30 Okt

«Nächstes Ziel: Der 8-Tage-Lauf in Monaco»

In der Rubrik «Sponser-Sportler stellen sich vor» bitten wir erfolgreiche Sportler, die sich in Training und Wettkampf mit Sponser-Produkten verpflegen, zum Interview. Heute: Der blinde Ultraläufer Jeffrey Norris (49 Jahre alt) aus Nürnberg / D.

Machst Du vor allem Ultraläufe oder auch kürzere Distanzen? Wenn ja, welche?

Also am liebsten laufe ich ab 24 h aufwärts, jedoch laufe ich auch hin und wieder einen Marathon oder Halbmarathon.

Welches ist für Dich die größte Herausforderung in einem Lauf-Wettkampf?

Es kommt darauf an, um welche Laufkategorie es sich bei einem Wettkampf handelt. Bei Ultras ab 24 h ist die eigentliche Herausforderung, ein gut kommunizierendes Team aufzustellen, das sich untereinander, aber auch auf mich einstellen kann. Ansonsten sehe ich ungewöhnliche Events als besondere Herausforderung, wie z. B. einen Wüstenultra oder auch den Jungfrau-Marathon.

Hast Du für Deine Wettkämpfe immer dieselben Betreuer oder kam es auch schon vor, dass Du ganz kurzfristig mit jemanden einen Wettkampf laufen musstest, der Dich vorher noch nie begleitet hat?

Bei den bisherigen Ultras bin ich meist mit mir bis dato fremden Personen gelaufen. Im vergangenen Jahr z. B. bin ich in Texas bei zwei Marathons mit jeweils spontan kennengelernte Guides unterwegs gewesen, in Boston und New York ebenso. Bei den beiden 24-h-Events waren es abermals fremde Guides, die mich immer wieder abwechselnd begleiteten. In Göteborg, wo ich an meinen ersten 6-Tage Lauf teilnahm und in Monaco beim 8-Tage Lauf, war ich abermals auf fremde Guides angewiesen. Für mich war es dadurch noch interessanter, weil ich nicht nur neue Lauferfahrung sammelte, sondern auch wertvolle Bekanntschaften machte. Mit den meisten habe ich noch heute regelmäßig Kontakt und sehe sie bei den verschiedenen Events wieder. An dieser Stelle muss ich auch sagen, dass ich äußerst dankbar für die spontane Bereitschaft bin, die immer wieder vorhanden ist. Es ist nicht selbstverständlich und ich bin schon oft in der Situation gewesen, keinen Laufpartner gehabt zu haben oder sogar dafür bezahlen zu müssen, dass einer mit mir läuft.

Welches sind Deine größten sportlichen Erfolge?

Der größte Erfolg ist immer dann, wenn ich die aus dem Lauf gewonnenen Erfahrungen weiter geben kann und sinnvoll in weiteren Projekten einsetzen kann. Natürlich sind Bestmarken immer schön für das Ego, schmeicheln und ermöglichen mir den einen oder anderen weiteren Schritt in meiner sportlichen Karriere. Letztendlich habe ich jedoch nicht viel davon, wenn ich nicht etwas davon weitergeben kann.

Welche wichtige Wettkämpfe stehen bei Dir in den nächsten Monaten an?

Am Wochenende laufe ich mit Joey Kelly beim Frankfurt Marathon. Zwei Wochen später geht’s dann mit dem Wohnmobil und Teamkollegin Katharina Reimann, sowie meinem Laufkollegen Waldemar Litke und meinem Kameramann Marco Küchler nach Monaco zum Achttagelauf von Fürst Albert. Mitte Dezember fliege ich mit Hubert Schwarz nach Namibia zu einem 24-h-Mountainbike-Wüstenrennen, dem sogenannten «Desert Dash». Ich werde zehn Tage in Namibia verbringen. Darauf freue ich mich schon riesig. Im Januar 2011 möchte ich mit meinem russischen Teamkollegen Waldemar Litke nach Omsk zum Eismeermarathon und mit meinem Triathlonpartner Michael Dotzauer möchte ich im Februar nach Alaska zum Yukon-Challenge. Für das weitere Jahr stehen noch einige Highlights, wie z. B. ein Wüstenultralauf, der Ironman und der Jungfrau-Marathon in meinem Laufkalender. Bei aller Planung kann sich die Zielsetzung jedoch schnell ändern.

Wie oft trainierst Du? Trainierst Du auch auf dem Laufband?

Eigentlich bin ich täglich irgendwie unterwegs. Um mein Pensum aufrecht zu erhalten, gehe ich nachts noch ins Fitnessstudio McFit. Aufs Laufband gehe ich nicht so gerne. Ich ziehe das Rudergerät und das Ergobike dem Laufband vor. Darüber hinaus gehe ich auch gerne schwimmen und fahre mit meinem Tandem, vorausgesetzt ich habe einen Piloten.

Welches ist Dein größtes sportliches Ziel, das Du je erreichen möchtest?

Mein größter Wunsch ist, von der Ostküste Floridas, durch die Südstaaten der USA, Alabama, Mississippi, Louisiana, Texas, New Mexico, Nevada, bis nach California in Form eines Bike-and-Runs. Dies möchte ich jedoch nicht als sportliche Herausforderung, sondern mehr oder weniger als Selbsterfahrung und Selbstfindung nutzen. In den Südstaaten habe ich die ersten zehn Jahre meines Lebens verbracht. Ich bin in Mississippi geboren, in Texas aufgewachsen, habe Verwandtschaft über die ganze Südlinie verstreut. Ich habe gehört, der Geist von Forrest Gump rennt noch heute irgendwo im Süden herum, den möchte ich natürlich dabei treffen…

Wie verpflegst Du Dich während der Wettkämpfe?

Da kommt es natürlich auch darauf an, ob es ein Marathon, ein 24h-Lauf oder ein Multiday ist. Bei einem Triathlon über die Kurzdistanz ist die Verpflegung ganz anders, als bei einem Langdistanztriathlon. Generell aber vertrage ich eigentlich alles, also Riegel, Obst, Kuchen und was sonst angeboten wird. Bei Ultras und Multidays halte ich mich aber lieber an Riegel, Suppen und Reiskekse, etwas Obst ist auch immer dabei.

Hast Du ein Lieblingsprodukt von Sponser?

Ja, mein absoluter Favorit ist der Oatpack, der liefert nicht nur Energie, sondern schmeckt köstlich und ist absolut bekömmlich. Ich freue mich immer, wenn Sponser dieses Produkt bei einem Event anbietet!

Treibst Du noch anderen Sport?

Na ja, Rudern und Skilanglauf habe ich schon oft im McFit simulieren können, würde aber beides gerne richtig ausprobieren. Außerdem möchte ich demnächst mit meinem Triathlonpartner Michael Dotzauer in die Berge zum Klettern, um das Erlebnis des Kletterns zu erfahren.

Wie schaut für Dich die perfekte Erholung nach Training und Wettkampf aus?

Sauna, Physiotherapie (Massagen), gutes Essen und mentale Verwöhnung begünstigen eine Regeneration für mich, das hat sich schon des Öfteren bewährt.

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