26 Jul

Nino Schurter auf Platz 3

Nach der knappen Niederlage an der Schweizermeisterschaft revanchierte sich Florian Vogel auf die schönste Arte und Weise. Mit einem taktisch klugen Rennen fuhr er seinen zweiten Weltcup-Sieg nach 2008 ein. Diesmal war das Glück auf seiner Seite. Denn auch SCOTT-Swisspower Teamkollege Nino Schurter wäre gut genug für den Sieg gewesen. Diesem geschah jedoch an der Spitze liegend dasselbe Malheur wie Florian letzte Woche: Sattelbruch. Drei der fünf verlorenen Plätze erkämpfte er sich jedoch wieder zurück und belegte den hervorragenden 3. Platz.

Florian Vogel und Nino Schurter standen beim Weltcup-Rennen in Champéry auf dem Podest. Florian ganz oben, Nino wurde dritter. Drei Gründe motivierten die beiden top Fahrer des SCOTT-Swisspower Teams ganz besonders: Erstens wollten sie sich mit einem Erfolgserlebnis ein Jahr vor der Weltmeisterschaft in Champèry das Selbstvertrauen holen, welches es für noch grössere Taten braucht. Zweitens gab die kürzliche Vertragsunterzeichnung mit dem SCOTT-Swisspower Team für weitere vier Jahre die nötige Ruhe. Und drittens, im Falle von Nino, steht nach wie vor der erstmalige Gewinn des Gesamtweltcups in Reichweite. Diesem ist Nino wieder einige Punkte näher gekommen, liess er doch Leader Julien Absalon um zwei Plätze hinter sich.

Olympiasieger Absalon (FRA), Europameister Khulavy (CZE), U23-Weltmeister Stander (SA) sowie Flo und Nino waren für die Show in Champéry verantwortlich. Diese lieferten sich einen offenen Schlagabtausch durch das ganze Rennen. Die durch die Regenfälle der letzten Tage extrem schwierig zu befahrene Strecke besorgte den Zuschauern ein an Spannung kaum zu überbietendes Rennen mit vielen Positionswechseln. Die erste Runde war Florian am Drücker, dann übernahm Nino den Lead.

Nach dessen Sattelbruch war es dann Absalon, der sich solo absetzten konnte. Auch dieser handelte sich einen Defekt ein und musste so Florian wieder aufschliessen lassen. Absalon schien aber nicht mehr so unwiderstehlich wie die letzten Jahre und fiel in die Gruppe mit Nino zurück. Ähnlich wie bei der WM vom letzten Jahr profitierten die SCOTT-Fahrer von einer guten Team-Taktik. In der letzten Runde schien alles nochmals zusammen zu kommen. Schurter und der stark fahrende Matthias Flückiger schlossen nochmals bis auf 5 Sekunden auf das Spitzenduo Khulavy und Vogel auf, ehe dieser mit seiner Attacke am allerletzten Aufstieg den Sieg vehement herausforderte.

Marcel Wildhaber war wie vor Wochenfrist toll in Fahrt. Mit dem 33. Rang, dem besten Weltcup-Resultat seiner Karriere, verhalf er zum Weltcup-Sieg in der Teamwertung. Dieser rundete ein perfektes Rennwochenende für das SCOTT-Swisspower Team ab.

Nachdem nun zwei der vier Weltcup-Rennen zu unseren Gunsten entschieden sind, geht die Jagd nach Weltcup-Siegen schon nächsten Samstag in Italien im Val di Sole weiter. Der Sieger von Champèry meint: «Es war mein Ziel für diese drei Rennen gut in Form zu sein. An der SM hat es nicht ganz gereicht, darum bin ich über diesen Sieg umso glücklicher. Die Topform wird wohl auch noch nächste Woche da sein. Und an Val di Sole habe ich beste Erinnerungen.»

Für Spannung ist gesorgt. Denn auch Absalon, Schurter und Khulavy werden sich nichts schenken. Im Gesamtweltcup trennen die drei nur wenige Punkte.

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