22 Apr

Im Training für die «Nacht der Nächte»

Ich bin seit letzten November im «100er»-Training für die «Nacht der Nächte». Mit 42 Jahren werde ich mich dieses Jahr zum 5. Mal ins Abenteuer 100km an den Bieler Lauftagen hineinlaufen. Auch nach 4 gefinishten «100ern» lässt die Faszination nicht nach. Im Gegenteil – die Suchtgefahr ist gross und meine Motivation ungebrochen.

Der Virus packte mich bereits vor über 25 Jahren. Damals betreute ich meinen Vater, der den Bieler 100er auch 3 Mal bewältigte. Die spezielle Atmosphäre während der Nacht, die Stimmung in der Sternennacht, die Läufer bei den Verpflegungsposten, der Duft von Massageöl und die Angespanntheit der Betreuer – komt er bald? – all dies hatte mich tief beeindruckt und in den Bann gezogen. Bereits damals sagte ich mir – ohne den Leitspruch «Einmal musst Du nach Biel» zu kennen – ich will den «Bieler 100er» auch einmal als Läufer erleben!

Es hat lange gedauert und nach einem ziehmlich deftigen Sportunfall beim Fussball war nicht klar ob ich je wieder beschwerdefrei laufen kann. Es kam gut mit dem Fussgelenk. Es ging mir auch sonst gut, so dass ich bald einmal 15 kg Übergewicht auf die Waage brachte. Vor ca. 7 Jahren begann ich daher wieder zu laufen und steigerte kontinuierlich mein Trainigspensum.

Heute trainiere ich vom November bis zum 100er nach einem Trainigsplan. Dieser beinhaltet 2000 Laufkilometer sowie zwei Vorbereitungs-Marathons. Dabei versuche ich mich gesund und abwechslungsreich zu ernähren. Auch genügend Erholung ist bei diesem Pensum entscheidend. Ich darf mich glücklich schätzen, bis jetzt immer ohne Verletzung trainieren zu können.

Als Stadtplaner von Solothurn bin ich beruflich sehr engagiert und laufe meine Runden meistens morgen früh oder spät abends. Viele fragen mich, wo ich die Zeit hernehme und ob dies nicht alles zuviel ist? Das Laufen hilft mir jedoch auch, zu entspannen und Distanz zu gewinnen von einem hektischen Tag. Auch viele guten Ideen und Einfälle kommen mir bei den einsamen Runden wie von selbst in den Sinn. Daneben laufe ich im Sommerhalbjahr auch im Laufftreff von Büren a.A. mit. Dies sorgt für Abwechslung und den schönen Austausch mit Lauffkollegen.

Ja – und heute begleitet mich mein Vater auf dem Rad als Betreuer am Bieler 100er. Vor 4 Jahren musste er noch 12 Stunden im Sattel durchstehen. Letztes Jahr finishte ich in 9h42, so dass er sein Hinterteil weniger lange belasten musste. Der Kreis schliesst sich. Mein Vater und ich haben seit dem gemeinsamen Abenteur 100er eine schöne Beziehung aufbauen können und ich bin sicher, dass er sehr entäuscht wäre, wenn ich nicht mehr starten würde.

Rein von der Verpflegung her ist ein Coach auf dem Rad nicht zwingend, jedoch ist es schön zu wissen, dass jemand da ist, wenn man etwas braucht oder Dir zuhört, wenn Du sprechen willst oder schweigt, wenn Du nich sprechen magst.

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