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01 Jun

Und jetzt bin ich selber einer

Ich war eigentlich nie Laufbegeistert und konnte mir nie vorstellen, dass ich jemals joggen würde! Für mich war joggen immer etwas langweiliges, daher machte ich ausschliesslich Teamsportarten wie Fussball oder Hockey. Trotzdem gab es in meiner Kindheit immer einen speziellen Lauftermin, welcher ich als Zuschauer nie verpassen durfte: den 100-km-Lauf von Biel.

Jeweils mit meinen Eltern die ganze Nacht die diversen Läufer lautstark unterstützen und teilweise sogar betreuen, das war immer ein Highlight für mich!

Vor vier Jahren habe ich dann mal beschlossen, den Bieler 100-km-Lauf auch in Angriff zu nehmen, ohne vorher je einen Lauf gemacht zu haben. Obwohl dieses Unterfangen dann bei Kilometer 60 durch enorme Knieschmerzen abrupt beendet wurde, war von da an klar, ich werde diesen Lauf irgendeinmal beenden. Unbewusst wurde ich an diesem Tag vom sogenannten Laufvirus befallen und dieses Virus werde ich nicht mehr los.

Nach zwei weiteren Versuchen habe ich den Lauf vor zwei Jahren beendet und war überglücklich. So ein Gefühl kann man nicht beschreiben. Es hat aber leider auch einen «Nachteil»: DER BIELER 100-KM-LAUF MACHT SÜCHTIG!

Es ist nicht ungewöhnlich, dass man kaum mehr gehen kann, die Zehennägel ausfallen und Krämpfe an der Tagesordnung sind. Dessen ungeachtet, denkt man trotzdem schon an den nächsten «100er» und überlegt, was man wohl besser machen könnte.

Mein Fazit dehalb: DIE SPINNEN, DIE 100ER TEILNEHMER. Und das ist auch gut so!

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