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21 Aug

«Biker werfen Abfall nicht ‹achtlos› weg»

Das Ziel ist ein sauberer Nationalpark Bike-Marathon. Das wünschen sich alle: Biker, Naturfreunde und die Umwelt selber. Im Interview erklärt Urs Wohler, OK-Präsident des Nationalpark Bike-Marathons, wie wenig es braucht, damit der Nationalpark Bike-Marathon der sauberste Bike-Marathon der Alpenwelt ist!

Alle Mountainbiker erfreuen sich an der schönen Natur und der perfekten Landschaft. Dies gilt auch und vor allem für den Nationalpark Bike-Marathon. Damit die schützenswerte Natur nicht unter Mountainbike-Veranstaltungen leidet, gilt auch hier: Abfälle vermeiden und nur an der vorgesehenen Zonen entsorgen. Urs Wohler, Direktor von Engadin Scuol Tourismus, spricht im Interview von seinen Erfahrungen.

Wieviele Tonnen oder Kubikmeter Abfall sammeln Sie jeweils am Nationalpark Bike Marathon ein, Herr Wohler?

Ich kann Ihnen die Fragen nicht in Tonnen oder in einem anderen Volumen beantworten. Das Material (Becher, Tuben, Absperrmaterial, etc.) ist mehrheitlich sehr leicht und voluminös. So betrachtet sind es bestimmt mehrere Kubikmeter, aber nicht «Tonnen von Abfall». Auf der Strecke Susch-Scuol habe ich im letzten Jahr rund 40 Liter Abfall gesammelt, also einen grossen Rucksack voll. Das Voluminöseste sind dabei die ca. 10 Bidons, welche entlang dieser Strecke «liegen bleiben».

Ist dieses Bild stellvertretend für alle Strecken zu verstehen?

Nein. Dies ist der Abfall der letzten 40 km (Zernez/Susch-Scuol). Auf dieser Teilstrecke fahren rund 2000 Teilnehmer. Auf dem ersten Teilstück (Scuol-Val Müstair, 20 km), liegt praktisch nichts, weil die Fahrer dort noch frisch sind und es auch erst knapp die Hälfte aller Teilnehmer sind. Weiter lässt sich feststellen, dass in den Abfahrten weniger liegt als in den (sanften) Aufstiegen. Je steiler hinauf oder je steiler hinunter, desto weniger haben die Fahrer die Möglichkeit, sich zu verpflegen.

Werfen die Biker derart achtlos ihre Bidons und Geltuben weg?

«Achtlos» nicht, aber halt dann, wenn sie Nachschub brauchen. Für Geltuben haben wir Verständnis, weil das Zeugs – wenn einmal offen – grausam klebt und in der Trikot-Tasche sehr unangenehm ist… Leider ist es auch nicht möglich, den Teilnehmer vorzuschreiben, dass sie sich nur an gewissen Punkten verpflegen dürfen, weil die Bedürfnisse sehr individuell sind.

Was macht das Nationalpark-Bike-OK mit den Abfallsündern? Werden diese gebüsst? Oder erhalten gar ein Startverbot?

Wir informieren im Rennreglement, dass sie den Abfall mitnehmen oder «notfalls» direkt auf der Strecke liegen lassen sollen. Am Schlimmsten ist es, wenn sie den Abfall in die Wiesen hinaus werfen, denn dort findet man ihn nicht mehr. Nach dem Rennen muss man aufräumen, dies gehört zu den OK-Aufgaben nach einem so grossen Event. Bis vor zwei Jahren hatten wir eine Disqualifikations-Androhung im Reglement. So etwas macht aber keinen Sinn, weil es sich nicht durchsetzen lässt.

Wer kümmert sich um das Aufheben und Entsorgen der Abfälle? Sind das freiwillige Helfer oder Gemeindearbeiter oder die Leute vom Verpflegungsposten, welche den Abfall auf der Strecke wegräumen?

Alle drei, die sie erwähnt haben. Die Helfer der Verpflegungsposten räumen ihren Abschnitt auf, weitere Helfer werden auf die Strecke verteilt, ich als OK-Präsident nehme ich mir jeweils persönlich das Schlussstück vor.

Vielen Dank für dieses aufschlussreiche Interview, Herr Wohler.

Für den Nationalpark Bike-Marathon vom 28. August 2010 mit Start und Ziel in Scuol GR kann man sich bis zum 16. August online anmelden. Nachmeldungen gibt es bis 45 Minuten vor dem Start gegen eine Nachmeldegebühr von 20 Franken. Alle Infos zum Event auf www.bike-marathon.com

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