01 Sep

297,807 km in 48 Stunden – Rang 3

Der deutsche Ultraläufer Carsten A. Mattejiet hat beim 48-Sunden Self-Transendence-Race in Kladno (Tschechischen Republik) teilgenommen. Gelaufen wird dort auf einem exakt 1000 Meter langen Rundkurs ums das dortige Stadion. Die Strecke ist zu 80% asphaltiert und überwiegend schattig. Eine grosse Herausforderung für Körper und Geist, die Carsten aber hervorragend gemeistert hat. Resultat: 3. Rang!

«Ein 48-Stunden-Lauf auf einem Rundkurs von 1000 m Länge. Das hört sich erst einmal furchtbar an. Furchtbar für den Kopf. Es war in Kladno ja nicht mein erster 48-Stunden-Lauf, doch es war schon eine ganze Weile her. In der jüngsten Zeit waren es die 100-Meilen-Läufe in der Natur, die ich gelaufen bin.

Für mich war es also sehr wichtig, dass ich eine optimal Ernährung während des Laufes haben würde. Ich hatte mit Remo von Sponser einige Emails gewechselt.  In den Tagen vor dem Lauf habe ich den Lactat Puffer und  Maltodextrin 100 reichlich getrunken. Vom Start weg fühlte ich mich sehr gut und locker.  Das Tempo lag mir, ich ließ es laufen. Die Marathon Distanz (42,195 km) passierte ich nach 4 Stunden, die 100. Runde beendete ich nach 10:18 h. Nach 24 Stunden hatte ich 185 km auf dem Zähler. Nach 48 Stünden waren es dann exakte 297,807 km.

Neben der sportlichen Leistung  galt es eben den inneren Schweinehund zu besiegen.  Es war eigentlich die Kunst mit den Krisen umzugehen. Denn Krisen würden bei so einem langen Lauf kommen, ich  erwartete sie, wollte mich einfach nicht überraschen lassen. Es war ein schwieriger Spagat, so viel Pause wie nötig und so wenig wie möglich, mein Plan sah eine maximale Pausenlänge von 20 Minuten vor. Das klappte jedoch nicht immer.

Doch schon in der ersten Nacht passierte mir das Malheur: Ich hatte keinen Wecker gestellt. Gut zwei Stunden lag ich im Zelt, von dem monotonem Tap-tap-tap-tap der Ultraläufer in das Traumland geschickt. Gut, so war es eben. Viel wichtiger war die reichliche Energie Zufuhr. Ich hatte High Energy Bar, dazu Long Energy Competition Formula als Getränk.

Der Veranstalter, das Sri Chinmoy Team, hatte von Sushi bis Pfannkuchen, von Butterbroten bis Kuchen, Nudel und Reisgerichte mit Tofu, Softdrinks und Tees in den unterschiedlichsten Sorten einfach alles da. Am Ende sollen ca. 21000 Kilokalorien verbraucht werden. Doch in der zweiten Nacht machte das System Körper einfach zu: der Magen und Darm bereitetet Schwierigkeiten, dazu ein ständiger Brechreiz.

Doch mit dem Sonnenaufgang des dritten Tages erwachen die Lebensgeister. In der letzen Stunde konnte ich ein ähnliches Tempo wie drei Tage zuvor in den ersten Stunden laufen. Die Strecke war optimal, auf einer glatten Schwarzdecke, eigentlich eine Inlineskates-Bahn, liefen wir zu 80 % im Schatten, Nachts war die Strecke optimal beleuchtet. In der Vorbereitung für diesen Lauf hatte ich  knapp 4000 Kilometer gelaufen.

In der sportlichen Wertung, die es eben neben dem Kampf gegen den inneren Schweinhund gab, belegte ich den dritten Rang, hinter dem Schweizer Simon Schmid und dem Tschechen Jiri Hofmann.»

Ein Kommentar zu “48-h-Lauf in Kladno – Carsten war dabei”

  1. Richard sagt

    5. September 2010, 14:17

    super

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