08 Sep

Erlebnisbericht von Wolfgang Strobel

Wer 138 km und 4010 Höhenmeter durch Regen, Schlamm und Dreck fährt, muss entweder einen Motor in den Beinen haben, ein angefressener Biker sein oder die optimale Verpflegung kennen. Beim begeisterten Sportler und Sponser-Liebhaber Wolfgang Strobel trifft alles zu. Er hat am Nationalpark Bike Marathon 2010 teilgenommen und schildert, wie es ihm dabei ergangen ist.

«Am Tag vor dem Wettkampf reiste ich an. Das Wetter war nicht unbedingt einladend, ein Schauer ging nieder, als ich auf den Campingplatz fuhr. Naja, geht schon vorbei . Ein kurzes Stück später schien auch wieder die Sonne. So ging denn also los: Startunterlagen holen. Sponser Carbo Loader trinken. Getränke für den Renntag mischen.

Ich benütze immer eine Flasche Sponser Competition und eine Flasche Sponser Long Energy. Als Nahrung nehme ich einen Riegel Energy Plus mit (Notriegel). Den Rest decke ich aus Liquid Energy plus und BCAA Gels. Zwei Ampullen Activator mussten auch noch mit. Abends ging ich noch zum Essen und bekam meine Butternudeln ohne Sauce. Ein bisschen Aberglauben schadet nicht. So ging ich schlafen und wurde gegen 2 Uhr vom einsetzenden Regen geweckt. Prima, das wird morgen eine dreckige und zähe Angelegenheit werden, dachte ich mir.

5 Uhr: Der Wecker klingelt und es regnet in Strömen. Ich ging zum Frühstück und prompt rutsche ich auf der nassen Wiese aus. Das erste Mal dachte ich dran, bei einem Rennen nicht zu starten. Schliesslich fahre ich nicht einfach schnell einen Berg rauf, sondern es sind 138 km und 4010 Hm zu bewältigen!

Es wurde heller und der Regen lies etwas nach. Also dann: Schlechtwettermodus an und den Vollschutz angezogen. Die Wettervorhersage sagte zwar, dass es besser werden sollte. Nur darauf wollte ich mich nicht verlassen, lieber zieh ich was aus, bevor ich friere.

Punkt 07.15 Uhr erfolgte vor dem Hotel Belvedere der neutralisierte Start. So einen disziplinierten Start habe ich noch nie erlebt. Es ging durch den Ort runter zur Innbrücke. Dort wurde das Rennen dann «scharf» gemacht. Los ging es. Immer hoch Richtung Pass de Costainas. Der Regen ließ nach und man sah auch was von der Landschaft. Die Teerstrasse ging in Schotter über, und ab der Alp Astras war es ein Singletrail, der durch den Regen zäh zu fahren war. Es rollt einfach nicht, wenn es so weich ist. Ich kam gut in Tritt und den Trail nach der Passhöhe (2251 m ü. M.) konnte ich komplett durchfahren. Bei der ersten Verpflegung wechselte ich den Bidon und lies mir Sponser Competition geben. Ein Liquid Energy plus genommen und ein Becher Wasser hinterher und runter ging ins Val Müstair.

Die Abfahrt ging super und in Fuldera kam die Sonne raus. Gut, dachte ich bei mir, wenn es zu warm wird, ziehe ich die kurze Überhose aus. Es ging über eine Forststrasse hoch nach Dös Radond (2234 m ü. M.). Oben angekommen nahm ich ein BCAA Gel. Nun kam der schönste Teil mit dem Val Mora. Der einzige Nachteil: Der Wind kam brutal von vorne. So mussten wir uns gut abwechseln in der Führung. Endlich ging es den genialen Singletrail am Bach entlang. Rauf, runter: Alles was einen Trail ausmacht war dabei. Ich fühlte mich gut und drückte etwas auf das Tempo, als es in den Anstieg zum Passo Alpisella (2299 m ü. M.) ging. Dieser Anstieg zieht sich wie Kaugummi: Man glaubt, man ist oben. Nein, es geht noch ein Stück rauf. Die Abfahrt ist auch nicht ohne. Enge Schotterkehren erfordern volle Konzentration.

Dann Livigno. Zeit für einen Aktivator und kompletter Bidontausch 1x Sponser Competition 1x Sponser Long Energy. Jetzt kam das härteste Sück des Tages rauf zum Passo Chaschauna (2694 m ü. M.). Ich versuchte möglichst lange zufahren, aber bei knapp 2300 m ü. M. war Schluss und ich reihte mich in die Karawane der Schiebenden ein. Es ist keine Schande zu schieben, wenn es durchschnittlich 19 % Steigung hat. Auf 2601 m ü. M. kommt mit dem Rifugio Cassana eine Verpflegungsstelle. BCAA Gel genommen, damit man für den finalen Wandertag gerüstet ist. Denn es noch mal Schieben angesagt. Auch die Spitze schieb hier.

Die Abfahrt vom Chaschauna ist ein sehr steiler, ausgewaschener und durch den Regen der Nacht stark aufgeweichter Trail. Das Wetter war sehr gut geworden, nur der kalte Wind und die folgende Abfahrt lies es nicht zu, etwas auszuziehen. Ich fuhr fast die ganze Abfahrt, bevor mich knöcheltiefer Dreck zum Schieben zwang. Es war die sicherere Variante. Über die Almwiesen ging es dann Richtung Alp Chaschauna, dort ein BCAA Gel. Weiter ging es. Von S-chanf waren es nur noch 47 km bis ins Ziel – und die sollten es in sich haben. Denn es geht rauf und runter wie auf der Achterbahn. Den nächsten Activator; und ab ging es. Ich versuchte, möglichst viel Druck zu fahren – auch mit der Gefahr zu platzen. In Guarda standen die Leute mit riesen Kuhschellen. Super Motivation! Aber es kam noch Ardez und dann Ftan.

Meine Beine waren das geringste Problem. Nur meine Kette lief nach der ganzen Feuchtigkeit und dem Dreck langsam aber sicher trocken und machte recht komische Geräusche. Bloss keinen Kettenriss so kurz vor dem Ziel! In Ftan ging es wieder rauf und runter. Bis endlich eine Frau sagte: «Jetzt geht’s bloss noch bergab!». Rein in die Abfahrt nach Scuol. Glaub niemals einer Frau. Es kam noch ein Kraftbuckel. Ich drückte ihn irgendwie durch und dann ging es bergab zum Ziel. Über den Inn. Dann die Holzrampe hoch – und es war geschafft!

In 8:33 Std. wurde ich 42. in meiner Altersklasse (40-49) und 189. Overall. Der Nationalpark Bike Marathon ist landschaftlich einer der schönsten in Europa. Vom Anspruch ganz zuschweigen. Ein grosses Kompliment an die Leute von den Verpflegungsstellen. Es war prima Organisiert. Es gab alles von Sponser. Nach dem Rennen hab ich dann meinen schon vorbereiteten Recovery Drink getrunken. Und dann hiess es: Ab unter die Dusche!»

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