13 Sep

Krönender Abschluss einer traumhaften Saison

Als erste Schweizer Triathletin überhaupt habe ich es geschafft, über die Olympische Distanz eine Medaille an Weltmeisterschaften zu holen! Nach dem erfolgreichen Abschluss des Jus-Studiums Ende März und der Verteidigung meines Europameister-Titels im Juni ist diese WM-Silbermedaille nun das «Tüpfchen auf dem i», der krönende Abschluss einer für mich traumhaften Saison.

Das Finalrennen der WM, die nun als Serie ausgestaltet ist und für deren Gesamtwertung die Resultate von fünf Rennen zählen, fand am Sonntag in Budapest statt. Die Strecke führte mitten durch die Stadt mit 2,5 Millionen Einwohnern und war mit zwei Wechselzonen an verschiedenen Orten, dem 15°C kalten Wasser, in dem wir schwammen, dem wechselhaften Wetter und der technisch sehr anspruchsvollen Radstrecke eine Herausforderung.

Vor diesem Final-Rennen befand ich mich in der Gesamtwertung der WM auf dem 5. Zwischenrang. Ich habe bewusst keine Punkte gezählt und Szenarien durchgegangen, die das Endresultat hätten verändern können. Ich wollte einfach noch einmal mein Bestes geben in diesem letzten Rennen der Serie und dann sehen, wo ich in der Gesamtwertung stehen würde.

Der Start verlief gut, und ich befand mich nach der ersten Schwimmrunde noch in der Spitzengruppe. Auf der zweiten Runde musste ich dann leider ein wenig abreissen lassen, konnte den Rückstand jedoch klein halten. Wohl zum ersten Mal in meiner Karriere kam ich als erste Schweizerin aus dem Wasser! Zusammen mit Daniela Ryf machte ich auf dem Rad gleich Druck, so dass wir relativ schnell auf die Spitzengruppe aufschliessen konnten. Mit Daniela versuchte ich ein wenig später auch zwei Ausreissversuche auf der technisch anspruchsvollen Strecke, jedoch leider ohne Erfolg. So ging ich zusammen mit 40 weiteren Athletinnen auf die Laufstrecke. Hier setzte sich Emma Snowsill schnell an die Spitze und lief in einer anderen Liga, niemand konnte ihr folgen und sie gewann souverän.

Dahinter bildete sich eine kleine Verfolgergruppe. Ich hatte anfangs Mühe, fand meinen Rhythmus nicht. Nach der ersten der vier Runden musste ich fast abreissen lassen, riss mich aber zusammen und schloss das kleine Loch zur Gruppe wieder. Danach lief es mir besser und ich konnte mich in dieser Gruppe halten. Auf der letzten Runde wurde es erneut sehr hart, wir waren immer noch sieben Athletinnen in der Gruppe, ich war müde und es fiel mir schwer, auch nur an einen Sprint am Ende zu denken… Das Tempo wurde immer höher, je näher wir dem Ziel kamen. Aber anstatt abreissen zu lassen, nahm ich noch einmal meine gesamte Energie zusammen, rannte an die Spitze der Gruppe und bog zusammen mit Emma Moffat als erste auf die Zielgerade ein. Es folgte ein harter Sprintfinish, in dem ich noch einmal alles gab! Ich verlor diesen gegen Emma, war aber überglücklich, als Dritte ins Ziel zu kommen und somit den Final auf dem Podium beenden zu können!

Die grösste Überraschung aber folgte erst noch: Mit meinem dritten Rang im Final, (der mehr Punkte als in den anderen Rennen zählt,) hat sich das Gesamtklassement der WM um einiges verschoben. Ich habe mich vom 5. Platz nicht nur aufs Podium, sondern gleich auf den zweiten Platz geschoben und bin Vize-Weltmeisterin! Dies erfuhr ich erst wenige Minuten vor der Siegerehrung der WM. Umso überraschter und glücklicher war ich, mit dem 2. Platz habe ich wirklich nicht gerechnet!

Es ist ein wunderschönes Gefühl, wenn sich das harte Training auszahlt und Träume wahr werden. Im Triathlon läuft nicht immer alles so, wie man es sich wünscht. Um so mehr schätze und geniesse ich diesen Moment. Ich möchte diesen grossen Erfolg mit allen teilen, die mir dabei geholfen haben, und mich ganz herzlich für die grosse Unterstützung von ganz vielen verschiedenen Seiten bedanken!

Und an dieser Stelle noch der Link auf die Sendung «Sportpanorama», in welcher das spannende Rennen von Nicola Spirig zu sehen ist: www.sport.sf.tv/Nachrichten

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