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06 Okt

Erfolgreiche Bilanz für das Team Storm Biker

Der Saisonabschluss der sächsischen Mountainbikeszene fand wie gewohnt am ersten Oktoberwochenende in Chemnitz statt. Im Angebot beim Adelsberg Bike Marathon waren Strecken zwischen 8 und 60 km. Das Team Storm Biker war dabei und konnte sogar zwei Podestplätze feiern!

Bereits am Donnerstag gings los: Abfahren der aufgeweichten Strecke war angesagt. Denn im Gegensatz zum Vorjahr gab es ein Paar Änderungen der Strecke. Kurz gefasst, wir sahen nach einer Stunde um die Strecke aus wie die Schweine, aber Spaß gemacht hat es trotzdem!

Der schlammigen Herausforderung auf der 40 km Strecke stellten sich Manuel, Enrico sowie Gastfahrer Sebastian. Die 60 km nahm Steffen gemeinsam mit Marcel unter die Stollen. Team Storm Biker war bereit!

Bei strahlendem Sonnenschein war um zehn Uhr Start für die 60 km Strecke. Bekannte Gesichter wie Andi Weinhold und Rumen Voigt fanden sich ebenfalls vor uns ein. Die ersten 2 km waren erstmal neutralisiert, bevor das Rennen dann am ersten leichten Anstieg am Wald freigegeben wurde. 10 Mann setzten sich vorne gleich ab, Steffen war da auch noch von der Partie.

«Lass die mal machen», dachte ich und fuhr in einer größeren Gruppe dahinter. In besagter ersten Runde fuhren wir in dieser Gruppe komplett durch, mal zog es sich etwas auseinander an den zwei größeren Anstiegen, wobei ich hier mit Holger Koßack vom Team Focus Bad Salzdetfurth den Ton angab. Auf den teilweise windigen Abschnitten und tiefen Böden im Wald und Feld arbeiteten alle sehr gut zusammen. Erste Rundendurchfahrt war bereits geschafft, jetzt hiess es: Erstmal ein Gel Liquid Energy Plus einwerfen!

Die Gruppe zerfiel dann Mitte der zweiten Runde an den mittlerweile sehr schmierigen Anstiegen, und ich zog meine Kilometer einsam mit Holger. Auf den Trails machte er ordentlich Tempo und ich hatte teilweise meine liebe Mühe dran zu bleiben. Das Ganze kehrte dann aber an den Bergen schnell um. Am Anstieg zum Start- bzw. Zielbereich verlor ich meinen Mitstreiter dann.

Wieder in meine Wundertüte gegriffen: Diesmal gab es ein anderes Gel, was ich aber erstmal nicht schlucken konnte, da ich vor mir ein orange-grünes Trikot sah. Es war Steffen! Schon wieder am Pumpen. Leider hat er wohl dieses Jahr kein Glück mit seinen Reifen. «Fahr weiter, ich komme auch gleich», rief er mir zu. Schade, Steffen lag zu jener Zeit auf einem aussichtsreichen Platz in der Herren-Wertung.

Jetzt noch einmal ordentlich Gas geben, ein wenig Körner hatte ich mir noch aufgehoben, um die zwei Anstiege noch einmal hoch zu fliegen. Tat ich auch, aber hatte dabei wohl eher erhöhten Puls, weil es wie Slalom fahren war. Nur Biker, die schoben und sich nicht so wirklich in der Lage fühlten, dieses am Rand sondern mitten auf der Strecke zu tun.

Noch einmal über das Feld Gas geben und in der letzten Abfahrt nach Adelsberg keinen Platten riskieren. Nach 2 h 58 Minuten hielt ich meinen Transponder dann an die Zeitmessung. Platz 9 in der Altersklasse, super! Damit war ich zum Saisonabschluss mehr als zufrieden.

Für Manuel, Enrico und Sebastian ging es kurz vor 10.30 Uhr in den Startblock. Unser Trans Alp Duo gab von Beginn an Gas und konnte sich im vorderen Drittel behaupten. Manuel vorne weg, gefolgt von Enrico und als Motivationsbolzen wollte Sebastian heute noch mal von hinten richtig drücken. Dies gelang ihm auch sehr gut und er konnte bis Kilometer 30 immer an Enrico dran bleiben und in Schlagweite seine guten Leistungen in der ersten Saison unterstreichen! «Bei Kilometer 30 musste ich Enrico ziehen lassen, die letzten Anstiege konnte ich das Tempo nicht mehr mitgehen», so Sebastian, der in der Herrenklasse auf dem guten 20. Platz abschließen konnte.

Unsere jung gebliebenen Herren Enrico und Manuel bewiesen an diesem Tag eindrucksvoll, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehören. Manuel fuhr nach 1 h 59 Minuten ins Ziel und Enrico eine Minute später, dies war gleichbedeutend mit Platz 1 und 2 in der Kategorie M40.

Nach ausreichender Verpflegung am üppigen Kuchenbuffet und langem anstehen am Bikewash, ließen sich die beiden noch auf dem Podest ihre Urkunde überreichen und ihre Holztrophäe aushändigen. Hut ab!

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