Sportler mit Handicap und ein körperlich gesunder Athlet gemeinsam Herausragendes leisten können.» Deshalb war der Auftritt dieses ungewöhnlichen Tandems auch Teil der «Menschen bewegen» – Initiative der Hubert & Renate Schwarz Stiftung, die mit solchen beispielgebenden Aktionen dafür wirbt, den eigenen Antrieb für sich zu entdecken und auch in den Dienst anderer zu stellen. Hubert Schwarz: «Unser Dank gilt unserer Crew, die uns großartig unterstützt hat, und natürlich unseren Sponsoren, die «Menschen bewegen» und ohne die ein Start bei diesem Rennen nicht möglich gewesen wäre.» Ein ausführlicher Bericht mit meinen persönlichen Wahrnehmungen und Empfindungen ist auf www.jeffreynorris.de zu finden.

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